Mainhoppers beim Erlanger Hoggi-Gwerch  12./13.11.2022

Klingelingeling – 5 Uhr morgens in Deutschland ( also knapp vor Körperverletzung ) ! Was kann das sein: geht’s ab in den Urlaub oder ist es „Zeit für Knoppers, das Frühstückchen“ ? Ach nein, denkste – auf ging’s zum 1. Hallenturnier der Wintersaison in Erlangen, das auch hoffentlich ein weiterer Schritt in Richtung Normalität nach 2,5 Jahren Corona wird ! Bis spätestens 7 Uhr machten sich neun optimistische Mainhoppers plus Fan Brigitte auf den Weg und kamen tatsächlich gegen halb zehn problemlos und staufrei an der Halle an. Warum eigentlich so früh, wenn wir erst um halb zwölf spielen ?? Keine Ahnung und Mancher schlief auch fast wieder ein, aber auf jeden Fall gab es so noch einen der begehrten wenigen Parkplätze direkt an der Halle ☺ ! Zudem konnte bei den befreundeten Peffermiehlern ausgeholfen werden – die waren nur zu dritt bereits am Freitag angereist, hatten schon eine ordentliche Kneipentour hinter sich und liehen sich munter über’s ganze Wochenende eine bunte Truppe zusammen. Eine durchaus erfolgreiche Strategie !

Nach viel „Hallo“ und „schön, euch endlich wiederzusehen“ starteten die Spiele, durchaus rasant und ambitioniert wie in alten Zeiten – es gibt ja Vieles nachzuholen ! Samstag ging es für die Mainhoppers gegen die Rasenschnecken, die Wolpertinger und die Wasen Chilis und es wurde die ganze Palette „abgearbeitet“: Niederlage, Unentschieden, Sieg ! 

Traditionell dazwischen die „Sonderspiele“ – einmal ein Bällchen mit Hockeyschlägern über einem Trampolin halten ( bereits in Mönchengladbach geübt ! ), einmal einen kleinen Ball in einen Eierkarton werfen, in dem er aber auch liegenbleiben muss. Hmm, war ja eigentlich DAS Spiel für Anne aus „Eier-Land“, bestimmt hat sie dabei besonders viele Punkte erzielt ☺ ! 

Wer Zeit hatte, nutzte das Essensangebot ( lecker wie immer ) und konnte dies gegebenenfalls auf den sechs Treppen zwischen Garderoben/WCs, Halle und Tribüne wieder „abarbeiten“. Wohl dem, der auch zu Hause im 3. Stock wohnt und trainiert ist ! 

Das Thema „Lüften“ in Zeiten von leider-immer-noch-Corona: ganz wichtig, aber bitte nicht jetzt, heute, im Herbst/Winter und ausgerechnet hier ( fast wie in vielen deutschen Büros.. ). Allerdings funktionierte dies aber irgendwo im Umfeld der Ersatzbänke – wer dort kurz mal sass, der wurde im Durchzug ordentlich „durchgeblasen“ ! 

Von dem schönsten Wetter draußen – Sonne, strahlendblauer Himmel – profitierte vor allem schlauerweise Brigitte. Die verschwand für mehrere Stunden und genoss die Innenstadt, kleine Läden, etwas Kultur und sonstige nette Ecken in Erlangen.  

Am späten Nachmittag ab ins Hotel – Restaurierung und ein Bierchen, dann ging‘s los zum Turnierabend. In neuer Location, der „Thalermühle“ und statt Fußmarsch entschied man sich für’s Taxi. Interessant, wie man sechs Fahrgäste in einen PKW ( und am Ende wieder raus ) bekommt, das kannte auch noch nicht Jeder und man sollte schon gelenkig sein ☺ ! 

Die Mühle ein schöner renovierter Industriebau, die Stimmung gut, das Buffet lecker ( man sollte allerdings bei der Kombination „Salat + Linsen-Lasagne“ Vorsicht walten lassen … ). Noch ein Sonderspiel – wie bewege ich einen Ball durch eine Art Regenrinne in einen Bierkrug ?! -, das Mechthild zwecks besserer Aussicht bis auf die Fensterbank hinauftrieb, dann ging die Party los und das nachholbedürftige Volk stürmte die Tanzfläche. Die Musik – teils, teils, unterm Strich war für Jeden was dabei; dazu gab es traditionell eine Cocktailbar für Tanzmuffel und Andere, die man suchte und spätestens dort mit Sicherheit wiederfand. Die restliche Nacht war dann für die Einen mehr, die Anderen weniger lang ! 

Sonntag morgen erstes Spiel kurz vor 10 Uhr, das ging ja noch. Allerdings kamen wir gegen die Rotmainenten ein wenig unter die Räder, vielleicht hatte die aber auch der kleine Hörfehler „Totmainenten ?!“ ganz wild gemacht ?! Dafür gab’s am Ende noch ein versöhnliches Unentschieden gegen die Gastgeber. Gegen 14 Uhr wurde verabschiedet und die Heimreise in alle Himmelsrichtungen begann – „bis hoffentlich bald wieder, bleibt gesund !“

Erkenntnisse ? Die Holzbänke der Tribüne sind ziemlich hart, da tat Manchem nach 2 Tagen schon etwas der Hintern weh ! Mit Winni hatten wir vermutlich den ältesten Spieler dabei – gut hat er sich geschlagen und Spaß hat’s ihm auch gemacht ! Und wenn man Walter Samstag abend lange genug „bearbeitet“, dann tanzt er wie einst Travolta und spielt Sonntag fast wie ein junger Gott ☺ ! 

Eine Spielerin brachte es Sonntag mittag auf den Punkt: „am Mittwoch im Training hab ich noch gedacht, WARUM hab ich mich nur angemeldet – Arbeit, Familie, Haus + Hof, waschen, putzen, einkaufen u.s.w. …. ☹  und heute sag ich: schön war’s, hat Spaß gemacht ☺ !“ 

Genau, so isses. Bis zum nächsten Mal ! — Steffi 

Die Mainhoppers bei dem Highlight des Jahres: Elternhockeyfestival in Mönchengladbach – 23. – 25.09.2022

…… DIE Veranstaltung für die Liebhaber von Südfrüchten – die Einen wollen sie gerne loswerden, die Anderen wollen sie eigentlich gar nicht haben ☺ ! Aber dazu am Ende mehr !

