Erlanger Hockey Gwerch am 15./16.11.2025

EIGENTLICH die traditionelle Eröffnung der Hallensaison in Erlangen – und schon im Vorfeld eine Schrecksekunde, wenn nicht sogar Schockstarre: eingeladen war versehentlich zuerst für das Wochenende vorher, gemeint war aber der 15./16. November. Das brachte tatsächlich Manchen ins Schleudern, eilig wurde umgeplant und -organisiert und fast alle bekamen es auch hin, ein wenig Verlust ist halt leider immer…..
Nach den traditionellen Diskussionen über Autos ( WER mit WEM und WANN), Fahrtstrecke und -zeit und, last but not least, den üblichen harten Kämpfen/Verhandlungen um die Abfahrtszeit 😊 ging es tatsächlich los ins Abenteuer auf die netterweise staufreie A3. „Wir treffen uns zum Kaffee auf der Raststätte Würzburg“ – das scheiterte leider an verschiedenen Auffassungen darüber, WELCHE denn nun eigentlich gemeint sei. Fairerweise: nachdem jahrzehntelang auf der A3 gebaut wurde und weiter gebaut wird ( und wir das Ende zu UNSERER Lebenszeit vermutlich nicht mehr mitbekommen
werden …) kann man den Überblick schonmal verlieren ! Immerhin – wir kamen alle zügig und frühzeitig an der Erlanger Halle an, und nach längerer Suche fand sich auch für Jeden ein Parkplatz.
Freudige ( meistens ) Begrüßung von allerhand alten Bekannten und Inspektion des kulinarischen Angebotes, das war in der Halle gewohnt lecker und auch die beliebte extra Kaffeestation war wieder da. Dazu wurden Samstag noch Massagen angeboten und wer schlau war, der liess sich das nicht entgehen !
Erstaunlicherweise brachen wir dann mit einer lange bewährten Tradition ( bloss kein Tor schiessen und nicht gewinnen ), die Spiele gegen die WasenChilis, unsere alten Bekannten aus Stuttgart, und die Bergstadtknüppel aus Freiberg, vermutlich irgendwo in Sachsen, endeten unentschieden. Gegen die Bocksbeutelbande aus Würzburg hiess dann unser Motto: „Schadensbegrenzung“ und wir kamen mit 1:4 unter die Räder. Schwamm drüber !
Bei den bekannten Sonderspielen zwischendurch ging es dieses Jahr um: puzzeln ( wer den Dreh raus hat ist klar im Vorteil ! Die Chronistin hat zum Beispiel von sowas GAR KEINEN Plan… ), Bälle durch eine Decke in diverse Eimer lotsen und ( theoretisch ) mit mehreren Leuten eine Stange nur auf Fingerspitzen am Boden ablegen. Das klappte überwiegend GAR NICHT und so ganz wurde das Rätsel, WARUM NICHT, auch nicht gelöst…. Dazu noch ein Quiz, die Antworten multiple choice, und auch da gingen die Ansichten bisweilen ziemlich auseinander – die unserer Überzeugung nach einzig RICHTIGE Antwort war manchmal gar nicht dabei, na sowas 😊!
Am späten Nachmittag ins Hotel, wieder das „Holiday Inn Express“ in der Nähe des Bahnhofes. Da waren wir nun zum 3. Mal und daher war man bei einigen kniffeligen technischen Problemen klar im Vorteil: wie gehen die kleinen Lampen am Bett aus > man muss sie mit Schwung gegen die Wand rammen, dann muss man auch nicht im Hellen schlafen 😊; JA man kann die rauschende, knatternde Lüftung ganz abstellen, ohne zu ersticken. Und das gilt auch für die Klimaanlage – freundliche Mitmenschen hatten der Chronistin offenbar das „Saunazimmer“ zugedacht, denn dort war die
Anlage bei Ankunft auf 28 Grad eingestellt…. Für Menschen mit Schmerzgrenze knapp über 20 Grad ist das gar nix und es wurden umgehend alle Fenster und Türen aufgerissen, die sich öffnen liessen.
Nach recht kurzem Aufenthalt ging es dann zur schönen Location Thalermühle. Die gute Nachricht: es gab keine Aufgaben für die Teams ( wir erinnern uns an legendäre Dichterlesungen, natürlich selbst gedichtet, und unseren unvergesslichen Vortrag von deutschem Liedgut vor 2 Jahren ! FALLS es Jemand vergessen haben sollte oder vor Begeisterung nochmal anschauen möchte, finden sich die Beweise incl. Videos immer noch auf der Mainhoppers-website 😊 ! ) Ein gewisses Bedauern, auch von anderen Teams geäußert, gab es mit Blick auf das Essen. Hier mal der Text der letzten beiden Jahre: „Das Essen auch hier reichlich und lecker, das Buffet bot genug von
Kürbissuppe über Salate bis zu Hauptgerichten mit und ohne Fleisch und hinterher Tiramisu und Kaiserschmarrn“. In diesem Jahr fanden sich leider keine Salate und Vorspeisen, kein Brot zur Suppe und auch das Tiramisu war ersatzlos gestrichen. Ja – Hauptgericht ( Schäufele und vegetarisch Lasagne mit Linsen ) sowie Beilagen waren gut und ausreichend da, die anderen Bestandteile wurden jedoch sehr vermisst. Und wer nicht sämtliche Rosinen aus dem Kaiserschmarrn puhlen wollte, der mußte dann leider auf eine Nachspeise verzichten. Schade. Vielleicht zum Ausgleich legten sich dafür die Kellner ordentlich ins Zeug – gar nicht auf den Mund gefallen, und Aussagen ihrer Gäste wie „NEIN ich möchte Wasser und kein Bier“ / „NEIN bitte keinen Schnaps mehr“ stiessen erstmal auf ziemlich taube Ohren, das Wörtchen „NEIN“ gehört ganz offensichtlich nicht in ihren Wortschatz 😊 ! Musikalisch ging man neue Wege – zunächst in Form einer Live-Band, die sich ordentlich ins Zeug legte und später mit zwei DJ’s, offenbar Zwillinge, wobei alle Protagonisten den Altersschnitt deutlich senkten !! Die DJ’s übernahmen nach 23 Uhr und heizten für die nächsten Stunden ordentlich ein. Wohl dem, der dafür noch fit genug
war 😊 !
Sonntag morgen hatten wir die zweifelhafte Ehre des 1. Spiels kurz nach Sonnenaufgang, das wir sehr knapp verloren. Das letzte beendeten wir mit einem philosophischen Unentschieden. Wie schon am Samstag dafür wieder genug Pausen für Kaffee, Zigaretten, Süßes oder Deftiges sowie ein Schwätzchen und das eine/ andere Nickerchen zur Erholung, außerdem gab es auch das traditionelle bayrische Weisswurst-Frühstück. Die Siegerehrung nach zwei anstrengenden Tagen ( offenbar ohne größere Blessuren ) war um 14 h zu Ende, dann ging’s im schönsten Sonnenschein in Richtung Heimat. Mit Zwischenstopp an der Raststätte Würzburg, damit wir die nun doch alle mal zu Gesicht
bekommen konnten 😊 !
Wir freuen uns auf die nächsten Turniere und bedanken uns bei den Gastgebern !
Bis bald ! Steffi
( Diesmal mitgehoppert waren: Ramona, Andrea, Mechthild, Steffi, Christian + Christian, Peter, James, Michael und erstmals als „Fan“: Rita, herzlich willkommen ! )

