Elternhockey Festival 2026

Ganz im Westen der Republik liegt die Stadt Mönchengladbach.
In unseren Breiten hört man nicht viel aus dieser Ecke, außer dass
die dortigen Kicker ihre sportliche Misere beklagen. Nur einen Steinwurf
weit weg von deren leidendem Fußball-Tempel logiert der dagegen sportlich
sehr erfolgreiche Deutsche Hockey-Verband mit seinem bis 12.000
Zuschauer fassendem Hockeypark, dem größten Hockey-Stadion in Europa.

Dorthin pilgerten 52 (!) Elternhockey-Teams, um an dem zum 5. Male 
ausgetragenem Mammut-Turnier drei Tage lang teilzunehmen.
Darunter auch die Mainhoppers vom SC Frankfurt 1880, wohlgemut und nicht
zum ersten Mal – und mit einer außergewöhnlich großen Mannschaft.

Sechs Spiele wollten gestemmt werden (á 15 Min.) und eine Handvoll „Side-Events“.
Auch wenn der sportliche Ehrgeiz nicht unbedingt im Mittelpunkt stehen soll
(Verbandsaussage), nur sportlich auf die Mütze zu bekommen klingt aber auch nicht
nach einem hehren Ziel. Um nicht in einem ständigen Wechsel-Tohuwabohu zu versinken haben wir unsere Truppe in zwei Teams aufgeteilt, die jeweils hälftig des Spiels Vollgas geben sollten.

Angenehm, dass auch – überwiegend – echtes Elternhockey auf dem Turnier
zelebriert wurde und kaum Kader-Aufgebote das Geläuf beherrschten.
Zwei Niederlagen haben wir kassiert, vier Remis erkämpft, ein Sieg ist uns leider
verwehrt geblieben. Das war leider nur die knappe „Rote Laterne“ in unserer Gruppe,
Da aber in anderen Gruppen diverse Vertretungen weit weniger erfolgreich waren,
es gab keine Überkreuzspiele, umschifften wir souverän die „Goldene Ananas“. Eine genauere Gesamtplazierung ist nicht bekannt, wurde auch von niemandem 
ernsthaft verfolgt. Diverse Spielchen und Nebengeräusche, die erwähnten „Side-
Events“, durchzogen den gesamten Ablauf und sollten uns die lieben langen Tage
gut beschäftigen. Sie flossen auch, wie immer undurchschaubar, in die Endbewertung
ein. Diese wurde aber nicht bekannt, nur Kategorien-Gewinner benannt.

Schon mal was von „Axolotl“ gehört?
Nein? Der Chronist vorher auch nicht. Gar nicht. Aquatisch lebende Schwanzlurche aus
der Familie der Querzahnmolche laufen unsereinem nicht nebenbei über den Weg.
Zumal diese Viecher in Mexiko beheimatet. Trotzdem fanden sie, auf welche Art und Weise auch immer, Zugang zu den Mainhoppers. „Wir sind Pretty in Pink“ war das Motto der Players-Party. Welcher Schlauberger dabei auf den Axolotl verfiel? Es war auf jeden
Fall ein Mords-Bohei. Nicht nur, dass das Viehzeug auf unseren eigens dafür angeschafften pinken T-Shirts prangte, Christian S.P. kletterte selbstlos in ein entsprechendes Kostüm vom Typ Ganzkörperkondom in Axolotlform. Schon die Anprobe
ein kleines Abenteuer. Alle Mann/Frau hoch gequetscht in einem kleinen Hotelzimmer,
frohgemut Mechthilds Geburtstag nachfeiernd, debattierend über aufblasbare
Hasenohren… also dem Ernst der kommenden sportiven Herausforderungen voll
hingegeben.
Immerhin sorgte das mexikanische Getier für viel Furore auf der Party und fand sogar
lobende Erwähnung bei der Abschlußveranstaltung, was uns sportlich nicht gelang –
obwohl durchaus gut gespielt.

Übrigens ist alles belegt, was sich rund um die Mainhoppers auf dem Festival drehte.
Auf unser Homepage, wo auch dieser Artikel steht, ist unter der Rubrik „Bilder 2026“
jede Menge Material zu finden, was wir für ein Vergnügen auf dieser großen Hockeyparty hatten.

Etwas Kritlk muß aber auch erlaubt sein. Warum der Veranstalter am Freitag Abend, dem
ersten Turniertag, kein Willkommen abends auf dem Gelände für die zahlreich schon angereisten Spieler anbot, bleibt sein Geheimnis.
Und dass für die rund um das Turnier angebotenen Speis und Trank Preise aufgerufen
wurden in einer Höhe, dass darob die oben erwähnten benachbarten Fußballer ihr Bundesliga-Stadion in Schutt und Asche gelegt hätten, ein unnötiges Ärgernis.
Auch hätte es sicher vielen wohlgetan, hätte man den Speisesaal samt Bar nach dem
Abendessen der Players-Party nicht verrammelt und alle Teilnehmer in das Musikzelt
verfrachtet, was zum Einen nicht allen Platz bot, zum Anderen keinen einzigen Sitzplatz –
nach einem langen Turniertag mit vielen Spielen in den Beinen nicht die eleganteste
Lösung für so manches Sportass.