Nach einer rekordverdächtigen Planung von 5 Jahren – Corona sei Dank, dazu ist ja inzwischen alles gesagt – fand das Hockeyfestival tatsächlich wieder in Mönchengladbach statt. Also machten sich die Mainhoppers Freitag mittag auf den Weg – nicht die optimale Uhrzeit und daher bzw. je nach Wahl der Autobahn ( A61 oder doch lieber A3 ?! ) dauerte der Weg für Manche deutlich länger. Aber irgendwann, spätestens nach dem 1. Spiel am Abend, waren alle eingetrudelt. Nach dem üblichen Begrüßungs-Bohei mit alten Bekannten ab ins Hotel im Stadtteil Rheydt mit dem schönen Namen „McDreams“ – gab zwar keine Burger, aber direkt davon eine Tankstelle, einen Bäcker und einen Supermarkt, die lebensnotwendige Versorgung war also gesichert ! Dazu ein junges Pärchen, das offenbar dort im Treppenhaus wohnt, und für die Gäste mit Zimmern in Richtung Strasse/Kreuzung war die Unterhaltung nahezu rund um die Uhr gratis gesichert, wer braucht da noch einen Fernseher ?! Glücklich die mit Zimmern zum Innenhof ( und/oder mit Ohropax ) ☺!

Zum Abendessen in den Ratskeller am Marktplatz – war zwar dunkel inzwischen, aber vermutlich ist dies der schöne Teil von Rheydt (….). Essen sehr lecker (und „Schnibbelkuchen“ ist sowas wie Kartoffelpuffer ), Preise sehr ordentlich und manch anderes Team fand sich auch dort ein. Nach Rückkehr ins Hotel stand schon das nächste Highlight an: Mechthilds Geburtstag, und in diesen wurde ab Mitternacht auf dem Parkplatz vorm Hotel noch gebührend hineingefeiert. Wer den Radau nicht überhören konnte, gesellte sich halt einfach dazu ☺! 

Samstag morgen ab ins Stadion, sowohl Hockey- als auch Sonderspiele standen auf dem Programm. Diesmal eine Art „Stadt-Land-Fluss“ mit Begriffen aus der Hockeywelt, irgendwas mit Frisbee-Schmeissen und Geschicklichkeitsspiele mit Stock + Schläger. UND ausserdem: bitte ein Gedicht bzw. Reim mit den Worten „Neon“ und „Tristesse“ in Anlehnung an das Turniermotto „Zwei Jahre Tristesse – Wir leuchten in Neon“ schreiben. Na, kein Problem – das Ergebnis ist bei den Fotos zu finden und das gab BESTIMMT so manchen Extrapunkt ☺ ! Schade eigentlich, daß von all diesen diversen ‚geistigen Ergüssen‘ auch bei der Siegerehrung nichts vorgetragen wurde…. Taktvollerweise wurde offenbar auf eine Verbindung zwischen „Tristesse“ und „Mönchengladbach“ verzichtet. 

Ein tolles Angebot am Platz – Massagen, kostenlos oder gegen eine Spende am ganzen Samstag. Glücklich, wer dort einen Termin ergattern oder diesen mit Bitten oder Drohungen einem Mitspieler entreissen konnte, die waren heißbegehrt. Vielen Dank !

Am Abend schnell ins Hotel zwecks Restaurierung, die extra kreierten T-Shirts passend zum Thema an ( siehe Fotos! ) und schnell wieder zurück, Hunger machte sich breit. Nachdem der Wettergott den ganzen Tag ein Einsehen gehabt hatte ( und Sonntag gleich mit ), goss es dann am Abend in Strömen. JAA wir wissen „die Natur braucht ihn dringend“ – aber dadurch war’s dann nix mit Essen + Sitzen verteilt auf Innen und Aussen. Stattdessen bildeten über 400 Leute zuerst im sog. Strandhaus ‚in trauter Eintracht‘ eine laaange Schlange in Richtung Buffet und drängten sich dann eng an den Tischen. In diesen Zeiten nicht so ganz Jedermanns Sache…. Ab 21 h ab ins Nachbarzelt zur Party, erst mit Live –Band ( sehr stimmgewaltig ! ), dann mit DJ…ein voller Erfolg ( das Party-Volk ist ausgehungert ! ); wer weit nach 3 Uhr morgens abschloss, konnte nicht eindeutig geklärt werden. 

Weiter am Sonntag morgen – der Regen war weg, den beiden – blauen – Hauptplätzen hatte er gutgetan. Aber auf den benachbarten älteren, grünen Plätzen wurde es ziemlich rutschig und eine gewisse Ähnlichkeit zu einem Biotop war nicht abzustreiten. Die sorgenvolle Frage „ ist das vielleicht Gülle ??“ wurde zwar mit einem beruhigenden Nein beantwortet, aber wer sich erstmal reingelegt hatte, dem blieben letzte Zweifel. So wird die Chronistin die nächsten Wochen genau beobachten, ob sich auf den Flecken auf ihrer Hose nicht vielleicht doch gewisse neue Lebensformen entwickeln !!

Mittags nach 13 h – die Siegerehrung, Turniersieger wurden wir leider nicht. ABER nachdem uns 2017 die „Goldene Ananas“ als sympathischstes Team mit dem geringsten Erfolg zuerkannt worden war, gelang es uns, diese nun endlich wieder loszuwerden. Und zwar ausgerechnet an die Wiesbadener Löwenbande – na, dafür hätte man ja nicht so weit fahren müssen ….. ☺ ! Wie groß dort die Freude über diesen prächtigen Preis ist, konnte nicht abschliessend geklärt werden ( vermutlich grübelt der Eine/Andere noch, ob dies nun ein gutes oder schlechtes Zeichen ist und gerüchteweise macht sich dort aktuell bei Manchem eine gewisse Depression breit… ). Andererseits: wer freut sich nicht über einen solch formschönen Dekorationsartikel, der ist doch zeitlos und passt quasi in jeden Vorgarten/ Wohnzimmer oder eben in die Vereinsvitrine mit der Trophäensammlung ( sofern vorhanden )!?

Außerdem wurde durch Losverkauf und Spenden noch ein Betrag von über € 1.000,00 für die örtliche „Tafel“ erzielt, eine gute Idee. Dann auf nach Hause, überwiegend problem- und staufrei…zumindest ist nichts anderes bekannt. 

Es reisten mit: Ramona, Anne, Astrid, Mechthild, Christian, Jens, Winnie, Dirk, Walter und Stefan sowie „Fan“ Ingrid; und es verletzten sich Astrid, Dirk und Stefan… gute Besserung! 

Unsere Ergebnisse im Einzelnen:

Mainhoppers – Silverrockets DSC 0:0
Mainhoppers – Quicksticks 1         2:0
Mama´s & Papa´s – Mainhoppers 1:0
R(h)einschläger 2 – Mainhoppers  2:1
Mainhoppers – Black Jecks           0:3

Schön, aufregend und anstrengend war’s ! Bis zum nächsten Mal !