Mainhoppers beim Freitagsturnier bei Vorwärts Frankfurt / 29.08.2025

Zum Freitagsturnier am 29. August trat in Frankfurt eine „wilde Mischung“ aus fünf Mainhoppers ( Ramona, Astrid, Mechthild, Winni und Christian S.P. ) sowie vier Spielern der Wiesbadener Löwenbande ( Georg, Jürgen, Jens und Steffi ) an. Das Wetter wollte auch mitspielen, und zwar mit angenehm kühler Temperatur und nur EINEM klitzekleinen Regenguss.

Es hatten sich zahlreiche Mannschaften eingefunden, wir spielten gegen die Rüsselsheimer Spätleser, die Bembelschrubber und die Gastgeber. Bei den Ergebnissen wurde alles geboten: ein 2:1 Sieg, eine sehr knappe 2:3 sowie eine klare 0:3-Niederlage am Ende des Abends. Ein Grund war vielleicht auch: es zeigte sich auch deutlich – der Sommer geht langsam zu Ende und das Flutlicht ist, je nach Sehkraft, auch nix mehr für Jeden 😊 ! Astrid, die gerne „ganz tief stand, Richtung Grundlinie“, war dann leider oft in der Dunkelheit versunken und für ihre Mitspieler nicht mehr aufzufinden…. 

Auch im Repertoire: da hat’s doch gerade gepfiffen, also bremse ich ab – nein, leider war das auf dem Nachbarplatz, und der gegnerische Torschuss war drin…. ☹ ( Ratschlag eines ‚alten Hasen‘: „wenn es pfeift, einfach immer weiterspielen !“ Ach so, das hatten wir früher aber anders gelernt ! Beweist aber immerhin noch ein gutes Hörvermögen 😊 ! ) 

GANZ WEIT VORNE bzw. echt Spitze, wie schon bei vielen Turnieren, war unser Team hinsichtlich des Altersdurchschnitts. Denn der lag, bei vorsichtig-konservativer Schätzung, bei etwa 60 Jahren. Das konnten die meisten Anderen nicht toppen, da liefen doch viele Jüngere ( und vermutlich auch Fittere/ Schnellere ) über den Platz ! 

Die Ausnahme und „ER ist wieder da“: Georg von den Löwis, topfit, unermüdlich ! Was ist bloß sein Geheimnis ??! Vielleicht die 10-monatige Europatour mit Frau, Hund + Katze im Campingwagen ?! Wer es sich – zeitlich + finanziell – leisten kann, sollte das evtl. mal für sich überdenken ! 😊

Es wurde für die erschöpften Spieler eine Auswahl an Getränken ( Bier geht immer ! ) und Essen angeboten, Würstchen mit Brötchen und Maiskolben. Hmm, wozu und wie isst man die ??! Vor lauter Überlegung fiel die Verkostung dann teilweise aus.

Nach 22 h war langsam Schluss, schön war’s ! Nächster Termin voraussichtlich am 26. September in Heidesheim ( und das liegt eine Ausfahrt hinter Mainz, bitte nicht verwechseln mit HEIDENHEIM ! ). Wir hoffen auf rege Teilnahme und freuen uns !

Steffi 

( P.S. – Erkenntnis zum Mais: schmeckt angeblich zu Gemüsebratlingen + dazu Maggi ! Danke, Ramona 😊 ! Sollte man dann nur noch Bratlinge einpacken !! ) 

