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Mainhoppers - die Elternhockeymannschaft des SC 1880 Frankfurt
Drunen 2005 - Wunder gibt es immer wieder PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von James (Dieter Wüst)   
Der Oktober kennt für aufrechte 80er Elternhockeys, den Mainhoppers, immer wieder ein bevorzugtes Ziel für sportliche Aktivitäten: Drunen in Holland, die Heimat der Trickeys vom heimischen MHC.
Dort balgt man sich jährlich im „Trimmhockeytoernooi“ um den heiß umkämpften Wanderpokal.
Nachdem in grauen Vorzeiten vor Ort von den Mainhoppers keine auffälligen – sportlichen – Meriten zu verzeichnen waren, geschah 2003 plötzlich etwas allseits überraschendes. Das „Wunder von Drunen“. Der besagte Topf wurde erobert, ins verblüffte Clubhaus gekarrt und „ liebevoll gepflegt, entstaubt und stets bewundernd begutachtet“.
2004 folgte auf dem Fuße, die Mainhoppers pilgerten wieder in den hohen Norden, hangelten sich in das Endspiel und gewannen im Siebenmeter- schießen. „Das Wunder von Drunen reloaded“. Und der Topf landete retour auf seinem angestammten Platz im 80.
Aller guten Dinge sind zwar drei, aber selbst den eingefleischtesten Optimisten war kein hoffnungsvolles Signal zu entlocken, unter Umständen die Trilogie zu komplettieren. Zwar rechnete auch in der jüngsten Vergangenheit kein Mensch mit diesen Erfolgen, und wurde eines Besseren belehrt, auch hat sich die Truppe, irrelevant in welcher Besetzung, mehr und mehr zum Einheimser von Siegen gemausert.... Aber die Trophäe endgültig zu ergattern, da sie nach dem 3. Erfolg einer Mannschaft in deren Besitz übergeht, sei, mutmaßten die Auguren, zu viel des Guten. Zudem bröckelte die Garde der auf die Reise erpichten. Wie so oft lichteten sich die Reihen unversehens, je näher besagter Termin drohte. Der Tross schrumpfte auf knappe Mannschaftsstärke. Die letzten Aufrechten rappelten sich aber unverdrossen, guten Mutes und guter Stimmung, das Beste aus der Chose zu quetschen und, nicht zuletzt das Wichtigste des Elternhockeys, umfassend Freude und Spaß zu haben – neben der leiblichen Ertüchtigung, versteht sich. Der Vorabend schon in Drunen muß alleweil entsprechend gewirkt haben, die Truppe richtete sich für große Taten. Zwar noch dezimiert, weil erst zum Turniertag 3 Nachzügler ihre Handschuhe in den Ring werfen wollten, aber munter eingestimmt.
Das erste Spiel sah die Mainhoppers noch immer dezimiert. Die Nachzügler trudelten noch auf der Autobahn, schon aus den Vorjahren bekannte „fremde“ Hilfe war aber flugs engagiert – und ein 0:0 über die Zeit geschaukelt. So oder so ähnlich hat es die Vorjahre auch begonnen.
Mit oder nach dem Anpfiff zum 2. Spiel schließlich trabte auch die Nachhut endlich auf das Geläuf. Wer nun rein oder raus, und wohin, welche Position? Und überhaupt? 0:1 gezauster Lohn, das Durcheinander wohl doch zu groß. Aber was soll´s, dabei sein ist alles!
Dann ging die Post ab. Die Abwehr gab sich keine Blöße, im Notfall mit Mann und Maus, das Mittelfeld rackerte, der Sturm bemühte sich, nicht nur Unruhe in Gegners Reihen zu stiften. 1:0, 1:0, 1:0, knapp, aber das passte doch schon wieder! Und reichte, uns erneut in das Endspiel zu bugsieren.
0:1 - Opponent Capelle schoss uns prompt erst mal aus den Träumen. Der begehrte Topf entschwand aus der Reichweite. Aber dann noch einmal kräftig aufgerappelt. 1:1 und 2:1, James bemühte klammheimlich den „Fuß Gottes“. Das Gefäß ist endgültig unser. Nun zieren 2 Pokale aus Drunen die 80er Vitrinen. Der alte, der jetzt nicht mehr wandert, und der neue Cup, für die nächsten Trimmhockeytoirnooi-Herausforderungen.
Ob der auch mal wieder in Frankfurt landet?