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Drunen 2004 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von James (Dieter Wüst)   

10. Trimhockeytoernooi 2004 ... oder - Das Wunder von Drunen RELOADED
Dieter Wüst (James) von den Mainhoppers berichtet über das GF-Turnier beim MHC Drunen, 23./24. Oktober 2004

text Letztes Jahr kehrte ein Häuflein Aufrechter aus der Ferne zurück und schleppte einen Pokal ins Haus. Das Wunder von Drunen. (Nachzulesen in Ausgabe 4/03 der Clubzeitung oder bei www.mainhoppers.de)

text Nun bergen Wanderpokale auch im Elternhockey eine notwendige Pflicht, man muss sie wieder zurückschaffen an den Tatort. Damit er die nächsten Glücklichen ziere. So wurde das Utensil, zwischenzeitlich liebevoll gepflegt, entstaubt und stets bewundernd begutachtet, von seinem Stammplatz im Clubhaus den Blicken entrissen und wieder nach Drunen in Holland gekarrt.

text Das alljährliche Turnier der Gastgeber Trickeys stand wieder auf dem Terminplan, diesmal in zweitägiger Austragung anlässlich des 10-jährigen Turnierjubiläums. Unsere Gastgeber nahmen den Topf auch angemessen in Empfang und wuchteten ihn auf die Ehrentafel, dass er dort seinen nächsten Gewinnern harre.


text Die diesmal kompletten Mainhoppers scharrten schon tatendurstig mit den Hufen, darauf brennend, eingedenk letztjährig erworbener Erfahrungen vor Ort, in alter Manier (hinten steht die Null, vorne werden wir schon irgendwie eine Kugel ins Netz bugsieren) das Turnier aufzurollen. Doch da stand erst mal der Trainer vor. Gewisse taktische Einstellungen wären doch nicht unangebracht, wolle man den Pokal erfolgreich verteidigen. Daran hatte man bisher eher weniger gedacht, was zumindest die taktischen Einstellungen betrifft.Den Topf verteidigen, klar, halt in etwa so wie man ihn letztes Jahr ergattert, da hatte sich die Formation ja prächtig eingespielt. So gab es halt nun doch auf höhere Weisung marginale Umstellungen. Sie stifteten einigermaßen Verwirrung, konnten letztendlich den Erfolg aber auch nicht schmälern.

text Das erste Spiel war gleich ein Sieg (1:0 vs. Goirle), die Veranstalter Trickeys im 2. knöpften uns ein Unentschieden (0:0) ab (oder wir ihnen), auch das 3. Spiel pari (1:1), gegen die Oberjährige, der einzige deutsche Gegner, da haben wir uns ein Tor hinten hineingeschusselt. Zum Tagesabschluß ein Sieg (1:0 gegen Capello). So in etwa ist das letztjährig auch gelaufen.

text Die liebevoll organisierte Fete am Abend im neugebauten Klubhaus sollte leider viel zu früh –für manche- zu Ende gehen. Die Gastgeber setzten (wohlweislich) einen Schlusspunkt. 1 Uhr, das war sehr fürsorglich und dem einen oder anderen sicher hilfreich, die Füße nächsten Tages wieder in Trab zu bekommen. Walter gelang dies leider nicht mehr. Es ist aber glaubhaft überliefert, dass nur ein ungewohntes Schuhwerk die Ursache des Übels gewesen sein soll. Immerhin musste jeweils ein Gastspieler bemüht werden, die Lücke zu füllen und die Herausforderungen zu meistern. Das taten diese aber zu unserer vollsten Zufriedenheit. 1:0 gegen Uderhout. Mit Mann und Maus verteidigt, irgendwie (s.o.) ein Ding hineinbugsiert. Das war die Crux des Turniers. Lauter junge Leute rasten kreuz und quer und uns über den Haufen, sie versuchten es zumindest, wir hetzten hinterher. Die gegnerische Hälfte war zuweilen verwaist, die Schlacht tobte vor dem eigenen Gehäuse. Aber die Null blieb standhaft stehen! Ab und zu ein Konter und es brannte dann auch auf der anderen Seite. Noch ein 0:0 gegen Schoonhoven. Das letzte Spiel dann gegen Hurley, den letztjährigen Finalgegner. Die Verteidigung konnte wieder etwas durchatmen, die Entlastung. Wieder eine Kugel hineinbugsiert, eine schön herausgespielte herzerfrischende Stafette ("Das ist Hockey!"). Das Publikum freute sich, wir uns mit ihnen. 1:0, das reichte. Turniersieg!

text Jetzt können wir den Topf gerade mal wieder mit nach Hause nehmen und ihn zurückplatzieren an seinen angestammten Platz. Damit er wieder liebevoll gepflegt, entstaubt und stets bewundernd gewürdigt werden kann. Und nächstes Jahr haben wir zumal eine freudige Pflicht: Das begehrte Utensil wieder nach Drunen zu karren...


James