Mainhoppers beim Erlanger Hoggi-Gwerch  12./13.11.2022

Klingelingeling – 5 Uhr morgens in Deutschland ( also knapp vor Körperverletzung ) ! Was kann das sein: geht’s ab in den Urlaub oder ist es „Zeit für Knoppers, das Frühstückchen“ ? Ach nein, denkste – auf ging’s zum 1. Hallenturnier der Wintersaison in Erlangen, das auch hoffentlich ein weiterer Schritt in Richtung Normalität nach 2,5 Jahren Corona wird ! Bis spätestens 7 Uhr machten sich neun optimistische Mainhoppers plus Fan Brigitte auf den Weg und kamen tatsächlich gegen halb zehn problemlos und staufrei an der Halle an. Warum eigentlich so früh, wenn wir erst um halb zwölf spielen ?? Keine Ahnung und Mancher schlief auch fast wieder ein, aber auf jeden Fall gab es so noch einen der begehrten wenigen Parkplätze direkt an der Halle ☺ ! Zudem konnte bei den befreundeten Peffermiehlern ausgeholfen werden – die waren nur zu dritt bereits am Freitag angereist, hatten schon eine ordentliche Kneipentour hinter sich und liehen sich munter über’s ganze Wochenende eine bunte Truppe zusammen. Eine durchaus erfolgreiche Strategie !

Nach viel „Hallo“ und „schön, euch endlich wiederzusehen“ starteten die Spiele, durchaus rasant und ambitioniert wie in alten Zeiten – es gibt ja Vieles nachzuholen ! Samstag ging es für die Mainhoppers gegen die Rasenschnecken, die Wolpertinger und die Wasen Chilis und es wurde die ganze Palette „abgearbeitet“: Niederlage, Unentschieden, Sieg ! 

Traditionell dazwischen die „Sonderspiele“ – einmal ein Bällchen mit Hockeyschlägern über einem Trampolin halten ( bereits in Mönchengladbach geübt ! ), einmal einen kleinen Ball in einen Eierkarton werfen, in dem er aber auch liegenbleiben muss. Hmm, war ja eigentlich DAS Spiel für Anne aus „Eier-Land“, bestimmt hat sie dabei besonders viele Punkte erzielt ☺ ! 

Wer Zeit hatte, nutzte das Essensangebot ( lecker wie immer ) und konnte dies gegebenenfalls auf den sechs Treppen zwischen Garderoben/WCs, Halle und Tribüne wieder „abarbeiten“. Wohl dem, der auch zu Hause im 3. Stock wohnt und trainiert ist ! 

Das Thema „Lüften“ in Zeiten von leider-immer-noch-Corona: ganz wichtig, aber bitte nicht jetzt, heute, im Herbst/Winter und ausgerechnet hier ( fast wie in vielen deutschen Büros.. ). Allerdings funktionierte dies aber irgendwo im Umfeld der Ersatzbänke – wer dort kurz mal sass, der wurde im Durchzug ordentlich „durchgeblasen“ ! 

Von dem schönsten Wetter draußen – Sonne, strahlendblauer Himmel – profitierte vor allem schlauerweise Brigitte. Die verschwand für mehrere Stunden und genoss die Innenstadt, kleine Läden, etwas Kultur und sonstige nette Ecken in Erlangen.  

Am späten Nachmittag ab ins Hotel – Restaurierung und ein Bierchen, dann ging‘s los zum Turnierabend. In neuer Location, der „Thalermühle“ und statt Fußmarsch entschied man sich für’s Taxi. Interessant, wie man sechs Fahrgäste in einen PKW ( und am Ende wieder raus ) bekommt, das kannte auch noch nicht Jeder und man sollte schon gelenkig sein ☺ ! 

Die Mühle ein schöner renovierter Industriebau, die Stimmung gut, das Buffet lecker ( man sollte allerdings bei der Kombination „Salat + Linsen-Lasagne“ Vorsicht walten lassen … ). Noch ein Sonderspiel – wie bewege ich einen Ball durch eine Art Regenrinne in einen Bierkrug ?! -, das Mechthild zwecks besserer Aussicht bis auf die Fensterbank hinauftrieb, dann ging die Party los und das nachholbedürftige Volk stürmte die Tanzfläche. Die Musik – teils, teils, unterm Strich war für Jeden was dabei; dazu gab es traditionell eine Cocktailbar für Tanzmuffel und Andere, die man suchte und spätestens dort mit Sicherheit wiederfand. Die restliche Nacht war dann für die Einen mehr, die Anderen weniger lang ! 

Sonntag morgen erstes Spiel kurz vor 10 Uhr, das ging ja noch. Allerdings kamen wir gegen die Rotmainenten ein wenig unter die Räder, vielleicht hatte die aber auch der kleine Hörfehler „Totmainenten ?!“ ganz wild gemacht ?! Dafür gab’s am Ende noch ein versöhnliches Unentschieden gegen die Gastgeber. Gegen 14 Uhr wurde verabschiedet und die Heimreise in alle Himmelsrichtungen begann – „bis hoffentlich bald wieder, bleibt gesund !“

Erkenntnisse ? Die Holzbänke der Tribüne sind ziemlich hart, da tat Manchem nach 2 Tagen schon etwas der Hintern weh ! Mit Winni hatten wir vermutlich den ältesten Spieler dabei – gut hat er sich geschlagen und Spaß hat’s ihm auch gemacht ! Und wenn man Walter Samstag abend lange genug „bearbeitet“, dann tanzt er wie einst Travolta und spielt Sonntag fast wie ein junger Gott ☺ ! 

Eine Spielerin brachte es Sonntag mittag auf den Punkt: „am Mittwoch im Training hab ich noch gedacht, WARUM hab ich mich nur angemeldet – Arbeit, Familie, Haus + Hof, waschen, putzen, einkaufen u.s.w. …. ☹  und heute sag ich: schön war’s, hat Spaß gemacht ☺ !“ 

Genau, so isses. Bis zum nächsten Mal ! — Steffi 

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