Rückblick auf den 16. Gloriosa-Cup in Erfurt – Mai 2025

Am 10.05.2025 war es mal wieder so weit. Die müden – und in manchem Fall auch schon leicht in die Jahre gekommenen – Knochen wurden gen Osten kutschiert. Der 16. Gloriosa-Cup stand an, und wie schon oft taten sich die Frankfurt Mainhoppers und die Löwenbande aus Wiesbaden zusammen, um in bewährter Harmonie über den Dächern von Erfurt den Hockeyschläger zu schwingen.
Einige trafen bereits vorzeitig ein, um sich – so wird zumindest gemunkelt – an die Erfurter Höhenlage zu akklimatisieren. Jürgen und Karen reisten mit Maja und Michael, dem nettesten Fahrdienst aus Wiesbaden, an, während Leonie … eifrige Studentin vor Ort … noch in letzter Minute von der Löwenbande rekrutiert wurde.
Die Mainhoppers hatten ihre Kontakte über die Rhein-Grenze hinaus wirkungsvoll genutzt und echte Hockey-Kaliber aus Bad Kreuznach und Mainz verpflichtet. Die Ablösesummen für die „Hot-Schotts“ und die „Peffermiehler“ sind noch Verhandlungssache; besonders in Anbetracht der unklaren Vertragslage, die durch gewisse Missstände am Samstagabend im Erfurter Nachtleben entstanden sind. Erst wenn dieser Vorfall geklärt ist, kann eine realistische Einschätzung des Transfers erfolgen. Ein spezieller Appell geht hier an Andrea, Dirk und Micha…. Wie wollt ihr aus dem Dilemma wieder herauskommen – kein einziges Tor geschossen (obwohl wir manchmal sogar in der Nähe des Tores waren !!) und Euch dennoch als Turniersieger vorgestellt zu haben??!!!! …diesen Ruf werden wir in Erfurt so schnell
nicht wieder los… 😊 Trotz allem hat sich unsere Spielergemeinschaft mal wieder aufs Beste bewährt. Ein großes Dankeschön an Christoph, der sich spontan entschlossen hatte, dabei zu sein. Auch an Andrea K. (nicht zu verwechseln mit der „großen“ Andrea) und an die beiden Christian’s (S.P. und J.; unsere Zuverlässigsten) von den Mainhoppers und natürlich an Jürgen (wir warten noch heute auf die Präsentation des chinesischen Schlangenkalender-Jahres), an Maja (danke fürs liebevolle Organisieren), an Michael (der 1.; 2; …..wir wissen es nicht), an Karen (unser Nachfolgerstern am Elternhockey-Himmel) und an die eingekaufte Leonie.
Dem diesjährigen Motto blieben sich die Hockeyfreunde doch stets treu:
„Wollt ihr die Mainhopper-Löwenbande sehen; müsst ihr die Tabelle drehen!!“
Der gesuchte kubanische Abend am Wenigemarkt in Erfurt – geplant von unserem Travel Guide Christoph – wurde noch unterbrochen: die „Engelsburg“, Erfurts berüchtigte Abendlokalität, kam dazwischen. In welchem Dilemma das endete, entscheiden wohl am besten die Abschlagssummen der Eingekauften. Der Abend bzw. die Nacht jedenfalls endete – wie sollte es anders sein – feucht-fröhlich, im munteren Zusammensein mit Elternhockey-Interessierten und einem alleingelassenen Junggesellen-Abschiedler aus
Suhl. Zwischendurch trennte sich die Spreu vom Weizen: während die Kulturbanausen wohlgelaunt trinkend durch Kneipen und Clubs zogen, pilgerten die Kulturinteressierten auf Erfurts Zitadelle herum. Beweise dafür gibt es bis heute nicht – ein Wiedersehen erfolgte erst am nächsten Morgen. Vielleicht berichten Maja, Michael der 1. oder 2. ???, die „kleine“ Andrea (Hauptkulturinteressierte und Drahtzieherin) sowie Christian S.P. und J. irgendwann, wie sie die Höhenluft auf Erfurts höchster Erhebung tatsächlich verkraftet haben.
Nach dem morgendlichen gemeinsamen Sonntagsfrühstück auf dem Erfurter Fass-Campingplatz gab es noch einen schnellen Kaffee, bevor dann jeder wieder in den Alltag zurückfuhr.
Es war, wie immer, ein tolles Wochenende, liebe Mainhoppers-Löwenbande!
Noch einen herzlichen Dank der Turnierleitung sowie auch der Bewirtung durch die Erfurter Elternhockey-Mannschaft. Eure Begeisterung und euer Einsatz haben uns ein wunderschönes Hockeywochenende beschert.
Vielen herzlichen Dank!!! Wir freuen uns jetzt schon auf 2026!!!! Eure Mechthild

Turnier der „Saustarken“ in Schweinfurt – 15./16.03.2025

Mitte März, und es war wieder soweit: lange vor Sonnenaufgang ging der Wecker, man stürzte hektisch aus dem Haus + kam, oh Wunder, zügig bzw. pünktlich gegen 10 Uhr in Schweinfurt an -trotz der beliebten klassischen Frage im Auto: kennt Jemand die Adresse, den Namen der Halle ??! („da ist irgendwo in der Nähe eine Kirche, wir finden das schon !“ 😊)

Die Saustarken hatten zum traditionellen Hallen-Abschlussturnier gerufen und als Gäste kamen, außer uns, die Teams aus Erlangen, Viersen, Stuttgart, Bad Kreuznach, Würzburg, Mainz, Nürnberg und Bayreuth. Also mal wieder eine Art Familientreffen 😊 !
Gleich bei Ankunft erhielten wir eine überraschende Nachricht – aufgrund eines unerwarteten Notfalls mußten Mechthild und Michael, schon Freitag angereist, Samstag leider wieder die Heimreise antreten. Wir drücken die Daumen, dass sich die Dinge da schnellstens klären lassen !

Es standen Samstag drei Spiele an, und zur größten Überraschung ( sowohl der Gegner, als auch von uns selbst 😊 ) endeten diese mit einem Sieg gegen Mainz, einem Unentschieden gegen Viersen und einer knappen Niederlage gegen Schweinfurt.
Dazwischen blieb genug Zeit für Essen, Trinken, Rauchen und diverse Schwätzchen. Neu in diesem Jahr: ein Spieler hatte seine kleine Trompete mitgebracht und beglückte damit regelmäßig seine Mitstreiter ( vermutlich mit einem Weckruf, vielleicht blies er aber auch zum Angriff auf den Gegner oder Sonntag nachmittag „Die Sau ist tot“ … Und das war ein Genuss für ALLE Ohren, ob man wollte oder nicht – für die einen mehr, die anderen weniger 😊 !

Nach 17 h ging es eilig in Richtung B&B-Hotel, bekannt vom letzten Jahr. Ebenso wie die alljährliche Suche nach der Tiefgarage ( gibt es die wirklich ?? Wir parkten nach mehreren Runden um’s Hotel am Ende doch irgendwo draußen ! Ein SCHILD wäre vielleicht hilfreich ! ). Die Zimmer renoviert, aber keine Schweine-Bilder mehr an den Wänden wie noch im Vorjahr. Schade eigentlich. Nach ziemlich kurzer Renovierungspause Abmarsch durch die Stadt und über den Main zum Ruderclub, letzten Endes kamen dann doch alle an, auch die mit den sehr müden Beinen. Voll war’s, aber zügig wurde das Buffet eröffnet. Und das war, wie immer, SUPER ! Diverse Vor- und Hauptspeisen für alle Geschmäcker, mit oder ohne Fisch-Fleisch-Huhn, und dies in ausreichenden Mengen. Und sehnsüchtig erwartet am Ende: die Desserts – Eis, Kuchen, Crèmes, lecker lecker ! Dickes Lob an die ganze Küchenbrigade !