Unter dem Strich aber ein tolles Turnier mit einer Laune machenden Mainhoppers-Truppe, vielen freundlichen und netten anderen Teams, und, worauf es letztlich ankommt: ungeheuer viel Spaß zusammen, freut sich, der nur als Fan mitgereiste,

James
im September 2026

Turniersieg in Hanau 11.09.2026

Mit zwei Siegen und einem Remis haben sich die Mainhoppers in Hanau durchgesetzt und das Freitagsturnier gegen vier weitere Konkurrenten gewonnen.
Freitagsturniere haben im hessischen Elternhockey mittlerweile Tradition und werden regelmäßig bei wechselnden Gastgebern ausgetragen. Gespielt wird auf dem halben Feld mit sechs Spieler/n/innen incl. Torwart. Und die Mainhoppers sind (fast) immer dabei vertreten – mit mehr oder weniger sportlichem Erfolg. Auch wenn natürlich der Spaß und die Freude am Spiel absoluten Vorrang haben.
Trotzdem ist die Laune klammheimlich ausgesprochen überschwänglich, ist von dem Geläuf positives zu vermelden. Mit einer geliehenen Torfrau aus der B-Jugend der Gastgeber Hanau, Respekt für ihre Leistung, machte sich die Truppe ans Werk, ihre routinierten Künste an den Mann/Frau zu bringen und Spaß zu haben – und der wuchs mit jeder Spielminute. In der Abwehr wurde gerackert, die Null zu halten, der Angriff wacker ange- kurbelt und offensiv alles daran gesetzt, die sich ergebenden Chancen umzusetzen. Gegen widerspenstige Gegner natürlich, die , wer hätte das gedacht, uns ihre eigenen Pläne überstülpen wollten, mit aller Macht. Andrea glückte im ersten Spiel das „goldene“ Tor, hinten stand die Null, der erste Sieg war gegen Höchst eingetütet. Im zweiten Spiel gegen Vorwärts Ffm gelang James der notwendige Treffer, hinten stand wieder die Null, der zweite Sieg. Im dritten Spiel gegen die Eintracht Ffm schaffte Daniel nach Sprint über den halben Platz die Führung, leider konnten wir diese nicht halten und mussten uns mit einem 1:1 zufrieden geben.

Aber das reichte.
Turniersieg!

Das hat Spaß gemacht. Mit der Mannschaft, einem schönen freundlichem Turnier, netten Gegnern.
Auf ein Neues!

James Sept. 2026

Rückblick auf den 17. Gloriosa-Cup in Erfurt – 09.05.2026

… oder auch: Die Entdeckung des kubanischen Abends am Wenigemarkt!!!

Diesmal waren wir eine reine Mixmannschaft – bestehend aus Spielerinnen und Spielern aus sage und schreibe zwei West- sowie ehemaligen Ost-Bundesländern.

Von der „Eebsch Seid“ durften die Heidesheimer und Bad Kreuznacher von der Rhein- bzw. Naheseite einreisen. Über die Ablösesummen von Ines, Micha, Markus und Christian muss allerdings noch nachverhandelt werden. Die hessische Gegenpartei zeigte sich grundsätzlich verhandlungsbereit – allerdings nur unter der Bedingung, dass im nächsten Jahr weiterer personeller Zuwachs garantiert wird. Also liebe Obstler, Peffermiehler und Salinengeister: Wir freuen uns jetzt schon auf Euch!

Und freuen durftet ihr euch auch auf die Unterkunft. Genächtigt wird nämlich in Fässern. Denen von der „Eebsch-Seid“ dürfte das ja durchaus nicht fremd sein – nur mit dem kleinen Unterschied, dass die Fässer im Burgenland tatsächlich zum Schlafen genutzt werden und nicht, wie zu Beginn von einigen aus dem Weinland Kommenden vermutet, mit gärendem Wein gefüllt sind.

Den brachten wir selbstverständlich kultiviert in Flaschen mit! 

Die Fässer dienen also dem zivilisierten Schlafen – sogar mit Heizung! Wobei es unter uns natürlich auch eine echte Hardcore-Schläferin gab: im Zelt, bei Minusgraden und offenem Zeltdach … liebe Ines – Chapeau! 

Die Mainhoppers sowie die Löwenbande pilgerten also von der hessischen Seite aus an. Andrea (groß), Andrea (klein), Jürgen und Mechthild zeigten dabei bemerkenswerte Integrationsbereitschaft und reisten gemeinsam mit der „Eebsch-Seid“-Fraktion in die thüringische Burgenlandschaft ein.

Im letzten Augenblick traf sogar noch Sandro aus seinem heimischen Meiningen ein, ein langjähriger Mainhopper, der extra in die Landeshauptstadt reiste, um unserer Mixmannschaft zusätzlich eine gewisse „einheimische Note“ zu verleihen… und, um Tore zu schießen!! Dafür nochmals ein herzliches Dankeschön!

Mit welcher genauen Zielsetzung wir dieses Jahr zum 17. Gloriosa-Cup gepilgert sind, ist bis heute nicht abschließend geklärt.

Es hätte mehrere Möglichkeiten geben können:

  1. Wenigstens ein paar ernstzunehmende Torschussversuche auf das gegnerische Tor zustande zu bringen!!! 
  1. Tatsächlich ein Tor im Turnier zu erzielen – was nach unseren Erfahrungen aus Raffelberg ungefähr so realistisch erschien, wie den „Äbbelwei“ in Rheinland-Pfalz zu etablieren … oder aber
  2. Die Entdeckung des kubanischen Abends am Wenigemarkt!!! 

Dazu folgende Erläuterungen:

Zu 1. Wenigstens ein paar ernstzunehmende Torschussversuche …

Diese Zielsetzung wurde bereits im ersten Spiel – nach nicht einmal zwei Minuten – eindrucksvoll erfüllt.

Gegen die Gastgeber sorgten Andrea (klein) und Markus mit zwei frühen Aktionen tatsächlich für ernstzunehmende Torschüsse auf das gegnerische Tor. Die Begeisterung innerhalb der gesamten Mixmannschaft kannte daraufhin keine Grenzen mehr.

Schon zu diesem Zeitpunkt waren wir uns einig, dass unser Gesamtziel für das Turnier eigentlich bereits erreicht – wenn nicht sogar deutlich übertroffen – worden war. Kurzzeitig stand sogar die Überlegung im Raum, das Turnier vorsorglich nach drei Minuten zu beenden, um diesen historischen Moment für immer ungetrübt in Erinnerung zu behalten.