Steffi

35 Jahre Mainhoppers

Nicht jeder Crack jedweder Couleur ist mit dem Hockeyschläger in der Wiege zum Erwachsenen gereift, kann mit dem Krummstock zaubern, dass es einem schwindelig wird und hat selbstverständlich in jedem Alter erfolgreich der Kugel hinterher gejagt.

Ist auch betagt noch topfit, hat sowieso nichts verlernt und ist immer noch ein Ass, wenn andere wegen diverser Zipperlein das Feld so langsam räumen.

Solche Herrschaften werden bei den Mainhoppers, der Elternhockey-Mannschaft des SC Frankfurt 1880, durchaus auch gern gesichtet. Das Gros der Truppe hat sich aber, zumeist spät berufen, erst in gesetzteren Jahren fröhlich des Abenteuers Hockey angenommen, sich durch diverse Trainingseinheiten gekämpft, unbekümmert mit dem Schläger abgeplagt… und konnte und wollte nicht mehr damit aufhören.

Also ganz in dem Sinne, als Dorle Ross es unternahm, den am Sport ihrer Kinder interessierten Eltern angepasstes Hockeytraining anzubieten. Was umgehend Harald Görtz auf den Plan rief, aus dieser Kiste eine Mannschaft ins Leben zu rufen zur allgemeinen Ertüchtigung und einfach Spaß an der sportiven Chose. Das war vor 35 Jahren.

Und was soll man sagen, der Umtrieb hat sich außerordentlich bewährt. 

Grund genug, im Jahr 2022 wieder, das letzte Mal war 2017 zum 30., das stolze Jubiläum

„Mainhoppers“ gebührend zu feiern, die 35 Jahre.

Und sie kamen wieder geströmt, die Sportskanonen von gestern und heute.

So trafen die derzeit Aktiven auf eine erkleckliche Zahl von Kollegen und Kolleginnen aus der Gründerzeit, die zwar nicht mehr über das Geläuf toben, mit dem Herzen aber noch dabei sind, und viele Gesichter aus der Geschichte der Truppe, die in den vielen Jahren zwischenzeitlich ihrerseits das Team bevölkerten.

Zu bequatschen gab es genug. Erinnerungen auszutauschen, Fotos sichten und nicht zuletzt der Kameraden(-innen) zu gedenken, die im Laufe der Zeit auch leider von uns gegangen sind.

Auch das Wetter war in Feierlaune, da konnte Kaffee und Kuchen unter den Platanen und Abends das gemeinsame Essen im Club-Haus zelebriert werden. Das Unbezahlbare ist die Harmonie der Truppe, jung und alt, bewährte Haudegen, Kämpferinnen oder Eleven, taufrisch dabei und noch weitestgehend unbeleckt in der aktiven Kunst mit dem Krummstock oder schon langjährig durchgestrampelt, woher auch immer, wer auch immer.

Einer bleibt dabei unerschütterlich neben der Lust auf die nächsten Jahre.

Der Spruch, der die Mainhoppers schon seit Gründung begleitet:

ALLE WIU
ALLE WEIU
ALLE WIU WEIU WUM
LOFF WIDI BOFF
WIDI BUDI WIDI BEST
WIDI LOFF
WIDI BOFF
WIDI LOFF LOFF LOFF

Alle Wiu,

es hat wieder Spaß gemacht mit Euch,

bis zum nächsten Mal.

Dieter (James) Wüst für die Mainhoppers

Die Mainhoppers beim Gloriosa-Cup in Erfurt am 7.5.2022

Am 7. Mai machten sich die Mainhoppers nach dreijähriger Pause auf den Weg aufs Erfurter Kaufland-Dach. Eher ungewohnt: diesmal per Bahn, außer Ramona, Peter + Moritz, bei denen durfte auch der Bulli mit ( bzw. „Carlsson“, wie ahnungslose Mitreisende belehrt wurden – schließlich hat er zwar keinen Propeller, dafür aber ein Aufstelldach ). Weiter als Spieler mit dabei: Mechthild, Ingrid, Winnie, Christian, Jens und Steffi, als Groupies noch Anke und Brigitte, die außerdem für die „Unterhaltung“ von Moritz zuständig war ☺. Und das ist vermutlich anstrengender als Hockey !!  

Nach viiieeel Sonne und Sonnenbrand 2018, dafür strömenden Regen und knapp 10 Grad 2019 war diesmal wieder die Variante 1 dran. Sonnig, ziemlich warm, wenig Schatten, Sonnencreme und –brillenalarm ! Leider hat der Platz keine Bewässerung, das ging dann spätestens am Nachmittag ein wenig auf die Knochen. Aber für die „innere“ Bewässerung mit viel Wasser und Bierchen sowie ausreichend Nahrungsmitteln, vor allem Grillgut wie Thüringer Bratwurst, war gesorgt. Und zum Glück hat man auch in Erfurt die Vorteile einer längeren Mittagspause zum Futtern, Trinken und Plaudern erkannt, die wurde ausgiebig genutzt. 

Recht ausgeglichen waren die Ergebnisse – insgesamt 2 Siege, 2 Unentschieden und eine Niederlage brachten uns am Ende den 3.Platz von neun Teams. Peter legte als Torschütze ordentlich vor, Ramona hatte die Chance dank eines dicken Knöchels gleich im 1. Spiel leider nicht mehr. Aber zum Glück gibt es ja auch noch das sog. „Steh-Hockey“, also am besten am gegnerischen Pfosten unauffällig auf eine gute Gelegenheit warten. Und wenn man sich da nur gaaanz wenig bewegt, wird man vom Gegner gerne übersehen ☺ ! Gedenkminute für die „Pfostensteher-Astrid“ !! 

Am späten Nachmittag liess man das Ganze gemütlich ausklingen, und es fand sich auch noch Gelegenheit, auf Peters Geburtstag 3 Tage vorher anzustossen. Nachdem sich dann auch Moritz vom letzten Sandkasten losreissen konnte, ging es per Strassenbahn zum Hotel, in der Nähe des Bahnhofs gelegen. „Prizeotel“ – schick, stylish, vieles digitalisiert. Wer auch ohne Informatik-Studium irgendwann rausbekommen hatte, wie Licht, Fernseher und Klimaanlage funktionieren, dem stand später eine bequeme, dank Zimmern am Gangende relativ ruhige Nacht bevor.