Einen kleinen Schrecken bekamen wir beim Anblick des DJ’s, es war nämlich nur EINER. Oh Gott, hoffentlich sind die kampferprobten DJ’s „Matze und Franky“ nicht etwa ausgefallen, ist der da etwa neu ?! ( Wir hatten früher auch schonmal Alleinunterhalter mit einer Hammond-Orgel, oh je …..) Max konnte uns beruhigen: nee, aber Einer ist im Urlaub ( waren es die Philippinen ? Warum, Schweinfurt hat doch auch viel Schönes ! ) und so zog der Andere alleine in die Schlacht gegen Hunderte erlebnishungriger Hockeyspieler. Um es vorwegzunehmen: der machte es auch alleine echt klasse ! Die Tanzfläche von Anfang an krachend voll, und das blieb sie auch fast durchgehend bis weit nach Mitternacht ! Wunschlisten mit Titeln quer durch das letzte halbe Jahrhundert wurden auch gerne angenommen und brav abgearbeitet, da war für Jeden was dabei ! Dazwischen noch eine witzige Showeinlage mit einer Männerriege, und weiter ging’s. Mehr oder weniger Glück, je nach Perspektive, hatten zwei Geburtstagskinder: am Samstag war das unsere Astrid, nach einigen Höhen und Tiefen in den letzten Wochen. Ihr wurde „nur“ zweimal gratuliert bzw. ihr Ehrentag besungen – erst in der Halle, dann abends nochmal im Ruderclub. Um Mitternacht traf es dann Tom von den Stuttgarter Wasen Chilis – dem wurde erst vor Ort ein Ständchen gebracht, am Sonntag nochmal vor Spielbeginn und letzten Endes zum 3. Mal bei der Siegerehrung, dann sogar auf der schon erwähnten Trompete – der Besitzer hatte für fast jeden Anlass was in seinem Repertoire ! Und Tom liess es recht ‚stoisch‘ über sich ergehen 😊 !

Sonntag morgen wurde erst mal durchgezählt: wer hatte auf der Party eine „Wunderheilung“ erfahren ( wie Steffi, die hatte nämlich letzte Woche „Rücken“ – wie so manch anderer „Passivspieler“ auch – und versuchte es dann Sonntag endlich wieder ), und wer nicht ( wie Andrea – die hatte am Abend richtig viel Spaß gehabt, war aber erst gegen Mittag wieder bei sich und einsetzbar 😊 ) ?! Gerne wurde die alte Bauernweisheit „wer feiert, kann auch arbeiten/Hockey spielen !“ zitiert. Aber es ist doch eigentlich klar, daß das nicht richtig ist: natürlich geht NICHT Beides, man ist dann schließlich müde und kaputt und ein kleines Schläfchen tut richtig gut ! Vielleicht passt „der Wahn ist kurz, die Reu‘ ist lang“ da besser, Samstag nacht war der Wahn allerdings auch SEHR lange – bis deutlich nach 2 Uhr morgens ! Dann wurde noch zweimal gespielt, nach einem weiteren Sieg gegen Stuttgart und einer Niederlage gegen die Peffermiehler fanden wir uns am Ende auf dem 4. Platz – von 10 Teams, und das war doch für unsere Verhältnisse ziemlich ungewöhnlich, man war vor Freude regelrecht gerührt 😊 ! Nun hatten wir zwar an diesem WE unter anderem Verstärkung von Astrids Söhnen, André und Vico – aber zum Ausgleich auch die alten Hasen wie Winni und James dabei, da näherte man sich anderen, jüngeren Teams insgesamt doch etwas an. Wieder mal besonders positiv hervorzuheben: bei Bedarf wurden zwischen allen Teams wieder munter, gerne und problemlos Spieler ausgeliehen. Wir profitierten auch davon, wenn es mit den Damen etwas „knapp“ war – vor allem in Form von Andrea aus Mainz, danke dafür ! Da muss kein Team zu Hause bleiben, weil der eine/andere Spieler ausgefallen ist – es wird sofort ausgeholfen und
Manche/-r scheint sich schon drauf zu freuen, noch ein paar zusätzliche Einsätze zu ergattern ( man muss nur immer aufpassen, daß man nicht irgendwann gegen sich selbst spielt 😊 ) !

Sonntag nach 14 h startete der Exodus in Richtung jeweilige Heimat. Das erste zufällige Wiedersehen gab es bereits nach einer Stunde an einer Raststätte bei Würzburg – juhu, die Wasen Chilis im Mannschaftsbus mit der schönen Aufschrift „jung + wild“ / „Nachwuchs an Bord“. Na, wenn das nicht den Nagel auf den Kopf trifft 😊 ! Der Rest verlief staufrei und unaufgeregt, hoffentlich für alle, größere Sportverletzungen sind bisher nicht bekannt.

Mitgehoppert waren: Astrid, Andrea, Steffi, Mechthild leider nur kurz, Winni, James, Peter, Christoph, Christian J, Christian SP, Dirk, André und Vico.
Den Gastgebern, allen voran Max mit seinem Team, ein fettes DANKE ! Nach dezentem Hinweis auf das nächste Event 2026 ist das Turnier vermutlich schon längst wieder voll besetzt – es kommt halt Jeder gerne zu den ‚Saustarken‘ 😊 !
Jetzt geht die Hallensaison zu Ende ( schade – hatte man sich doch gerade erst dran gewöhnt, schön war‘s ! ) und wir schauen mal, was das Feld so bringt.
Den „M & M’s“ alles Gute und insgesamt an Alle: bis bald wieder ! Steffi

10. Bembelcup der Mainhoppers Frankfurt am 15.02.2025

Der Februar 2025 – in diesem Jahr vollgestopft mit ‚Highlights‘ wie der vorgezogenen Bundestagswahl am 23.2., dem Start in die heiße Phase der Fastnacht am Monatsende UND natürlich dem Bembelcup! Da wusste Mancher gar nicht, was am Schönsten ist, war vor lauter Auswahl und Vorfreude heillos überfordert und konnte sich am Ende gar nicht entscheiden 😊 ! 

Von Christian geladen dieses Jahr aus nah und fern – und einige zum ersten Mal angereist – waren die Frankfurter Niddatigers, die Wiesbadener Löwenbande, die Saustarken aus Schweinfurt, die Würzburger Bocksbeutel sowie drei Spielgemeinschaften: Beulenkeuler/Kreuzlahme, Schorleschlenzer sowie das Team Franconia. Da kannte man zwar viele Spieler von früheren Turnieren und aus anderen Mannschaften, aber noch nicht in dieser Zusammensetzung !