Dass das Spiel am Ende tatsächlich 2:0 für uns ausging, konnten wir kaum fassen.

Womit nebenbei auch Zielsetzung Nummer 2 („Ein Tor im Turnier zu schießen“) völlig unerwartet und in rekordverdächtiger Geschwindigkeit erfüllt worden wäre.

Der weitere Turnierverlauf gestaltete sich dann eher durchwachsen: eine 1:2-Niederlage gegen die „Freiberger Bergstadtknüppel“, ein Unentschieden gegen die „Hockeyeulen“ aus Leipzig, eine Niederlage gegen Tresenwald aus Machern sowie ein weiteres Unentschieden gegen die Anhaltiner Blitze aus O’Burg sorgten dafür, dass unsere zwischenzeitlichen Titelträume wieder in den Bereich der Normalität zurückkehrten.

Trotz allem erreichten wir tatsächlich doch noch das Spiel um den 7. Platz. Dort trafen wir auf eine „Jugend-forscht“-Gruppe der Himmelsstürmer aus Kassel – wobei der Name wirklich Programm war. Nach kurzer gemeinsamer Analyse der körperlichen Voraussetzungen, der verbleibenden Energiereserven und der allgemeinen körperlichen Restbedürfnisse einigte man sich schließlich auf einen gemeinsamen 7. Platz (Unentschieden!!!).

Mit diesem Ergebnis waren wir mehr als zufrieden. Schließlich hatten wir bereits im ersten Spiel fast sämtliche ursprünglich gesteckten Ziele erreicht – und teilweise sogar deutlich übertroffen.

Fragt sich jetzt nur noch, was es mit der 

3. Zielsetzung: Die Entdeckung der „kubanischen Nacht“ am Wenigemarkt auf sich hatte. 

Um dies zu verstehen, bedarf es eines kurzen Rückblicks ins vergangene Jahr:

Bereits 2025 ging unter den Mainhoppers das hartnäckige Gerücht um, dass in Erfurt irgendwo eine sogenannte „kubanische Nacht“ stattfinden sollte. Daraufhin spaltete sich die Mannschaft in zwei Gruppen: die eine Fraktion widmete sich hingebungsvoll der Erfurter Hochkultur und erklomm den Berg zur begehbaren Zitadelle, um historische Bildung zu betreiben. Die andere Fraktion – die bodenständigeren Kneipengänger – setzte sich hingegen das deutlich ambitioniertere Ziel, die sagenumwobene „kubanische Nacht“ zu entdecken.

Doch trotz intensiver Feldforschung und ethnologischer Untersuchungen gelang es den Mainhoppers damals nicht, diesen musikalischen Schatz tatsächlich zu entdecken.

Die Mission wurde daher im Jahr 2026 feierlich an die Mixmannschaft Rhein-Main-Nahe übertragen. Ines, Rita, Andrea (klein), Andrea (groß), Christian, Jürgen und Markus nahmen diese Verantwortung ausgesprochen ernst und starteten einen weiteren Versuch, den vermutlich musikalischen Hochgenuss kubanischer Tradition aufzuspüren.

Und es kam, wie es kommen musste, durfte und vielleicht sogar vorherbestimmt war: das Festival existierte tatsächlich! Mitten im Herzen Erfurts, zwischen mittelalterlichen Fachwerkhäusern, den Gassen rund um die Krämerbrücke und einem bunt gemischten Publikum erklangen plötzlich wunderbare Rhythmen kubanischer Traditionsmusik.

Fast niemand konnte sich den Klängen entziehen. Überall wurde mitgewippt, geschunkelt, getanzt und begeistert das Tanzbein geschwungen. Selbst die sportlich bereits angeschlagenen Teilnehmer entwickelten plötzlich eine erstaunliche Beweglichkeit.

Die „kubanische Nacht“ war im Jahr 2026 für die Rhein-Main-Nahe-Mixmannschaft endgültig entdeckt!!!

Und so verbleiben wir – in der Hoffnung, dass auch im kommenden Jahr wieder kubanische Musik die Erfurter Altstadt erfüllt – ebenso wie in größter Vorfreude auf den

18. Gloriosa-Cup 2027

Mit herzlichsten Hockey-Grüßen
Eure Mechthild

Mainhoppers in Schweinfurt / 14.+15.03.2026

„DAS ENDE IST NAH !“ – in diesem Falle: zum Glück nur das Ende der Hallensaison, danach geht’s vermutlich draussen weiter 😊 ! Wie seit gefühlt knapp 100 Jahren hatten die Schweinfurter Saustarken zum letzten Turnier der Saison eingeladen, und gerne folgten der Einladung außerdem die Teams aus Viersen, Bayreuth, Würzburg, München, Essen/ Dortmund, Erlangen, Mainz und Bad Kreuznach. Auf der Einladung bzw. dem Turnierplakat – offensichtlich ein JUGENDFOTO von uns, WER das nun genau war und von WANN es war, konnte bisher leider nicht geklärt werden 😊 ! 

Die Anreise – so individuell wie die Mannschaft: ein Auto startete Freitag via Fulda (landschaftlich sehr ansprechend), ein weiteres kam Freitag von einer Skiwoche in der Schweiz (von der keine weiteren Details berichtet wurden, außer „Wetter war gut“…), der Rest reiste Samstag morgen problemlos an. Und somit entfiel auch die traditionelle Diskussion „wir treffen uns an der Raststätte Würzburg“ ( man erinnere sich an den Trip nach Erlangen ) – aber an welcher nur ?!?! 