Am Abend dann zum Essen in die Stadt, ein günstiges Plätzchen fand sich, trotz Touristenmassen, recht schnell. Leider leider zeigte sich dann aber, dass Bauernweisheiten wie „die meisten Unfälle passieren im Haushalt“ doch meistens ein Fünkchen Wahrheit enthalten. Hatten wir die Spiele überwiegend heil durchgestanden und auch die Dusche danach, so stolperte Anke an der Türschwelle des Restaurants und zog sich beim dem Sturz letzten Endes einen Unterarmbruch zu. Das bescherte ihr, Winnie und Mechthild als Unterstützung einen Besuch im Krankenhaus bis morgens um drei sowie einen Gipsarm ☹ ☹  Tut uns allen wahnsinnig leid und wir wünschen eine gute, möglichst problemlose Genesung !!! 

Am Sonntag wurde die Zeit bis zur Rückfahrt noch für einen Spaziergang durch Erfurt genutzt. Die Stadt voll und sehenswert, Wetter gut, ein Blumenmarkt auf dem Domplatz, der Preis für die Kugel Eis € 1,30 statt der bei uns inzwischen üblichen mind. € 1,50/1,60 und und und. Nach 13 h ging es für den Großteil zurück Richtung Frankfurt – zumindest theoretisch…. Dank ordentlicher Verspätung kam der Zug immerhin rd. 2 Stunden später als geplant in Frankfurt an. 

Steffis Zug startete kurz nach 16 h – zumindest theoretisch….. Leider fehlte der halbe Zug – Information vor Abfahrt Fehlanzeige, konnte man aber an den Wagennummern dann „erraten“ oder auch an den ratlosen Gesichtern der Anderen  – und dank Menschenmassen, viele davon auf der sinnlosen Suche nach ihren Plätzen, war das Chaos perfekt. Die Ansage „wir können nicht los, der Zug ist überfüllt, es müssen Passagiere aussteigen“ machte es auch nicht besser… Wie man das gelöst hat ??? Keine Ahnung, vielleicht auch besser so…. Oh Wunder, man fuhr dann DOCH mal los und hatte am Ende auch nur knapp 20 Minuten Verspätung ! Es läßt sich festhalten: umweltfreundliches Reisen mit der Bahn ist fast IMMER ein Abenteuer, aber nur SELTEN schön ☹ !! Leider nicht unbedingt eine Empfehlung, schade. 

Unverdrossen stehen die nächsten Termine vor der Tür und mit etwas Glück wird es in diesem Jahr wohl auch klappen. Freitagabend-Turniere, Amstelveen Anfang Juli, Mönchengladbach im September und wer-weiss-was-noch. Wir freuen uns drauf ! ———- Steffi 

„ER ist wieder da“ – der Bembelcup der Mainhoppers am 19.03.2022

Nach 2 Jahren hatten die Mainhoppers wieder zum Bembelcup geladen, in – den Umständen angepasster – „abgespeckter“ Version und allerbestem Wetter vor der Tür. Gäste waren die Niddatigers, die Wiesbadener Löwenbande und die „ObstPeffer“. Da die Heidesheimer Obstler nur zu dritt waren, hatte der gut vernetzte Michael noch fünf Kreuznacher „angeworben“. Eine gute Idee – spätestens am Nachmittag hatte sich diese exotische Combo ‚eingespielt‘ und am Ende die Löwenbande nochmal ordentlich überrollt, was ihnen Sieg und Bembelcup vor den Gastgebern einbrachte. 

Gespielt wurde mit Hin- und Rückrunde, also pro Team 6 Spiele à 20 Minuten – da konnte Keiner über Langeweile klagen ! Vermutlich auch aufgrund des laaangen Nachholbedarfs ging es überaus rasant zur Sache – wie eine Spielerin der Löwenbande feststellte: „hier ist ja mehr Gerenne als bei den 2. Damen !“ ( vermutlich weil – die sind meistens deutlich jünger und haben technisch mehr drauf, was WIR mit besagtem Gerenne kompensieren wollen ☺ ! ). Bisweilen wehte sogar ein Hauch von Testosteron durch die Halle, wenn dem Einen/Anderen leicht ‚der Gaul durchging‘. Aber zum Glück gab es keine schweren Verletzungen…Stand bis jetzt. Jens hatte das ja schon vor 2 Wochen in Mainz erledigt und seine „Selbstdiagnose“ war leider richtig gewesen: Muskelfaserriss in der Wade, das dauert… Bei Dirk kamen irgendwie die Hand/der Arm unter die Räder, gute Besserung ! 

Auch der Versuch der Chronistin, mit dem verhakten Schläger Walter mindestens den Stutzen oder gleich auch den Schienbeinschoner zu entreissen, scheiterte an seiner heftigen Gegenwehr, obwohl er schon am Boden lag…. ( aber da man im Winter 2019 in Erlangen noch harmonisch gemeinsam über die Tanzfläche geschwebt war– seitdem heißt er auch in Insider-Kreisen „Walter Travolta“ -, kann es wirklich keine tiefe Abneigung gewesen sein ☺ ! ) 

Wie früher – eine längere Mittagspause, sehr schön, Gelegenheit zum Futtern und Trinken, was von den Gastgebern ordentlich aufgefahren wurde. Top: der Quarkstreusel von Tobi und der Rote-Bete-Salat von Peter ganz knapp vor allem anderen. Und gab es früher als „Pausen-Show“ den Hans auf dem Hochrad ( wer erinnert sich nicht ?! ), so versuchte sich der zweijährige Moritz nun an dieser Aufgabe. Allerdings – mit seinem FUSSBALL, mit Hockeyschläger wurde er an diesem Tag nicht gesichtet. Na sowas – da bleibt aber noch ordentlich Arbeit für die Erziehungsberechtigten ☺ ! 

Nach Turnierende liess man das Ganze in Ruhe ausklingen, vor allem mußten ja Speisen + Getränke noch „vernichtet“ werden. Ja, man konnte doch mal für einige Momente die Krisen der Welt vergessen. Aber präsent bleiben sie – hier hatte man die gute Idee, auf Spendenbasis zu verkaufen und GERNE herzhaft aufzurunden. So kamen am Ende deutlich über € 500,00 zusammen, die in ein Vereinsprojekt zugunsten der Ukrainehilfe einfliessen werden. Vielen Dank ! 

Und es wurden schon fleissig Pläne für die nächsten Termine geschmiedet – wie wir in den letzten zwei Jahren aber gelernt haben: immer mit dem Zusatz „voraussichtlich“… ( genauso wie wir lernten: die Begriffe „2G / 3G“ stehen nicht nur für die Leistungsfähigkeit des Internets und Menschen mit Masken sind nicht mehr ausschließlich asiatische Touristen ….. schade eigentlich ! ). Aber – Einiges davon wird bestimmt klappen ☺ ! Am Ende wurde dann sogar noch die Dekoration in Form mehrerer Blumentöpfchen mit Frühlingsblumen verteilt – danke, Martina ! 