Offizieller Beginn mit launiger Begrüßung um 9.30 h, und danach ging’s gleich zur Sache. Für jedes Team drei Gruppen- und später zwei Platzierungsspiele à 17 Minuten, da konnte man sich schon ordentlich verausgaben. Außerdem musste ja noch das umfangreiche Angebot an Essen und Getränken gebührend gewürdigt werden, von Brötchen über Würstchen und Salaten bis hin zu diversen Kuchen. Und da sich die Gastgeber ordentlich ins Zeug gelegt hatten, war für Jeden – gegen Spende – was dabei.

Auf dem Spielfeld ging wie gewohnt die Post ab – bei den Einen mehr, bei den Anderen weniger. Das sich hier durchaus der Unterschied hinsichtlich Alter und körperlicher Verfassung der Spieler bemerkbar machte ( und auch bei Manchem eine langjährige Erfahrung auf dem Platz, sofern vorhanden ) – das liegt nun mal in der Natur der Sache und lässt sich eben kaum ändern. Um die gebotene Rücksicht bemühen sich Viele, ein wenig „Luft nach oben“ ist aber immer noch ! 

Und FAST hätte es keine größeren Ausfälle/Verletzungen gegeben – bis Maja aus Wiesbaden am Nachmittag den Schläger ins Gesicht bekam, die Brille flog und sie sich einen ordentlichen Riss über der Augenbraue zuzog. Der musste leider genäht werden – gute Besserung !! 

Im Endspiel standen sich dann gegenüber die Teams Bocksbeutel und Saustark, der Sieg und somit der Bembelcup gingen nach Schweinfurt. Aber hallo – da sehen sich ja Viele Mitte März wieder und gegebenenfalls kann dann also Revanche geübt werden ( wer’s denn schafft …. 😊 ) ! 

Die Gastgeber hatten sich natürlich in den Spielen höflich zurückgehalten. Der in dieser Hallensaison äußerst bewährten Strategie „schaffen wir es, GAR KEIN Tor zu schießen ( und merkt das überhaupt Jemand ?! ) ?“, in Erlangen und Bensheim erfolgreich praktiziert, blieb man bis zum letzten Spiel treu. Und da musste dann leider die Wiesbadener Löwenbande dran glauben, was den Mainhoppers nach ihrem furiosen Sieg noch den 7. Platz bescherte 😊 ! 

Nach Siegerehrung und Ausklang begann der allgemeine Exodus in Richtung Heimat. Zwar hatten sich die Gastgeber intensiv Gedanken gemacht, wo man denn mit dem einen/anderen hungrigen Team zum Abendessen gehen könnte ( „die Schweinfurter brauchen doch IMMER noch was zu essen, bevor sie heimfahren !“ ). Aber aufgrund anderer Termine fuhren alle heim und das Thema war somit erledigt. Gefreut haben sich trotzdem diejenigen, die im Vorfeld das eine/ andere Probeessen durchexerziert haben – soll recht lecker gewesen sein 😊 ! 

Es organisierten – kochten + backten – spielten – verkauften – fotografierten – machten den Hallensprecher und Ersthelfer – spülten – räumten auf u.s.w.: zweimal Christian, Ramona, Mechthild, Astrid, Andrea, Bernd, Winni, Dirk, Vico, James, Jens, Peter, Michael, Jochen, Tobi, Brigitte, Moritz und und und ! Die Tische waren mal wieder mit schönen kleinen Sträußchen – Tulpen und Co. – dekoriert, ein dickes Danke an Martina ( die leider gar nicht dabei sein konnte ) !

Dann freuen wir uns auf das nächste Mal ( für Viele Mitte März in Schweinfurt ) ! —- Steffi 

Mainhoppers in Bensheim 01.12.2024/ Weihnachtsfeier mit Fackelwanderung & Wichteln in Ginnheim 07.12.2024

Advent, Advent – schon war es wieder soweit! Am 1. Dezember kann also das erste Türchen des Adventskalenders geöffnet UND die 1. Kerze auf dem Adventskranz angezündet werden ( sofern man Beides hat 😊 ! ). Oder man fährt alternativ auf ein Hockeyturnier nach Bensheim – Start mitten in der Nacht, erstes Spiel um 9.45 h ….. 

Eingeladen hatten die Gastgeber „Beulenkeuler“, angereist waren außerdem die Teams aus Worms, Weinheim und Mannheim. Die beiden Letzteren recht ‚stabil‘ gebaut, zudem waren Weinheim – offenbar krankheitsbedingt – die weiblichen Mitspieler gänzlich abhanden gekommen. Das erregte dann nach den ersten Spielminuten doch ein leichtes Murren, gegen 6 Männer jüngeren Alters spielt es sich halt noch schwieriger als eh schon. Nach kurzer Beratung wurden die notwendigen Damen eben bei anderen Teams ausgeliehen, geht doch. 

Gegen Weinheim und die quirligen Wormser kamen wir ein wenig unter die Räder, Torwart Jörg konnte sich jedenfalls nicht über Langeweile beklagen ( würde er auch nie tun 😊 ! ). Für uns selbst etwas unerwartet im positiven Sinne endeten die Spiele gegen Bensheim und Mannheim jeweils unentschieden 0:0, na sowas! 

Betrüblich: Mechthild holte sich eine fette Prellung an der Schulter und war danach bedient ( zum Glück nix Schlimmeres, wie sich in den nächsten Tagen zeigte ).  

Beachtlich: wir haben GAR KEIN Tor geschossen, aber trotzdem zweimal Unentschieden gespielt. Auch eine Leistung, muss man uns erstmal nachmachen 😊 ! ( haben wir das nicht auch schonmal in Erlangen geschafft ??! ) Der Einfachheit halber sagen wir nun – JA GENAU, das war unser Plan !  

Wer noch nicht genug hatte, konnte noch sonstwo aushelfen oder in einer Turniermannschaft mitspielen. Zwischenzeitlich und nach dem Duschen wurde dem Getränke- und Essensangebot gefrönt; wer schlau war, nahm gleich was mit für den Nachmittagskaffee. Und gegen 15 h machte man sich langsam auf den Heimweg.

Es spielten incl. Gästen: Ramona, Mechthild, Andrea, Steffi, James, Christian, Jürgen und Jörg aus Wiesbaden und Michael aus Bad Kreuznach. 