Wer Freitag schon vor Ort war und letzten Endes sein Zimmer erkämpft hatte, konnte noch ein deftiges Abendessen mit dem Kreuznacher Team und einigen Schweinfurtern im Brauhaus geniessen. Und wer sich danach noch bewegen konnte, machte noch einen Ausflug in die lokale Kneipenszene. Wer aber früher zurück zum Hotel ging, wurde Zeuge von „man sollte besser immer erst schauen, bevor man die Autotür öffnet“. In dem Falle war der Endgegner ein Bus – keine Personenschäden zum Glück, aber die an Auto und Bus waren ziemlich heftig ! Das wird teuer…..

Samstag morgen wurde es ernst – 1. Spiel um 10 h gegen die Viersener Mumienschieber (?? wen meinen die eigentlich damit – sich selbst, oder etwa uns ?!?). Die Einen liefen sich schon per pedes zur Halle warm, Andere nahmen lieber ein Taxi, um einen körperlichen Zusammenbruch schon VOR dem 1. Anpfiff zu vermeiden. Das Spiel verloren wir, genauso wie das gegen Mainz. Überraschend folgt dann noch ein Unentschieden gegen die Gastgeber, hurra ! Zwischendurch ausreichend Zeit zum Plausch mit alten oder neuen Bekannten, Essen, Trinken und Rauchen, wer’s braucht. 

Nach einer dringend nötigen Dusch- und/oder Renovierungspause ging’s, „alle Jahre wieder“, ab zum Ruderclub. Und bei sowas sind wir dann tatsächlich mal ganz weit vorne – wir waren nämlich die Ersten vor Ort, also freie Platzwahl unter Berücksichtigung einer guten Startposition für das Büffet später ! Das war dann auch lecker und reichlich wie immer, satt wurden Alle. Den traditionellen Show-Act gab es leider diesmal nicht ( auf unser Angebot, ein paar Liedchen vorzutragen wie einst in Erlangen, wurde nicht weiter eingegangen – seltsam, WARUM ?!? ) und auch vom DJ-Duo „Matze + Franky“ war, wie im Vorjahr, nur eine Hälfte da. Der gab dann später alles, um die verschiedenen Musikgeschmäcker zufriedenzustellen. Alternativ wurde die Cocktailbar belagert, nach der Länge der Schlange zu beurteilen, war die ( wieder mal ) ein voller Erfolg ! Zu einer mehr oder weniger humanen Uhrzeit, je nach gusto, wurde der Heimweg angetreten. 

Sonntag morgen ein „déjà vue“ – Anpfiff für uns um 10 h gegen Bayreuth ( hatten wir den Eindruck vermittelt, dies sei unsere Lieblingsuhrzeit ??! Also, die der Chronistin ist es schonmal NICHT! ). Das verloren wir dann, ABER – das Spiel um Platz 9 gegen Essen/ Dortmund ging an uns, große Freude ! Großen Anteil hatten da unsere ausgeliehenen Torhüter Svenja aus Kreuznach und der saustarke Mario aus Schweinfurt ( Motto: „wenn ich die Sachen schonmal anhabe, dann spiel ich lieber“ 😊 ), ganz vielen Dank für die tolle Unterstützung ! 

Nach dem Kampf um diverse Weisswürste und der Siegerehrung um 14 h mit dem Dank an die Gastgeber, allen voran den unverwüstlichen Max ( auch hier: Augen auf und Finger weg bei Fahrzeugtüren !! ) begann dann die Rückreisewelle, offenbar ohne größere Staus oder andere Hindernisse ( mit Ausnahme einer geschlossenen Café-Theke bei McDonald’s neben der A3, bei der man schon länger angestanden hatte, unerhört….). 

Resumée: die Mainhoppers führen weiterhin ungebrochen in der Kategorie „Altersklasse“, da sind die Unterschiede zu vielen Teams – altersmäßig und spielerisch – schon deutlich. Ob die dadurch aber auch mehr Spaß haben – die Frage bleibt offen, muss Jeder für sich entscheiden 😊 !

Es spielten: Andrea, Mechthild, Ramona, Steffi, Dirk, Winni, James, Christian J., Christian S.P., Peter; als „Fans“ und Fotografen dabei: Rita und Petra. 

Jetzt kommt entweder gleich das Feld, oder eine Osterpause. Wir sehen uns !

Steffi

Bembelcup der Mainhoppers in Frankfurt / 22.02.2026

Traditionell hatten die Mainhoppers im Februar zum Bembelcup geladen – und dies sogar noch inmitten der Winterolympiade in Italien, praktisch als Konkurrenzveranstaltung ! Ob das die Teilnehmer mehr oder eher weniger motivierte ( insbesondere mit Blick auf das olympische Motto „schneller, höher, stärker“ – und das ist ja quasi auch unseres ! ), wer weiss das schon…😊 !

Der Ort des Geschehens: ungewöhnlich, denn anstatt der vertrauten Fabriksporthalle fand das Event in der Paul-Hindemith-Schule im Gallusviertel statt. Die Parksituation – ein wenig ein Glücksspiel, aber am Ende hatten offenbar alle in Plätzchen gefunden. Ob Alle auf direktem Weg ankamen oder sich nicht doch ein wenig in und um Frankfurt verfahren hatten- psssst, soll besser ein Geheimnis bleiben ….. 😊 ! 

Die Halle bestach vor allem dadurch, daß sie quasi LEER zur Verfügung gestellt wurde. Und das war auch wörtlich und ernst gemeint, hiess: keine Küche, keinerlei Mobiliar; dann leider auch kein warmes Wasser incl. der Duschen und auch die eine/andere Toilettenspülung gab dann noch ihren Geist auf…. Also wurde alles nach sorgfältiger Planung und Vorbereitung mühsam „angekarrt“, in großen Teilen aus Rheinhessen ( danke, Christian und Rita ! ) sowie aus vielen Frankfurter Haushalten. Dafür bestach sie durch einen ungewöhnlichen grüngelben Linoleumboden, der einige Erinnerungen an die Siebziger Jahre auslöste ( wer die Fotos anschaut – nein, es ist nicht das Licht, auch keine KI oder ein Farbfilter, sondern wirklich der Boden, der allem diesen ‚anheimelnden‘ Touch verlieh ! ). Was waren wir noch so jung damals ….. 😊 ! 