Schön war’s, auch wenn viele Knochen + Muskeln spätestens zu Hause ‚jaulten‘. Und Mancher dachte an die alte Regel mit den Skistiefeln: wenn man sie erstmal geöffnet bzw. ausgezogen hat, kommt man nicht mehr rein !!! Gilt so ähnlich auch für „wenn man erstmal auf dem Sofa/ im Sessel sitzt, dann kommt man nicht mehr hoch ( bzw. – DAS tut dann echt weh….. ☹ ) !“ 

Es spielten – backten – verkauften – organisierten: Astrid, Brigitte, Ingrid, Martina, Mechthild, Ramona, Bernd, Christian SP, Dirk, James, Jens, Peter, Sandro, Tobi, Walter und Winni

Bis bald ! Steffi 

Einladung der Mainzer Hot Schotts am 5. März 2022

Zum „Mini-Turnier“ am 5. März wurde nach Mainz eingeladen, Gäste waren die Mainhoppers und die Wiesbadener Löwenbande. Für die meisten Spieler das 1. Hallenturnier dieser Wintersaison, wenn nicht sogar der letzten zwei Jahre ! Die Hallensaison 2020/21 war dank Corona ja komplett ausgefallen, allerdings fanden in dieser Zeit diverse ‚events‘ in Form von unterschiedlichsten Telefonkonferenzen statt. Während bei den Einen abends gemütlich geplaudert, parallel gegessen/Bierchen oder Wein getrunken, sämtliche Haustiere vor der Kamera präsentiert und die jeweilige Hauseinrichtung bewundert wurde, sollen Andere angeblich gemeinsam sportlich anspruchsvolle Übungen im ‚trauten Heim‘ exerziert haben. Na, wer glaubt denn sowas – man kann es auch übertreiben ☺ !! 

Hatten sich die Meisten vor ziemlich genau zwei Jahren beim Bembelcup der Mainhoppers zum letzten Mal gesehen, war die Freude nun umso größer, dass es doch noch was wurde in der Saison 2021/22 ! In dem Falle günstig: die Personenzahl in der Halle überschaubar, die Tore geöffnet und das Ganze somit ganz gut belüftet. ( Wobei – so sicher wie „das AMEN in der Kirche“ kam auch ab+zu ein zaghaftes „mir ist aber kalt, können wir zumachen ??“ Waren die Meisten aber doch dagegen, Respekt ! In den meisten Büros ist das Thema schwieriger…. ☹ ) 

Die Mainhoppers waren mit Astrid, Mechthild, Ramona, Winnie, Dirk, Jens und Peter angereist, Torwart mußte zuerst geliehen werden ( danke Jörg von den Löwis ! ). Irgendwer kam auf die Idee, noch die Chronistin zu fragen „willste nicht mitspielen, wir sind ja nicht sooo viele ?!“ und – gesagt, getan. Die gehört zwar eigentlich zu den Löwis, aber die waren gut besetzt und außerdem hatte sie Ende November eine Pause eingelegt. ( Danke – es war eine gute Idee, hat viel Spaß gemacht ☺ ! ) Später kam noch Christian im Tor plus Ingrid als „Leihgabe“ dazu. Wobei die Personenzahl dann trotzdem unterm Strich gleich blieb, denn leider fiel Jens aus ( Selbstdiagnose: wohl Muskelfaserriss in der Wade ) und dann auch Dirk ( Selbstdiagnose: ?? irgendwas tut doll weh …. ). Also, vor allem Frauenpower gefragt ! Das brachte uns am Ende, nach vier Spielen à 20 Minuten, zwei Siege, ein Unentschieden und eine Niederlage ein – yeah, gut gelaufen ! Plus ein paar weitere Blessuren – Beule hier, Loch im Schienbein da ( wie gut, daß die Schienbeinschoner quasi noch originalverpackt seit Jahren im Auto liegen; wer weiss, wozu man die mal noch gebrauchen kann !!! ☺ ) Also alles fast wie früher, überhaupt fühlte sich der Eine/die Andere fast zwei Jahre zurückversetzt…!  

Einige Kleinigkeiten wurden zum Essen + Trinken angeboten – auf Spendenbasis, die Einnahmen gingen am Ende an einen Verein zur Unterstützung der Ukraine. Und es kam wohl auch erfreulicherweise ordentlich was zusammen. Wer wollte, machte noch einen Einkehrschwung beim Griechen neben der Halle. Hier löste die Beantwortung der Frage von einigen Wiesbadener Löwis nach den Verwandtschaftsverhältnissen bei den Mainhoppers ( wer ist wessen Sohn-Tochter-Vater-Ehemann ) einige Verwirrung aus – vermutlich haben sie bei den Erklärungen zu Winnie/Dirk und Ramona/Peter/Jens etwas den Überblick verloren ☺. Und es waren ja noch nicht mal Brigitte und Moritz ( der gerade 2. Geburtstag hatte ) dabei, die blieben im heimischen Frankfurt. Wer von den Beiden wen hütete an diesem Wochenende oder ob sie nicht sogar noch ‚wild nachgefeiert‘ haben, konnte bisher noch nicht eindeutig geklärt werden ! 

Vermutlich waren alle am Ende des Tages recht froh + zufrieden, aber auch platt. Und hoffen jetzt, dass alles mit dem geplanten Bembelcup am 19. März klappen wird und man sich also bald wiedersieht, das wäre sehr schön ! 

Viel gelernt haben wir in den letzten 2 Jahren – wollten wir nicht, es war aber oft erstaunlich, woran man sich alles gewöhnen/ wie man sich anpassen kann…. Mit dem Frühling hoffen wir nun eigentlich, es geht weiter aufwärts und draußen im Freien werden die Dinge nochmal einfacher. Wie es mit der neuesten, völlig sinnlosen Katastrophe weitergeht – abwarten. Dann – bis bald !   Steffi 

Bembelcup der Mainhoppers am 7. März 2020 – ein unerwarteter Abschied und der ‚Black Swan’…