UND weil es gerade so schön war, folgte am 7. Dezember das Mainhoppers-Weihnachtsessen in Ginnheim. Da wurde entweder hingefahren oder teilweise fackelgewandert, für Peter und Moritz ging’s dann wieder nach Hause – Kind muss ins Bett ! Der Rest ( deutlich mehr Teilnehmer als in Bensheim, hmmm ) freute sich an leckerem Essen, mehr oder weniger alkoholischen Getränken UND natürlich dem berühmt-berüchtigten Wichteln ! Da hatte man am Ende teilweise Dinge, von denen man noch gar nicht wußte, daß es sie überhaupt gibt, geschweige denn daß man sie gerne haben möchte 😊 ! Von blinkenden Leuchtkrawatten über Wandteller und Bücher bis zu leckerer Schokolade ( die das Ende des Abends gar nicht mehr erlebt hat…), siehe Beweisfotos ! 

Weiter geht’s dann voraussichtlich im Januar ! Bis zum nächsten Mal – Steffi

Turnerbund 1888 Erlangen Hallenturnier 2024

09.-10.November

Die Erlanger Hockey Gwerch (so der Eigenname der Elternhockeymannschaft) laden seit Menschengedenken jährlich zu Beginn der dräuenden Hallensaison zu ihrem Turnier ins Frankenland.
Die Nachfrage, dort teilnehmen zu dürfen, ist durchaus groß und die sich bewerbenden Teams schätzen sich glücklich, falls zu den 10 auserwählten Gastmannschaften gehörig.
Normalerweise. Diesmal musste ein zusammengewürfeltes Mix-Team in die Bresche springen, eine entstandene Teilnehmerlücke zu füllen. Aber was ist schon normal im derzeitigen Elternhockey? Romantiker, die sich noch wohlig an eher betuliche Artisten am Stock erinnern mit übersichtlichem Talent und spärlicher sportiven Ausbildung, dafür mit Löweneifer ersatzweise ausgestattet, werden sich verwundert die Augen reiben. Immer mehr Sportskanonen mit noch aktivem Hintergrund oder gerade erst irgendwelchen Kadern entsprungen tummeln sich mittlerweile auf den Geläufen. Dies ist zwar anerkannt erfreulich für den geneigten Zuschauer, erfüllen die  Darbietungen nun auch eine etwas anspruchsvollere sportliche Erwartungshaltung.  Gleichwohl betrüblicher endet das Rennen für den noch traditionellen Crack. Hat er/sie schon alle Hände voll zu tun, seine eigenen Fertigkeiten unfallfrei auf den Platz zu bugsieren, bedarf es fast verwegener Hingabe, sich einer brausenden Lawine kühn zu behaupten um nicht gänzlich in Grund und Boden ausgespielt zu werden.

Diese Erkenntnisse durchaus im Hinterkopf, reiste eine mit Gästen aufgefüllte Mainhoppers-Truppe trotzdem wohlgemut gen Süden, sich den Herausforderungen tapfer zu stellen. Und vielleicht die eine oder andere -kleine- Überraschung landen zu können. Und, nicht zu vergessen, der Spaß und die Freude an dem ganzen Zinnober überwiegt so wie immer und macht alle sportiven Malaisen mehr als wett. Und, in der Tat, Törchen konnten erzielt werden und sogar Pünktchen ergattert. Aller Ehren wert.

Die Gastgeber reklamieren, neben den Wettkampfergebnissen auch die Resultate aus neben dem Turnierplan stattfindenden hockeyfremden Spielchen mit in die Endwertung einfließen lassen zu wollen, ebenso weiche Faktoren wie am längsten das Tanzbein geschwungen, am wenigsten gemeckert, kameradschaftliche Größe gezeigt etc. etc.. Das System dahinter ist zwar auch nach intensiven investigativen Recherchen ausgesprochen nebulös geblieben, der Zweck heiligt aber die Mittel.  Alle Teilnehmer waren enthusiastisch dabei und das Turnier wieder ein angenehmes Ereignis, das zum erneuten Aufschlag bei nächster Gelegenheit einlädt.
Wir haben uns das Wochenende vertrieben mit Nägeln per ulkigen Hockey-Hämmern einzuschlagen, Papierschiffchen über Tische zu pusten, Hockey-Kugeln und  -Gegnern nachzujagen, andere Bälle an Seilen zu balancieren, die Party zu entern, die Cocktailbar zu frequentieren, nach musikalischen Takten zu schwofen, mehr zu qualmen als der Feuerkorb, Buffets zu plündern – kurz, uns köstlich zu amüsieren.

Schön war es.
James
November 2024

Mainhoppers +  Löwenbande in Erfurt – 26. bis 28.04.2024

Nach dem Motto der Wiedervereinigung „es wächst zusammen, was zusammengehört“ hatten sich diesmal 5 Mainhoppers ( Mechthild, Christian J., Christian SP, Andrea, Matthias Z.), 5 Löwis (Maja, Steffi, Jürgen, Jörg, Georg ), 1 Bad Kreuznacher (Michael) und 1 Mainzer (Andrea) zusammengeschlossen und für den Gloriosa-Cup gemeldet. Über den Namen ( MainLöwen, LöwenHoppers, Hopperbande oder ähnlich ) läßt sich bestimmt noch weiter diskutieren 😊 !

Da der Weg weit ist + man was vom Wochenende haben wollte, reisten die Wiesbadener am Freitag an, Plätze auf dem Campingplatz einschließlich einiger Campinghütten waren reserviert. Und zwar per Campervan – Neuland für Steffi, die hat an dem Wochenende viel gelernt !! – und mit Wohnwagen ( Georg plus Hund Lucy ). Majas Mann mußte aufgrund einer OP leider absagen, winkte aber am Zaun wehmütig hinterher – gerüchteweise bzw. nach eigenen Angaben stand er dort durchgehend bis Sonntag mittag! Na, ob DAS wohl so die Wahrheit war, der eine/andere Fotobeweis könnte auch ein Fake sein …. 😊 ?!!

Fahrt: zügig, problemlos; vor Ort ‚groovte‘ man sich erst bei bestem Wetter ein, dann ging’s in die schöne Innenstadt, Essen im „Roten Elephanten“. Absacker und Nachtruhe.

Samstag – strahlend blauer Himmel ! Wer’s noch nicht wußte: Camper sind Frühaufsteher und für das Frühstück bei Sonne satt waren wir spätestens durch Majas Camperausstattung sowie frische Brötchen bestens ausgerüstet.

