Traditionell hatten die Mainhoppers im Februar zum Bembelcup geladen – und dies sogar noch inmitten der Winterolympiade in Italien, praktisch als Konkurrenzveranstaltung ! Ob das die Teilnehmer mehr oder eher weniger motivierte ( insbesondere mit Blick auf das olympische Motto „schneller, höher, stärker“ – und das ist ja quasi auch unseres ! ), wer weiss das schon…😊 !
Der Ort des Geschehens: ungewöhnlich, denn anstatt der vertrauten Fabriksporthalle fand das Event in der Paul-Hindemith-Schule im Gallusviertel statt. Die Parksituation – ein wenig ein Glücksspiel, aber am Ende hatten offenbar alle in Plätzchen gefunden. Ob Alle auf direktem Weg ankamen oder sich nicht doch ein wenig in und um Frankfurt verfahren hatten- psssst, soll besser ein Geheimnis bleiben ….. 😊 !
Die Halle bestach vor allem dadurch, daß sie quasi LEER zur Verfügung gestellt wurde. Und das war auch wörtlich und ernst gemeint, hiess: keine Küche, keinerlei Mobiliar; dann leider auch kein warmes Wasser incl. der Duschen und auch die eine/andere Toilettenspülung gab dann noch ihren Geist auf…. Also wurde alles nach sorgfältiger Planung und Vorbereitung mühsam „angekarrt“, in großen Teilen aus Rheinhessen ( danke, Christian und Rita ! ) sowie aus vielen Frankfurter Haushalten. Dafür bestach sie durch einen ungewöhnlichen grüngelben Linoleumboden, der einige Erinnerungen an die Siebziger Jahre auslöste ( wer die Fotos anschaut – nein, es ist nicht das Licht, auch keine KI oder ein Farbfilter, sondern wirklich der Boden, der allem diesen ‚anheimelnden‘ Touch verlieh ! ). Was waren wir noch so jung damals ….. 😊 !
Nichtsdestotrotz traten mutig aus dem erweiterten Rhein-Main-Gebiet die Teams der Bembelschrubber, Rödelheim Hartschlag Projekt, Schorleschlenzer und Greenhorns an, zudem reisten an die Saustarke Bocksbeutelbande aus Schweinfurt/Würzburg, Hangover aus Heidelberg sowie die Beulenkeuler aus Bensheim. Ein großes „Hallo !“ unter alten Bekannten war da natürlich vorprogrammiert !
Gespielt wurde in zwei Gruppen, die Mainhoppers überraschten sich selbst erstmal mit ZWEI Siegen über die Greenhorns und Hangover, dann folgte eine Niederlage gegen die Saustarken ( der Name ist Programm….). Es folgte ein ‚diplomatisches‘ Unentschieden gegen die Bembelschrubber und am Ende eine klare Niederlage gegen die Schorle-schlenzer, die das Turnier auch gewannen. Auf den vermutlich recht deutlichen Unterschied beim Altersdurchschnitt ( bei den Mainhoppers deutlich 60plus, beim Gegner vermutlich rd. 20 bis 30 Jahre weniger ) wollen wir hier nicht weiter eingehen ! Am Ende stand für die Mainhoppers ein 3. Platz – gut gelaufen ! Und auch größere Verletzungen konnten offenbar zum Glück vermieden werden.
Trotz der ungewöhnlichen Rahmenbedingungen konnte ordentlich was zu Essen und zu Trinken aufgetischt werden, von belegten Brötchen ( die „gingen weg wie warme Semmeln“ ) über Würstchen mit Salaten und Brezeln bis zu leckeren Kuchen, und verdursten mußte auch Keiner !
Abends kam dann die „Rolle rückwärts“ – alles wieder abbauen, rausschleppen und an die Ursprungsorte zurück. Mit den vielen Helfern – DANKE ! – ging das auch zügig und man trat den Heimweg in alle Richtungen an. Viel putzen musste man nicht – erstens sollte es ja nicht schöner sein wie vorher, und zweitens sollte die Halle offenbar schon längst abgerissen werden !!
Es spielten, überwiegend auf dem Platz, aber auch davor und dahinter: Ramona, Mechthild, Andrea, Steffi, Bernd ( TW ), Dirk, Michael, Christian S. P., Winni, Daniel und James;
es spielten, überwiegend beim Organisieren-Einkaufen-Verkaufen-Backen-Kochen-Spülen-Aufräumen etc.etc. bzw. als „Edelfans“: Peter, Jens, Astrid, Jochen, Walter, Christian J., Rita, Brigitte, Hans, Christoph und Moritz. Hoffentlich wurde Keiner vergessen !
Jetzt sehen sich Viele vermutlich Mitte März in Schweinfurt wieder, wir freuen uns ! ( und wir freuen uns auch hoffentlich wieder auf die Fabriksporthalle im nächsten Jahr !! )
Danke und bis bald ! Steffi