Nichtsdestotrotz traten mutig aus dem erweiterten Rhein-Main-Gebiet die Teams der Bembelschrubber, Rödelheim Hartschlag Projekt, Schorleschlenzer und Greenhorns an, zudem reisten an die Saustarke Bocksbeutelbande aus Schweinfurt/Würzburg, Hangover aus Heidelberg sowie die Beulenkeuler aus Bensheim. Ein großes „Hallo !“ unter alten Bekannten war da natürlich vorprogrammiert ! 

Gespielt wurde in zwei Gruppen, die Mainhoppers überraschten sich selbst erstmal mit ZWEI Siegen über die Greenhorns und Hangover, dann folgte eine Niederlage gegen die Saustarken ( der Name ist Programm….). Es folgte ein ‚diplomatisches‘ Unentschieden gegen die Bembelschrubber und am Ende eine klare Niederlage gegen die Schorle-schlenzer, die das Turnier auch gewannen. Auf den vermutlich recht deutlichen Unterschied beim Altersdurchschnitt ( bei den Mainhoppers deutlich 60plus, beim Gegner vermutlich rd. 20 bis 30 Jahre weniger ) wollen wir hier nicht weiter eingehen ! Am Ende stand für die Mainhoppers ein 3. Platz – gut gelaufen ! Und auch größere Verletzungen konnten offenbar zum Glück vermieden werden. 

Trotz der ungewöhnlichen Rahmenbedingungen konnte ordentlich was zu Essen und zu Trinken aufgetischt werden, von belegten Brötchen ( die „gingen weg wie warme Semmeln“ ) über Würstchen mit Salaten und Brezeln bis zu leckeren Kuchen, und verdursten mußte auch Keiner !

Abends kam dann die „Rolle rückwärts“ – alles wieder abbauen, rausschleppen und an die Ursprungsorte zurück. Mit den vielen Helfern – DANKE ! – ging das auch zügig und man trat den Heimweg in alle Richtungen an. Viel putzen musste man nicht – erstens sollte es ja nicht schöner sein wie vorher, und zweitens sollte die Halle offenbar schon längst abgerissen werden !! 

Es spielten, überwiegend auf dem Platz, aber auch davor und dahinter: Ramona, Mechthild, Andrea, Steffi, Bernd ( TW ), Dirk, Michael, Christian S. P., Winni, Daniel und James; 

es spielten, überwiegend beim Organisieren-Einkaufen-Verkaufen-Backen-Kochen-Spülen-Aufräumen etc.etc. bzw. als „Edelfans“: Peter, Jens, Astrid, Jochen, Walter, Christian J., Rita, Brigitte, Hans, Christoph und Moritz. Hoffentlich wurde Keiner vergessen ! 

Jetzt sehen sich Viele vermutlich Mitte März in Schweinfurt wieder, wir freuen uns ! ( und wir freuen uns auch hoffentlich wieder auf die Fabriksporthalle im nächsten Jahr !! )

Danke und bis bald ! Steffi 

Mainhoppers beim Elternturnier der Hot Schotts – 24.01.2026

Am 24. Januar hatten die Hot Schotts nach Mainz zum Turnier geladen. Im Original hiess die Veranstaltung „Rheinhessencup“ – ähnlich wie in Neu-Isenburg, wo es einen großen Wasserspielplatz mit dem schönen Namen „Tannenwaldpark“ gibt ( jedoch findet man dort keine einzige Tanne mehr ! ), gab es diesmal allerdings gar keinen Cupmit diesem stolzen Namen. Ob der verlorengegangen war, der Tresor nicht aufging oder er für’s nächste Jahr aufgehoben wird, konnte abschliessend nicht ganz aufgeklärt werden. 

Die zwei ersten guten Nachrichten: Treffpunkt erst nach 12 h ( nicht Jeder ist ein Frühaufsteher ! ) und Schnee mit/ohne Verkehrschaos war auch nicht in Sicht ( der kam dann erst am Montag wieder, pünktlich zur neuen Arbeitswoche ! ). So fanden sich neben den Teams der Mainhoppers und zwei Mannschaften der Gastgeber ein: die Beulenkeuler aus Bensheim, die Löwenbande aus Wiesbaden, die Salinengeister aus Bad Kreuznach und Hangover aus Heidelberg. Da sehr kurzfristig eine von zwei Hallen an eine andere Veranstaltung abgegeben werden mußte, mußte der Spielplan am Samstag nochmal angepasst werden.

Wir spielten zuerst gegen die Salinengeister, das Ergebnis war zu unserer eigenen freudigen Überraschung ein Unentschieden. Nach den nächsten beiden Spielen gegen Mainz ( ein Unentschieden, eine Niederlage ) endete das letzte Spiel gegen Hangover Heidelberg mit einem deutlichen Sieg von 6:1. Hmm, vielleicht hätten wir da aber doch mal etwas früher „menschenfreundlich“ die Bremse anziehen sollen ….! Anstatt des bereits erwähnten fehlenden Cups durften dann alle Teams am Ende einen Gewinn an einem Band „ziehen“ – verschiedene Flaschen waren jeweils daran befestigt. Die armen, unter anderem von uns gebeutelten Heidelberger erwischten hier auch noch eine wahnsinnigformschöne, orangefarbene Plastikflasche ( ? warum eigentlich ?? )…. Und leer war die auch noch – gerüchteweise haben sie deshalb ihr flüssiges Gastgeschenk einfach behalten und reingefüllt, richtig so ! Andrea erwischte einen fränkischen Wein im Bocksbeutel, müssen wir nur dran denken: die Flasche sollten wir nicht als Geschenk nach Schweinfurt mitnehmen ( wäre ähnlich wie „Eulen nach Athen tragen“ ) ! Besser selbst trinken 😊 !! 