Ab zum Platz auf dem Kaufland-Dach, dort traf man dann auch mit dem Rest aus Frankfurt und Umgebung zusammen. Angereist per Auto – zügig -, Matthias per Zug und den inzwischen fast normalen Erlebnissen mit der Deutschen Bahn… Die Gegner überwiegend aus dem Osten, ansonsten ‚verfolgen‘ uns seit Herbst offenbar die Saustarken aus Schweinfurt – die waren nämlich auch dabei, offenbar haben sie ihre Liebe zu Tagesturnieren entdeckt und es gab ein erfreutes „Hallo und Guten Tag, Du auch hier ?!!“ ! Gespielt wurde in 2 Gruppen, jeder 4 Spiele zwei Unentschieden (0:0 Köthen/ 0:0 Freiberg), zwei verloren (1:2 Schweinfurt/ 1:2 Erfurt I) plus ein Platzierungsspiel – das ging dann an uns 😊 (2:1 Erfurt II).

Zurück zum Campingplatz bzw. Hotel zwecks Restaurierung für den Abend. Dazu ein Bierchen und/oder regionaler Gin „mit Fichtennadeln“ – den KANN man trinken, aber zum Einreiben macht er sich vermutlich besser 😊 ! Am Hockeyplatz fand am Abend eine Jubiläums-Feier der Erfurter Hockeyabteilung statt, mit der Möglichkeit zum Essen. Hmm, das wurde dann aber doch eher eine offizielle Veranstaltung mit längeren Reden, die Hund Lucy teilweise mit lautem Gejaule kommentierte. Also zog es einen Großteil nochmal in die Stadt zwecks „Party“, Einige wanderten zum Campingplatz zurück. Georg holte seine Frau vom Zug ab – der sollte eigentlich um 21 h ankommen, aber aus einem der tausend Gründe, die fast Jeder inzwischen kennt, kam der dann doch erst um Mitternacht an …. ☹ ( die gute Nachricht: sie fuhren dann weiter Richtung Ostsee in Urlaub 😊 ). 

Sonntag morgen – allgemeines Frühstück in der Sonne auf dem Campingplatz, überwiegend gesponsert von Mechthild, vielen Dank ! Und nach 10 Uhr begann der allgemeine Aufbruch Richtung Heimat. Für den Camper von Maja gab’s noch eine Stadtrundfahrt durch Erfurt – sie hatte dort studiert und wollte die eine/andere ‚Wirkungsstätte‘ gerne kurz wiedersehen. Wie schon am Freitag gab es nicht mal den allerkleinsten Stau, nach 14 Uhr trudelten die Meisten wieder zu Hause ein. UND auch Micha, Majas Mann, konnte endlich den Zaun loslassen und mit dem Winken aufhören 😊 !

Also ein schönes Wochenende für uns, aber auch mit einer ernsten Seite: die Gastgeber spendeten einen großen Teil der Einnahmen für Speisen und Getränke und den Inhalt einer großen Spendenbox, die von den Teams ordentlich befüllt worden war, nach Leipzig. Dort wurde Ende Januar ein Spieler durch einen Schuss gegen den Kopf so schwer verletzt, daß er in Folge einer Hirnblutung halbseitig gelähmt ist und sich inzwischen in einer langen Reha-Phase befindet. Zur Unterstützung der Familie sowie praktische Maßnahmen – wie Umbau des Hauses und Auto, Spezialrollstuhl etc. – wurde eine Spendenaktion gestartet, die deutschlandweit große Resonanz gefunden und bisher knapp 110.000 € generiert hat. Ein tolles Ergebnis und – hoffentlich „nur“ ein Zwischenstand mit Luft nach oben !

Also – bleibt gesund, ist wichtig. Bis zum nächsten Mal !  Steffi  

Mainhoppers bei den ‚Saustarken‘ in Schweinfurt 09.-10.03.2024

Wenn sich die Hallensaison im März langsam dem Ende zuneigt, geht es traditionell auf nach Schweinfurt ! Also brachen wieder Samstag morgen ( gefühlt kurz nach Mitternacht…) elf Mainhoppers nach Franken auf und erreichten zügig, fast schon verdächtig problemlos ihr Ziel. Da blieb ausreichend Zeit für ausführliche Begrüßungen, Kaffee, Zigaretten, Nahrungsmittel und was der Mensch sonst noch so braucht.  

Gespielt wurde am Samstag gegen Würzburg, Nürnberg und München, leider gingen die Spiele mehr oder weniger knapp verloren. Fakt ist: mittlerweile sind gut zwei Drittel des Mainhoppers-Teams Ü-60 und das zeigt sich auch teilweise auf dem Platz. Da wird es gegen deutlich jüngere Mannschaften schon schwierig. ABER: man hat sich schon lange für das Motto „mitfahren – alle spielen – Spaß haben“ entschieden, und da läuft es ziemlich gut 😊 ! Diesmal dabei waren Anne, Astrid, Ramona, Mechthild, Steffi, Winni, Jens, Peter, James, Christian und Dirk. Ins Tor hatte man Klaus aus Essen „verpflichtet“ – der hatte ordentlich zu tun und konnte auch noch Manches retten. Vielen Dank an dieser Stelle ! 

Am Nachmittag ging es in die neue Unterkunft – das B&B-Hotel in der Innenstadt. Nach akribischem Check-in seitens des Rezeptionisten erfolgte die Inspektion der Zimmer ( ordentlich, insbes. die Betten und die farbenfrohen „Schweine-Bilder“ an den Wänden ) und die nötigen Restaurierungsarbeiten für den Abend. Wichtig: den Code für die Zimmertür merken/aufschreiben, sonst wird’s in der Nacht kritisch ! Personal ist dann keines mehr da, alternativ höchstens nette Mitspieler, sonstige Bekannte, alte oder neue, oder gemütliche Bänke in der Fußgängerzone 😊 !

Und um schonmal vorzugreifen: aus gleichen Gründen – kein Personal – gibt es dort wohl einen GETRÄNKEAUTOMATEN anstatt einer Bar. Spät in der Nacht stellte sich dann die Quizfrage: wenn ein Automat nur einen Betrag von max. 3 Euro annimmt, die Flasche Wein aber 4 Euro kostet – WIE kommt der Wein dann aus dem Automaten und IN die Konsumenten hinein ?!? Nachdem alle Optionen diskutiert und ausprobiert worden waren, einschl. diverser mathematischer und physikalischer Lösungsansätze lautete die Antwort: GAR NICHT. Und man entschied sich pragmatisch für das preiswertere Bier, das der Automat dann auch gnädig rausrückte 😊 ! 