Für den 7. März hatten die Mainhoppers wieder eine Halle in Frankfurt „ergattert“ und, obwohl Corona bereits seine ersten Schatten warf, hatte man sich nach längerem Überlegen für die Durchführung entschieden. Der Einladung folgten die Wiesbadener Löwenbande, die Heidesheimer Obstler, die Spätlesen aus Rüsselsheim, die Greenhorns aus Hanau, die Grasnarbenschocker aus Höchst, die Schlossgeister aus Bad Homburg sowie die Gastgeber. Sechs Spiele pro Team – ambitioniert, da kamen wenig Langeweile und trübe Gedanken auf! Und da man, wie immer, auch noch fleissig Torhüter und Spieler bei Bedarf untereinander verlieh, konnte sich eigentlich Jeder gründlich austoben. Auf die oftmals freundschaftliche Umarmung und manches Küsschen-links-rechts (Viele kennen und schätzen sich) wurde bereits verzichtet, die „Ghetto-Faust“ wurde plötzlich populär und Menschen mit langen Armen durchaus im Vorteil. Im Eingangsbereich gab es traditionell ein umfangreiches Essensangebot von deftig, wie Würstchen, Brötchen, Salate etc. bis zu süss – diverse Kuchen sehr sehr lecker  ! Und vertrocknen musste natürlich auch Keiner. Da konnte man auch gleich das jüngste Team-Mitglied der Mainhoppers „begiessen“ – Moritz, den Sohn von Ramona und Peter, der es eilig hatte und schon am 3. März geboren wurde (hmm, vielleicht hatte er auch die Bombenidee noch aus dem letzten Jahr mitbekommen – eine schöne Hallengeburt am 14./15.3. in Schweinfurt ??! Na, dem entkam er dann gleich in zweifacher Hinsicht…) Jedenfalls war die Freude über diese schöne Nachricht gross! In der Mittagspause durfte mal wieder unser Hans auf dem Hochrad seine Runden drehen, siehe Bilder der Vorjahre! Und seine neuesten „Ersatzteile“, z.B. Knie, fielen auch nicht weiter auf. Nach viel Gerenne und Juhei, zum Glück ohne grosse Blessuren, dafür mit vielen Höhen, aber auch manchen Tiefen (je nach persönlicher Perspektive ) fand nach 17 h die Siegerehrung statt, die Mainhoppers fanden sich auf dem sehr guten 2. Platz wieder. Beim Abschied hofften Viele noch, sich am Wochenende danach in Schweinfurt zum mega-beliebten Hallen-Abschlussturnier, der „Mutter aller Elternturniere“ zu sehen, aber dann –

…..Aber dann mussten wir in den nächsten Tagen und Wochen lernen, das nix mehr ist wie vorher und der Bembelcup vermutlich unser letztes Treffen für eine sehr lange Zeit war, nach der Absage aus Schweinfurt sowieso. Hockey, für uns alle ein wichtiger Teil des Lebens, muss genauso zurückstehen wie FAST alles andere – von der Familie über die Arbeit bis zu unseren sozialen Kontakten. Aber genauso haben die Meisten wohl verstanden: Gesundheit und Leben sind wichtiger als all das und wir müssen alle zusammen durch diese schwierigen Zeiten gehen. Bzw. sitzen wir in einem Boot und rudern alle mit, irgendwann wird es wieder „Land in Sicht“ geben! Hoffentlich wissen wir danach (noch)mehr, was wir an unserem „alten“, jetzt so bitter vermissten Leben und Alltag, Hobbies und lieben Mitmenschen hatten, mit denen wir auch jetzt möglichst in Kontakt sind. Im englischen Raum entstand vor Jahrhunderten der Begriff des „Black Swan“ – der Eintritt eines Ereignisses, das man für absolut unvorstellbar gehalten hatte, weil man felsenfest glaubte, schwarze Schwäne gibt es nicht. Und dann kam das erste Pärchen um die Ecke geschwommen… Das trifft die Situation, die uns da überfahren hat, ziemlich gut, aber auch wir lernen ja offenbar jeden Tag / jede Woche dazu, wie wir damit umzugehen haben. Also: Vorsicht, Geduld und Durchhaltevermögen sind das Gebot der Stunde, und irgendwann in den nächsten Monaten wird man sich auch wiedersehen!

Bis dahin – bleibt gesund ! Steffi

(P.S.: gibt es eigentlich eine „Expertise“ zum Thema Torwarthelm als Schutzmaske?! Hm, gesehen hab ich das noch nicht, aber wäre doch vielleicht eine Idee…?!)

Elternhockey-Turnier in OF am 25.01.2020

In einer fast schon „verkehrten Hockeywelt“ fanden sich am letzten Wochenende die Mainhoppers in Offenbach wider – das traditionelle Freitagabend-Turnier des Hessischen Hockey-Verbandes fand nämlich am SAMSTAG statt, und der Ausrichter und Gastgeber Offenbach (ORV) hat selbst GAR KEINE Elternmannschaft! Dafür aber freundlicherweise die Halle zur Verfügung gestellt und für Essen+Trinken gesorgt, vielen Dank für dieses Angebot und für die gute Betreuung!

So fanden sich, nach mehr oder weniger einfacher Parkplatzsuche, neben den Mainhoppers die Bembelschrubber, die Höchster Grasnarbenschocker, die Rüsselsheimer Spätlesen, die Eltern der TSGVorwärts und die Neroberger Rebläuse aus Wiesbaden ein. Nach entsprechendem „Halli-Hallo-wie geht’s denn so“ und den ersten Verabredungen zwecks Aushilfe im einen/anderen Team absolvierte jede Mannschaft 3 Spiele.

Die Mainhoppers starteten im „Lokalderby“ gegen die Bembelschrubber, das endete mit einem salomonischen 2:2. Das Spiel gegen die Spätlesen aus Rüsselsheim (JA es gibt dort tatsächlich neben Auto- auch Weinbau, wenn auch recht übersichtlich) endete 2:0 für uns. Und das dritte und letzte Spiel des Tages fand gegen die Wiesbadener Rebläuse statt – wie soll man estreffend beschreiben?? Laut Spielplan (und Notizen von Ramona) lautete das Ergebnis 2:9, aber möglicherweise handelt es sich da um einen „wohlmeinenden/gnädigen“ Schreibfehler – war es nicht stattdessen 2:19, 99 oder 900 gewesen??! Eine gewisse Ähnlichkeit mit letzten Schützenfest oder Treibjagd (auf lebende Beute = Mainhoppers) war nicht zu leugnen, und nachdem von den Torpfosten nach einigen Schüssen in gefühlter Kopfhöhe langsam der Lack abplatzte, schritt dann auch zu Recht der Schiri ein mit der Aufforderung, sich hier doch bitte auf maximal Kniehöhe zu beschränken. Ja, man gönnt es Jedem, wenn auch langjährige Aktive (in vermutlich ziemlich hohen Spielklassen) sich mal auf einem Turnier austoben wollen. Aber ob es hier, wo sich durchaus auch Anfänger und/oder ältere Semester tummeln, dann hinpasst, darüber kann man SEHR geteilter Meinung sein.