Zwischen den Spielen mehr oder weniger Zeit für den einen oder andere Plausch mit alten und neuen Bekannten, auch zum Essen und Trinken gab es reichlich Angebot.

Dank Erkältungssaison, anderen parallelen Terminen und aus sonstigen Gründen war die „Originalbesetzung“ etwas dezimiert, insbes. Ramona + Peter wurden sehr vermisst. Dank Rühren der Werbetrommel, vor allem seitens Michael, spielten am Ende: Andrea, Mechthild, Steffi, Christian SP, Winnie, Dirk, Christoph plus Verstärkung durch Dirk aus Kreuznach, Marco aus Heidesheim sowie verschiedene weitere weibliche Aushilfen anderer Teams. Danke dafür ! ( und vor lauter Begeisterung haben wir dann auch leider vergessen, Fotos zu machen….. – einfach bei den Vorjahren schauen 😊 !! ) 

Nach Turnierende ging es für Viele noch rüber ins Clubhaus zum Abendessen beim Griechen. Wer es geschafft hatte, sich den Namen des vorbestellten Gerichtes und/oder die Nummer zu merken ( Streber konnten auch noch die Namen der griechischen Speisen unfallfrei aussprechen ! Der Erwerb des großen oder kleinen Latinums reichte dafür leider NICHT aus… ), der bekam letzten Endes einen ordentlich großen Teller serviert. Und nach und nach ging es dann Richtung Heimat – viele werden sich bei nächster Gelegenheit in 4 Wochen beim Bembelcup in Frankfurt wiedersehen ! Wir freuen uns drauf ! — Steffi 

Erlanger Hockey Gwerch am 15./16.11.2025

EIGENTLICH die traditionelle Eröffnung der Hallensaison in Erlangen – und schon im Vorfeld eine Schrecksekunde, wenn nicht sogar Schockstarre: eingeladen war versehentlich zuerst für das Wochenende vorher, gemeint war aber der 15./16. November. Das brachte tatsächlich Manchen ins Schleudern, eilig wurde umgeplant und -organisiert und fast alle bekamen es auch hin, ein wenig Verlust ist halt leider immer…..
Nach den traditionellen Diskussionen über Autos ( WER mit WEM und WANN), Fahrtstrecke und -zeit und, last but not least, den üblichen harten Kämpfen/Verhandlungen um die Abfahrtszeit 😊 ging es tatsächlich los ins Abenteuer auf die netterweise staufreie A3. „Wir treffen uns zum Kaffee auf der Raststätte Würzburg“ – das scheiterte leider an verschiedenen Auffassungen darüber, WELCHE denn nun eigentlich gemeint sei. Fairerweise: nachdem jahrzehntelang auf der A3 gebaut wurde und weiter gebaut wird ( und wir das Ende zu UNSERER Lebenszeit vermutlich nicht mehr mitbekommen
werden …) kann man den Überblick schonmal verlieren ! Immerhin – wir kamen alle zügig und frühzeitig an der Erlanger Halle an, und nach längerer Suche fand sich auch für Jeden ein Parkplatz.
Freudige ( meistens ) Begrüßung von allerhand alten Bekannten und Inspektion des kulinarischen Angebotes, das war in der Halle gewohnt lecker und auch die beliebte extra Kaffeestation war wieder da. Dazu wurden Samstag noch Massagen angeboten und wer schlau war, der liess sich das nicht entgehen !
Erstaunlicherweise brachen wir dann mit einer lange bewährten Tradition ( bloss kein Tor schiessen und nicht gewinnen ), die Spiele gegen die WasenChilis, unsere alten Bekannten aus Stuttgart, und die Bergstadtknüppel aus Freiberg, vermutlich irgendwo in Sachsen, endeten unentschieden. Gegen die Bocksbeutelbande aus Würzburg hiess dann unser Motto: „Schadensbegrenzung“ und wir kamen mit 1:4 unter die Räder. Schwamm drüber !
Bei den bekannten Sonderspielen zwischendurch ging es dieses Jahr um: puzzeln ( wer den Dreh raus hat ist klar im Vorteil ! Die Chronistin hat zum Beispiel von sowas GAR KEINEN Plan… ), Bälle durch eine Decke in diverse Eimer lotsen und ( theoretisch ) mit mehreren Leuten eine Stange nur auf Fingerspitzen am Boden ablegen. Das klappte überwiegend GAR NICHT und so ganz wurde das Rätsel, WARUM NICHT, auch nicht gelöst…. Dazu noch ein Quiz, die Antworten multiple choice, und auch da gingen die Ansichten bisweilen ziemlich auseinander – die unserer Überzeugung nach einzig RICHTIGE Antwort war manchmal gar nicht dabei, na sowas 😊!
Am späten Nachmittag ins Hotel, wieder das „Holiday Inn Express“ in der Nähe des Bahnhofes. Da waren wir nun zum 3. Mal und daher war man bei einigen kniffeligen technischen Problemen klar im Vorteil: wie gehen die kleinen Lampen am Bett aus > man muss sie mit Schwung gegen die Wand rammen, dann muss man auch nicht im Hellen schlafen 😊; JA man kann die rauschende, knatternde Lüftung ganz abstellen, ohne zu ersticken. Und das gilt auch für die Klimaanlage – freundliche Mitmenschen hatten der Chronistin offenbar das „Saunazimmer“ zugedacht, denn dort war die
Anlage bei Ankunft auf 28 Grad eingestellt…. Für Menschen mit Schmerzgrenze knapp über 20 Grad ist das gar nix und es wurden umgehend alle Fenster und Türen aufgerissen, die sich öffnen liessen.
Nach recht kurzem Aufenthalt ging es dann zur schönen Location Thalermühle. Die gute Nachricht: es gab keine Aufgaben für die Teams ( wir erinnern uns an legendäre Dichterlesungen, natürlich selbst gedichtet, und unseren unvergesslichen Vortrag von deutschem Liedgut vor 2 Jahren ! FALLS es Jemand vergessen haben sollte oder vor Begeisterung nochmal anschauen möchte, finden sich die Beweise incl. Videos immer noch auf der Mainhoppers-website 😊 ! ) Ein gewisses Bedauern, auch von anderen Teams geäußert, gab es mit Blick auf das Essen. Hier mal der Text der letzten beiden Jahre: „Das Essen auch hier reichlich und lecker, das Buffet bot genug von
Kürbissuppe über Salate bis zu Hauptgerichten mit und ohne Fleisch und hinterher Tiramisu und Kaiserschmarrn“. In diesem Jahr fanden sich leider keine Salate und Vorspeisen, kein Brot zur Suppe und auch das Tiramisu war ersatzlos gestrichen. Ja – Hauptgericht ( Schäufele und vegetarisch Lasagne mit Linsen ) sowie Beilagen waren gut und ausreichend da, die anderen Bestandteile wurden jedoch sehr vermisst. Und wer nicht sämtliche Rosinen aus dem Kaiserschmarrn puhlen wollte, der mußte dann leider auf eine Nachspeise verzichten. Schade. Vielleicht zum Ausgleich legten sich dafür die Kellner ordentlich ins Zeug – gar nicht auf den Mund gefallen, und Aussagen ihrer Gäste wie „NEIN ich möchte Wasser und kein Bier“ / „NEIN bitte keinen Schnaps mehr“ stiessen erstmal auf ziemlich taube Ohren, das Wörtchen „NEIN“ gehört ganz offensichtlich nicht in ihren Wortschatz 😊 ! Musikalisch ging man neue Wege – zunächst in Form einer Live-Band, die sich ordentlich ins Zeug legte und später mit zwei DJ’s, offenbar Zwillinge, wobei alle Protagonisten den Altersschnitt deutlich senkten !! Die DJ’s übernahmen nach 23 Uhr und heizten für die nächsten Stunden ordentlich ein. Wohl dem, der dafür noch fit genug
war 😊 !
Sonntag morgen hatten wir die zweifelhafte Ehre des 1. Spiels kurz nach Sonnenaufgang, das wir sehr knapp verloren. Das letzte beendeten wir mit einem philosophischen Unentschieden. Wie schon am Samstag dafür wieder genug Pausen für Kaffee, Zigaretten, Süßes oder Deftiges sowie ein Schwätzchen und das eine/ andere Nickerchen zur Erholung, außerdem gab es auch das traditionelle bayrische Weisswurst-Frühstück. Die Siegerehrung nach zwei anstrengenden Tagen ( offenbar ohne größere Blessuren ) war um 14 h zu Ende, dann ging’s im schönsten Sonnenschein in Richtung Heimat. Mit Zwischenstopp an der Raststätte Würzburg, damit wir die nun doch alle mal zu Gesicht
bekommen konnten 😊 !
Wir freuen uns auf die nächsten Turniere und bedanken uns bei den Gastgebern !
Bis bald ! Steffi
( Diesmal mitgehoppert waren: Ramona, Andrea, Mechthild, Steffi, Christian + Christian, Peter, James, Michael und erstmals als „Fan“: Rita, herzlich willkommen ! )