Auf zur Party im Ruderclub ! Und wie erwartet – das Essen wieder sehr gut, von der Suppe über die Hauptgerichte bis zum nie versiegenden Nachspeisen-Buffet, lecker lecker !! Dann legten endlich die DJ’s los, auch die kennt man seit Jahren, und das Volk stürmte die Tanzfläche. Vielleicht auch, um Tausende von Kalorien wieder loszuwerden 😊 ! Stimmung spitze und auch diverse Musikwünsche wurden zügig erfüllt – manche Gassenhauer von „Westerland“ über „Major Tom“ bis zu „Er gehört zu mir“ funktionieren einfach immer und wurden ordnungsgemäß abgearbeitet. Auch die obligatorische Bar war wieder da und spätestens dort fand man diejenigen, die man vorher vergebens gesucht hatte. 

Hatte es früher eine Showeinlage gegeben, übernahmen das in diesem Jahr – vielleicht ungewollt – die Hot Schotts aus Mainz. Aufgrund einer Wette mit Steffi aus der Fastnachtszeit  ( die eigentlich GAAANZ anders gelautet hatte !! ) kamen nun die Anwesenden in den Genuss einer Perle des deutschen Kulturgutes: „Naggisch um de Weihnachtsbaum“, dieser nahezu naturgetreu dargestellt von Klaus, dekoriert mit einigen Tannenzweigen ( übrigens ist auch sein Torwarthelm quasi tannengrün, na wenn das mal kein Zufall ist ! ). Das endete dann in einer massiven Polonaise und kostete Steffi ein paar Bierchen, naggisch war aber gar niemand. Schade eigentlich 😊 !   

Mainhoppers und andere Hockeyspieler sind ja lern- und leidensfähig. Nachdem wir im Vorjahr ja schon belehrt worden waren, „Der Zug – der Zug – der Zug hat keine Bremsen“ ( wenn er denn überhaupt fährt, also eher selten… Grüße an Hr. Weselsky ! ) so durften sich unsere Ohren diesmal am aktuellen Lieblingslied von Max erfreuen: „Wieviele Hände hat der Octopus?“ – es sind genau 100.000, und das gilt offenbar für das halbe Tierreich – ach so 😊!   

Mehr oder weniger spät bzw. früh ging’s zurück zum Hotel, den neuen Weg fanden Einige irgendwie ohne, andere mit Hilfe freundlicher Mitbewohner. In den Main fiel Keiner und alle tauchten irgendwann wieder auf 😊 ! 

Sonntag morgen ging’s dann noch gegen Mainz, knapp verloren, und im Platzierungsspiel gegen die Stuttgarter Wasen Chilis. Und DANN platzte endlich der Knoten – James, gestärkt durch ein ordentliches Weisswurst-Frühstück, schoss das erste, aber nicht letzte Tor des Tages ! Das Publikum sprang vor Begeisterung nahezu von den Bänken und ein neuer Ohrwurm war auch gleich geboren: „Ein Tor, das Deinen Namen trägt, alle Zeiten überlebt und über unsre Siege wacht“ 😊 ! ( Hinweis nach Erlangen: bitte lasst beim nächsten Turnier doch nochmal singen, unser letzter Hit „Ahnungslos auf dem Platz“ war nur der Anfang !!! ) Danach lief’s endlich, das Spiel gewannen wir mit 3:1. Hurra ! 

Fazit: wir spielen jetzt möglichst immer erst sonntags und frühstücken vorher ausgiebig 😊!

Nach Siegerehrung und vielen Dankesreden, vor allem an Max als Ober-Organisator und seine zahlreichen tatkräftigen Hilfen, ging’s allmählich an die Verabschiedungen. 

Liebe Anne – mehrere Spieler anderer Teams haben mitbekommen, daß dies vermutlich Dein letztes Hallenturnier war und voraussichtlich im Herbst der Umzug nach England ‚winkt‘. Diejenigen, die Dich verpasst haben, lassen ganz herzlich grüßen ! Aber – mal schauen, ob auch alles so pünktlich abläuft, vielleicht bist Du ja doch noch etwas länger da ?!! ( Und außerdem: wo sollen die Mainhoppers so schnell einen „Ersatz-Eierländer“ herbekommen ??!)

Schrecksekunden gab es zunächst noch auf dem Parkplatz vor der Halle für die Kreuznacher – Jacke ins Auto, Schlüssel in der Jackentasche, Kofferraum zu, ausgesperrt… Wir hoffen, der ADAC konnte helfen und auch sie sind mittlerweile wieder zu Hause angekommen ! 

Und später in Wiesbaden noch für Steffi – die wollte nur ganz arglos zum Abschluss einen Kaffee trinken, und da sass am Nebentisch Gina-Lisa Lohfink, TV-Trash-Queen, die in großen Teilen aus Plastik besteht und eine Stimme wie ein Nebelhorn mit hessischem Dialekt hat…. Also nicht mal zu überhören 😊 ! Die Frage „warum lassen sich ehemals hübsche Frauen so gruselig umoperieren ??“ interessiert zwar brennend, wurde aber taktvoll nicht gestellt !  

So, also mal wieder ein aufregendes Wochenende ! Hat Spaß gemacht, raus aus dem Alltag ist immer mal schön. Vielen Dank und bis bald wieder !  Steffi 

Mainhoppers-Winterevent: Eisstockschießen 29.02.2024

Die Mainhoppers auf Exkurs…als diesjähriges Winterevent haben sich die Mainhoppers in neuer Sportart geübt, das Eisstockschießen, beim SC1880 im Winter jeden Donnerstag in der Eissporthalle möglich. Bernd, der dieser Sportart regelmäßig nachgeht, hat sich um die Orga gekümmert, so dass sich am 29.02.2024 zehn Mainhoppers auf den Weg zur Eissporthalle gemacht haben. Von geübten „Profis“ wurden wir mit Eisstock inkl. Laufsohle auf´s Eis gelassen, um den doch eher ungewohnten Eisstock der Daube näher zu bringen und dabei noch im besten Fall die Eisstöcke der gegnerischen Mannschaft aus dem Spiel zu werfen. Dies gelang mal mehr, mal weniger gut aber wir hatten viel Spaß und mit nach drei Spielrunden etwas unterkühlten Füßen…haben wir den Abend mit einem leckeren Glühwein ausklingen lassen. Ramona