So gab es am Ende, oh Wunder, einige blaue Flecken, aber keine ernsthaften Blessuren zu beklagen. Der Bierbestand war ordentlich geschrumpft, und auch der Sandwich-Toaster, der sogar auf dem Spielfeld einige empfindliche Nasen zu einem „hier brennt doch was, oder??!!“ veranlasste, löste weder Brandmelder noch Sprinkleranlage aus. Glück gehabt  ! Ab 18 h ging’s Richtung Heimat odersonstwohin – die Chronistin durfte noch feststellen, daß man in Offenbach sogar ganz nett zum Essen gehen kann, danke für den Rat „geht mal Richtung Wilhelmsplatz“. Hier fand sich ein gemütlicher belgischer Pub, hat gut geschmeckt!

Nach Offenbach hopperten: Anne, Mechthild, Ilka, Walter, Dirk, Jens, James, Peter, Christian und Steffi. Brigitte und Ramona (1,5x – lange dauert’s jetzt nicht mehr  !!! ) gaben das ‚eingeschworene’rasende Publikum sowie die Fotografen.

Hat Spass gemacht – eine Folgeeinladung zum 22. Februar nach Rüsselsheim gibt es schon, aber die wird noch ausführlich diskutiert. Danke und bis bald ! — Steffi

Heidesheim Nikolausturnier 08.12.2019

Nikolausturnier der Heidesheimer Obstler am 8. Dezember 2019

Exakt 365 Tage nach dem letzten Nikolausturnier fand in Heidesheim DAS Event 2019 statt, gleichzeitig auch fast der Abschluss dieses Hockeyjahres. In Person von Christian war eingeladen worden, und dem „Ruf“ folgten: die Mainhoppers (SC 80 Frankfurt), die Bembelschrubber (SAFO Frankfurt), die Barbarossaflitzer (TSG Kaiserslautern), die Hot Schotts (Schott Mainz), die Kreuzlahmen (TG Worms), die Löwenbande (DHC Wiesbaden) sowie die Obstler als Gastgeber. Das Team aus Heidelberg musste leider kurzfristig absagen – ob es an dem kleinen Verschreiber „Hangohr“ statt „Hangover“ lag, ist nicht überliefert. 

Somit hatten alle Teams bei jeweils fünf Spielen Gelegenheit, sich gründlich auszutoben. Wer noch nicht genug hatte – die eine/andere Aushilfe (insbes. Frauen) war immer willkommen, und wie so oft wurden die anwesenden Goalies fleissig untereinander verliehen. Man muss halt nur aufpassen, dass man nicht plötzlich gegen sich selbst spielt ☺ ! Aufpassen musste man auch in manchem Spiel – von ruhig und gemütlich konnte nicht die Rede sein, es ging wie meistens eher flott, temperamentvoll und bisweilen „rustikal“zur Sache, in manchen Situationen konnten die erhitzten Gemüter nur mit Mühe wieder beruhigt werden. 

Zur Aufrechterhaltung der Lebensgeister und des Kampfgeistes konnten Kaffee, Kuchen, belegte Brötchen, Fleischkäse, Salate und sonstiges ausreichendes Futter plus Getränke käuflich erworben werden. Entweder vom freundlichen „Verkaufspersonal“ oder gegen Obolus in eine fette, rosa Spendensau. Die ist jetzt ‚reif’ zur Schlachtung!! Erstaunlicherweise schwand der Bestand an Bier- und Radlerflaschen ziemlich schnell – es waren zwar diesmal keine Kreuznacher vor Ort, aber offenbar zahlreiche durstige Mainhoppers ☺ ! Und nebenbei wurden natürlich, wie’s sich gehört, viele gute Bekanntschaften gepflegt und erneuert. Auch manche neue Freundschaft war zu bestaunen – so zwischen dem Mainzer Torwart Philip und dem Heidesheimer Spielerkind Emily. Fast unzertrennlich, teilten sie sich öfter die Turnierleitung, kickten zwischen den Spielen mit dem Fußball und verbrachten so einen großen Teil des Sonntags „in trauter Eintracht“.   

Die Mainhoppers arbeiteten sich gewissenhaft gegen die Barbarossaflitzer 2:0, die Löwenbande 1:6, die Gastgeber 3:2, die Bembelschrubber 2:1 und die Kreuzlahmen 1:0 durch das Turnier. Am Ende fanden sich Anne, Astrid, Mechthild, Winnie, Walter, Dirk, Peter, Jens und Stefan auf dem sehr guten 2. Platz wieder. Bestimmt lag das auch wieder an der mitgereisten Fankurve, diesmal bestehend aus einer Brigitte, einer Eva und eineinhalb Ramonas (das Freudenberg’schen wächst und gedeiht, vielleicht wird’s ja DOCH noch was mit dem Finale in Schweinfurt ☺ !?!) Nur das Findelkind Ken musste mal wieder in Mechthilds Auto sitzen bleiben, war aber angeblich korrekt angeschnallt. Hoffentlich wird er nicht depressiv und stürzt sich wieder auf eine Strassenkreuzung…     

Zum Abschluss gab’s launige Worte, ein Präsent sowie die Erkenntnis: ja, zahlreiche Beulen an diversen Körperteilen mehrerer Spieler, aber – Stand heute – keine ernsthaften Verletzungen, Glück gehabt! Nun bereiten sich Viele auf Weihnachten und wohlverdiente Ferien vor, offenbar ist von Indien über Oberbayern bis Usedom alles vertreten ☺ Und ab Januar geht’s wieder neu los! 

Vielen Dank den Gastgebern und allen möglichst bald gute Erholung und eine schöne Weihnachtszeit! 

Steffi 

(P.S.: und als später Manche/-r beim Auf- und Wegräumen im strömenden Regen endgültig nass bis auf die Knochen wurde, entstand ein neues geflügeltes Wort einer lieben fleissigen Helferin – „ach, der Regen SPRÜHT doch nur ein wenig“ ! Tja, so lässt es sich auch beschreiben … ☺ ! ) 

Erlangender Hoggi-G´werch Hallenturnier 09./10.11.2019

Die Mainhoppers in Erlangen – Hoggi-G’werch am 9./10.11.2019: „…und sonntags spielen wir zu NULL!“

Saisonauftakt traditionell in Erlangen! Nach monatelanger Planung und dem üblichen ‚Bohei’ (wer wann mit wem wohin wie lange + warum überhaupt) fanden sich am Samstag tatsächlich Astrid, Anne, Mechthild, Steffi, 2x Christian, Jens, Walter, Peter und Stefan vor Ort ein. Plus Winnie und Dirk für den Samstag, quasi als „Eintagsfliegen“, sowie die Groupies Brigitte und Ramona. Letztere in ungewohnt neuer Rolle – bestätigte Gerüchte besagen, sie war sozusagen doppelt da ☺! Dank sorgfältiger Turnierplanung wäre es sogar möglich, dass pünktlich zum Schweinfurt-Turnier Mitte März ein neues Freudenberg’schen die Mannschaft bereichern wird! Die Option, das Ereignis der Einfachheit halber dort stattfinden zu lassen, wurde bereits ausführlich erörtert – allerdings konnten noch nicht alle Beteiligten so GANZ davon überzeugt werden, dass dies doch eine brillante Idee wäre! Na sowas, mal abwarten.