Mainhoppers beim Freitagsturnier bei Vorwärts Frankfurt / 29.08.2025

Zum Freitagsturnier am 29. August trat in Frankfurt eine „wilde Mischung“ aus fünf Mainhoppers ( Ramona, Astrid, Mechthild, Winni und Christian S.P. ) sowie vier Spielern der Wiesbadener Löwenbande ( Georg, Jürgen, Jens und Steffi ) an. Das Wetter wollte auch mitspielen, und zwar mit angenehm kühler Temperatur und nur EINEM klitzekleinen Regenguss.

Es hatten sich zahlreiche Mannschaften eingefunden, wir spielten gegen die Rüsselsheimer Spätleser, die Bembelschrubber und die Gastgeber. Bei den Ergebnissen wurde alles geboten: ein 2:1 Sieg, eine sehr knappe 2:3 sowie eine klare 0:3-Niederlage am Ende des Abends. Ein Grund war vielleicht auch: es zeigte sich auch deutlich – der Sommer geht langsam zu Ende und das Flutlicht ist, je nach Sehkraft, auch nix mehr für Jeden 😊 ! Astrid, die gerne „ganz tief stand, Richtung Grundlinie“, war dann leider oft in der Dunkelheit versunken und für ihre Mitspieler nicht mehr aufzufinden…. 

Auch im Repertoire: da hat’s doch gerade gepfiffen, also bremse ich ab – nein, leider war das auf dem Nachbarplatz, und der gegnerische Torschuss war drin…. ☹ ( Ratschlag eines ‚alten Hasen‘: „wenn es pfeift, einfach immer weiterspielen !“ Ach so, das hatten wir früher aber anders gelernt ! Beweist aber immerhin noch ein gutes Hörvermögen 😊 ! ) 

GANZ WEIT VORNE bzw. echt Spitze, wie schon bei vielen Turnieren, war unser Team hinsichtlich des Altersdurchschnitts. Denn der lag, bei vorsichtig-konservativer Schätzung, bei etwa 60 Jahren. Das konnten die meisten Anderen nicht toppen, da liefen doch viele Jüngere ( und vermutlich auch Fittere/ Schnellere ) über den Platz ! 