Pünktlich und staufrei begann der Samstag, die erste Aufgabe vor Ort (Parkplatzsuche in Erlangen…) war schon mal weniger einfach. Gleiches galt für die ersten beiden Spiele: gegen gute Bekannte aus Kreuznach und später die Münchner Wolpertinger gab’s zwei herzhafte Niederlagen, aber – so ähnlich war’s auch schon in der Vergangenheit, also Schwamm drüber! Zwischen den Spielen gab’s wie üblich ausreichend Zeit zur Auffrischung alter und neuer Bekanntschaften, fachsimpeln, die kostenlose Erteilung guter Ratschläge, lecker essen und trinken. 

Unbedingt zu erwähnen: der LECKERSTE Kuchen war von Mike, großes Kompliment (leider war er dann auch recht schnell weg)! Ein Träumchen aus Kirschen (nach eigenen Angaben: handgepflückt im eigenen Garten und liebevoll entkernt), Streuseln, Quark und Mürbeteig, hmm mega. Irgendein Problem mit fehlendem Puddingpulver (?) fiel Keinem auf, zu bemängeln war nur: es gab Sonntag leider keinen Nachschub mehr!! Na, bitte gleich notieren fürs nächste Jahr! 

Und dann, alle Jahre wieder, die Sonderspiele. Diesmal: absolviere in kürzester Zeit einen Parcours mit einem ferngesteuerten Mini-Elektroauto (und nicht Jede/-r ist ein Michael Schumacher – aber Ramona kommt schon recht nah dran!) und baue das höchste Kartenhaus aus Bierdeckeln. Hm, das müssten vermutlich die Kreuznacher am besten hingekriegt haben, die haben wahrscheinlich den besten Bezug zum Thema ☺ !

Dermaßen seelisch + körperlich gestärkt, ging das 3. Spiel gegen die Stuttgarter Wasen Chilis an uns, juhu. Zwar mit dem Siegtor in aller-allerletzter Sekunde (der Ball beendete gerade noch so vor Abpfiff seinen Flug ins gegnerische Tor), aber egal. Und das gab es an diesem Wochenende übrigens noch öfter, Mancher sehnte sich vermutlich insgeheim nach dem Videobeweis!

Nach kurzer Restaurierung im Hotel ab zum Turnierabend: essen und trinken (schon wieder!), Kontakte pflegen, zwischen Vorspeise, Hauptgang und Dessert Spiele absolvieren. Diesmal eine Art Scharade – das Publikum musste verschiedene Begriffe pantomimisch darstellen und eine Gruppe aus einem Spieler pro Mannschaft durfte das Elend dann erraten, der Schnellste gewinnt! Gar nicht so einfach, aber erstaunlicherweise gehören Begriffe wie „Klodeckel“ (ging an Stuttgart) oder „Bierleiche“ (Kreuznach) dort offenbar zur Umgangssprache bzw. dem Allgemeinwissen. Auch der „Partylöwe“ ging schnell weg, über das „Hungertuch“ denke der Eine/Andere aber offenbar noch nach – was ist das doch gleich?!? Dann kam noch was für’s Gleichgewicht (wir sind ja nicht mehr die Jüngsten!) – balanciere einen Hockeyball auf einer umgedrehten Frisbee-Scheibe. Wer dachte, das ist in 10 Sekunden vorbei, der irrte sehr! Es ging stattdessen akrobatisch über mehrere Minuten, linkes Bein/rechtes Bein/ab in die Hocke, im Kreis herum und tralala wieder von vorne, großen Respekt!! Manch einer fürchtete schon – DAS wird heute nix mehr mit dem Nachtisch… 

Und DANN durfte endlich der DJ zur Tat schreiten! Wie soll man es beschreiben?! Es war ähnlich wie im Vorjahr: er hatte manche Höhen, aber auch Tiefen; die Playliste, die wir ihm bereits beim letzten Mal zukommen liessen, blieb immer noch unauffindbar. So hatten diejenigen, die stoisch durchhielten, zumindest genug Platz auf der Tanzfläche. Und da lief EIN Mainhopper zur Höchstform auf und rettete die Ehre seiner männlichen Mitstreiter gleich mit: Walter „Travolta“, das bis dahin völlig verkannte Talent, das diverse Damen mittels Discofox ausdauernd über die Tanzfläche schleuderte. Tja, wer kann, der kann – das hat sehr viel Spaß gemacht! Nach Mitternacht ging’s nach und nach ins Hotel, hier zeigte sich noch ein weiterer gefährlicher Gegner: das Erlanger Einbahnstraßen-System, das so manches Navi und den dazugehörigen Fahrer plus Mitfahrer in die Verzweiflung trieb. Tatsächlich wäre man zu Fuß FAST schneller gewesen (egal wohin)!   

Übrigens gab es beim Turnierabend noch ein bildschönes Hinweisschild in der Nähe des Eingangs, an die „Lieben Eltern“ gerichtet zum Thema „Windelentsorgung“, siehe Beweisfoto – da wollen wir aber mal hoffen, daß das NICHT extra für uns dort angebracht wurde!!!  

Sonntag: Start gegen 10 h, das ist offenbar eher unsere Uhrzeit! Das Spiel gegen die Spätlese ging an uns und das letzte Spiel gegen die Erlanger Gastgeber, überaus rasant und einsatzfreudig, endete salomonisch mit einem Unentschieden. Ein schöner Abschluss und die Erkenntnis: da geht noch immer ganz schön was! Nach netter Verabschiedung, dem Austausch diverser Gast- und Gastgebergeschenke sowie mancher Feststellung „wir sehen uns ja bald in xx wieder“ ging es ab halb drei Richtung Heimat. Kalt, aber mit viel Sonne und offenbar problemlos und staufrei auf der A3. Na sowas, es geschehen noch „Zeichen und Wunder“! 

Den routinierten Erlanger Gastgebern wieder mal ein fettes DANKE für ihre Gastfreundschaft und ihre viele Mühe! 

Wie immer war’s aufregend und kurzweilig mit euch, es hat viel Spaß gemacht! Danke dafür und bis bald – Steffi