Die Ausnahme und „ER ist wieder da“: Georg von den Löwis, topfit, unermüdlich ! Was ist bloß sein Geheimnis ??! Vielleicht die 10-monatige Europatour mit Frau, Hund + Katze im Campingwagen ?! Wer es sich – zeitlich + finanziell – leisten kann, sollte das evtl. mal für sich überdenken ! 😊

Es wurde für die erschöpften Spieler eine Auswahl an Getränken ( Bier geht immer ! ) und Essen angeboten, Würstchen mit Brötchen und Maiskolben. Hmm, wozu und wie isst man die ??! Vor lauter Überlegung fiel die Verkostung dann teilweise aus.

Nach 22 h war langsam Schluss, schön war’s ! Nächster Termin voraussichtlich am 26. September in Heidesheim ( und das liegt eine Ausfahrt hinter Mainz, bitte nicht verwechseln mit HEIDENHEIM ! ). Wir hoffen auf rege Teilnahme und freuen uns !

Steffi 

( P.S. – Erkenntnis zum Mais: schmeckt angeblich zu Gemüsebratlingen + dazu Maggi ! Danke, Ramona 😊 ! Sollte man dann nur noch Bratlinge einpacken !! ) 

Rückblick auf den 16. Gloriosa-Cup in Erfurt – Mai 2025

Am 10.05.2025 war es mal wieder so weit. Die müden – und in manchem Fall auch schon leicht in die Jahre gekommenen – Knochen wurden gen Osten kutschiert. Der 16. Gloriosa-Cup stand an, und wie schon oft taten sich die Frankfurt Mainhoppers und die Löwenbande aus Wiesbaden zusammen, um in bewährter Harmonie über den Dächern von Erfurt den Hockeyschläger zu schwingen.
Einige trafen bereits vorzeitig ein, um sich – so wird zumindest gemunkelt – an die Erfurter Höhenlage zu akklimatisieren. Jürgen und Karen reisten mit Maja und Michael, dem nettesten Fahrdienst aus Wiesbaden, an, während Leonie … eifrige Studentin vor Ort … noch in letzter Minute von der Löwenbande rekrutiert wurde.
Die Mainhoppers hatten ihre Kontakte über die Rhein-Grenze hinaus wirkungsvoll genutzt und echte Hockey-Kaliber aus Bad Kreuznach und Mainz verpflichtet. Die Ablösesummen für die „Hot-Schotts“ und die „Peffermiehler“ sind noch Verhandlungssache; besonders in Anbetracht der unklaren Vertragslage, die durch gewisse Missstände am Samstagabend im Erfurter Nachtleben entstanden sind. Erst wenn dieser Vorfall geklärt ist, kann eine realistische Einschätzung des Transfers erfolgen. Ein spezieller Appell geht hier an Andrea, Dirk und Micha…. Wie wollt ihr aus dem Dilemma wieder herauskommen – kein einziges Tor geschossen (obwohl wir manchmal sogar in der Nähe des Tores waren !!) und Euch dennoch als Turniersieger vorgestellt zu haben??!!!! …diesen Ruf werden wir in Erfurt so schnell
nicht wieder los… 😊 Trotz allem hat sich unsere Spielergemeinschaft mal wieder aufs Beste bewährt. Ein großes Dankeschön an Christoph, der sich spontan entschlossen hatte, dabei zu sein. Auch an Andrea K. (nicht zu verwechseln mit der „großen“ Andrea) und an die beiden Christian’s (S.P. und J.; unsere Zuverlässigsten) von den Mainhoppers und natürlich an Jürgen (wir warten noch heute auf die Präsentation des chinesischen Schlangenkalender-Jahres), an Maja (danke fürs liebevolle Organisieren), an Michael (der 1.; 2; …..wir wissen es nicht), an Karen (unser Nachfolgerstern am Elternhockey-Himmel) und an die eingekaufte Leonie.
Dem diesjährigen Motto blieben sich die Hockeyfreunde doch stets treu:
„Wollt ihr die Mainhopper-Löwenbande sehen; müsst ihr die Tabelle drehen!!“
Der gesuchte kubanische Abend am Wenigemarkt in Erfurt – geplant von unserem Travel Guide Christoph – wurde noch unterbrochen: die „Engelsburg“, Erfurts berüchtigte Abendlokalität, kam dazwischen. In welchem Dilemma das endete, entscheiden wohl am besten die Abschlagssummen der Eingekauften. Der Abend bzw. die Nacht jedenfalls endete – wie sollte es anders sein – feucht-fröhlich, im munteren Zusammensein mit Elternhockey-Interessierten und einem alleingelassenen Junggesellen-Abschiedler aus
Suhl. Zwischendurch trennte sich die Spreu vom Weizen: während die Kulturbanausen wohlgelaunt trinkend durch Kneipen und Clubs zogen, pilgerten die Kulturinteressierten auf Erfurts Zitadelle herum. Beweise dafür gibt es bis heute nicht – ein Wiedersehen erfolgte erst am nächsten Morgen. Vielleicht berichten Maja, Michael der 1. oder 2. ???, die „kleine“ Andrea (Hauptkulturinteressierte und Drahtzieherin) sowie Christian S.P. und J. irgendwann, wie sie die Höhenluft auf Erfurts höchster Erhebung tatsächlich verkraftet haben.
Nach dem morgendlichen gemeinsamen Sonntagsfrühstück auf dem Erfurter Fass-Campingplatz gab es noch einen schnellen Kaffee, bevor dann jeder wieder in den Alltag zurückfuhr.
Es war, wie immer, ein tolles Wochenende, liebe Mainhoppers-Löwenbande!
Noch einen herzlichen Dank der Turnierleitung sowie auch der Bewirtung durch die Erfurter Elternhockey-Mannschaft. Eure Begeisterung und euer Einsatz haben uns ein wunderschönes Hockeywochenende beschert.
Vielen herzlichen Dank!!! Wir freuen uns jetzt schon auf 2026!!!! Eure Mechthild