Spendenturnier zu Gunsten der Alzheimer-Gesellschaft Wiesbaden / 30.09.2023

Am 30. September trafen sich die Eltern-Teams der Rebläuse (WTHC), die Löwenbande (DHC Wiesbaden), die Niddatigers (Vorwärts Frankfurt) und die Mainhoppers auf dem Platz des DHC in Wiesbaden, letztere diesmal ungewohnt als Ausrichter. Das Wetter wie aus der alten Raffaello-Werbung, je nach Jahrgang erinnert sich so Mancher: „…. als ob der Sommer NIE vorübergeht !“ Genau, und das will er 2023 offenbar nicht so recht ! ( Die schönen Menschen, den Sandstrand und das tiefblaue Meer aus dem Video muß man sich halt dazudenken 😊 ! Oder ?! )

Ein schöner Tag für einige launige Spielchen an einem warmen Spätsommertag, jedoch mit einem ernsten Hintergrund. Die Frau unseres Hockeyfreundes Stefan Müller, Eva, ist an Alzheimer erkrankt und bei einem Treffen im Sommer 2022 wurde die Idee zu einem Spendenturnier geboren. Die Erlöse aus Spenden und dem Verkauf von Mengen an Speisen + Getränken kommen der Alzheimer-Gesellschaft zugute, von der Stefan und Eva viel Unterstützung erfahren. Um es vorweg zu nehmen: es kamen stolze € 1.400,00 zusammen 😊 ! Das Turnier fand in Wiesbaden, der Heimat von Stefan und Eva, statt. Außerdem konnten somit auch viele weitere Betroffene und deren Angehörige vor Ort sein, die in der hiesigen Gesellschaft engagiert sind.    

Die umfangreiche Organisation übernahmen Stefan und die Mainhoppers, die daher auch mit einem nahezu rekordverdächtigen Aufgebot vor Ort waren. Zum Grillmeister war Dirk auserkoren, der leider nicht spielen konnte. Das galt auch für Jens H. – der hatte sich unlängst bei einem unglücklichen Sturz im Spiel das Handgelenk gebrochen… Als Spieler, Helfer, Fans und ‚Anhang‘ weiter dabei: Anne, Ramona, Astrid, Mechthild, Brigitte, Andrea, Alischa, Jochen, Bernd, Peter, Max, Moritz, Winni, Christian J. und Jens M.

Mittlerweile uneinholbar: die Familie Harder-Freudenberg, die „mit Kind + Kegel“ alleine auf sieben Personen kam. ( Irgendwann spielen sie wahrscheinlich ganz alleine …… 😊 ! )

Jedes Team bestritt drei Spiele, größere Ausfälle und/oder Verletzungen wurden nicht gemeldet. Zwischendurch war Zeit zum Essen und Trinken, ein großer Teil der Alzheimer Gruppe von Eva kam am Nachmittag und der ein oder andere probierte sich mal am Hockeyschläger, ein Schwätzchen hier und da, das übliche „… ich glaube, ich kenne Dich von irgendwoher – von früher….?!?!“, die Bespassung von Kindern und Hunden und so weiter und so fort. 

Am späten Nachmittag begann der Abbau, nach 18 h traten die Meisten den Heimweg an. Kaum zu glauben, aber vermutlich treffen sich viele Spieler beim nächsten Mal bereits IN DER HALLE !! Das traditionelle Turnier in Erlangen am 2. November-Wochenende „wirft seine Schatten voraus“ 😊 .

Ganz lieben Dank an die vielen großzügigen Spender!

Bis zum nächsten Mal, wir freuen uns

Steffi 

Bembelcup der Mainhoppers am 25. März 2023

Zum Ende der Hallensaison konnte wieder zum eigenen Turnier geladen werden – dem Ruf folgten, fast schon traditionell, aus der Nachbarschaft die Bembelschrubber (SaFo), die Nidda Tigers (Vorwärts) und die Grasnarbenschocker (Höchst). Außerdem die Wiesbadener Löwenbande und aus dem fernen Rheinland-Pfalz die Obstler (Heidesheim) sowie eine Spielgemeinschaft aus Wormser Kreuzlahmen und Bensheimer Beulenkeuler. 

Die personell sehr gut aufgestellten Gastgeberkonnten sogar zwei Mannschaften stellen – und gemäß dem Song von Michael Jackson  „….it don’t matter if you’re black or white….“ kam jeweils ein Team im schwarzen bzw. weißen Trikot in jede Vierer-Gruppe. Und EIN Rekord ist sowieso von keiner anderen Mannschaft zu toppen: mit zwei Achtzigjährigen auf dem Platz zu stehen in Person von Bernd und Winni. Da können sich die bis zu 50 Jahre Jüngeren Einiges abschauen bzw. – noch auf einige aufregende Jahrzehnte hoffen ☺ ! 

Es waren jeweils drei Gruppen- und nachmittags die Platzierungsspiele abzuarbeiten. Bei teilweise gruseligem Aprilwetter ( draußen ) mit abwechselnd Graupelschauern, Gewitter und Sonnenschein ging es ( innen ) wie so oft durchaus rasant und mit viel Einsatz zur Sache. Die Schiedsrichter – nicht immer zu beneiden, sie schlugen sich jedoch tapfer ! Beide Mainhoppers-Teams arbeiteten sich als vorbildlich gute Gastgeber ( und mit der damit verbundenen entsprechenden Zurückhaltung ☺ ) mit mehreren Unentschieden und Niederlagen durch den Spieltag. Das brachte am Ende kurioserweise das Spiel gegeneinander um den 7. Platz mit sich, das Team 2 für sich entschied. 

Im Finale trafen SaFo und die Spielgemeinschaft Worms/Bensheim ( wie ist nun die richtige Abkürzung: KreuzBeulen, LahmKeuler oder ?? ) aufeinander. Ob nun KreuzBeulen oder LahmKeuler, auf jeden Fall waren sie die Besten an diesem Tag und nahmen den Wanderpokal für die nächsten 12 Monate mit nach Hause. Für alle Teams gab’s bei der Siegerehrung neben Urkunden noch leckeren Apfel-Schaumwein – der wurde zumindest bei den Heidesheimer Obstlern bereits am Sonntag Abend verkostet bzw. ausgetrunken, sehr lecker ! Soll ja nix schlecht werden oder so ….. ☺ 

Drum herum wurde reichlich Essen + Trinken gegen einen Obolus in die Spendenbox angeboten, von Kuchen über belegte Brötchen bis hin zu Salaten und Würstchen. Da musste Keiner hungrig/durstig bleiben, während Spiele, Taktik, Osterurlaubspläne, nächste Turniere und so weiter diskutiert wurden. Verletzte wurden bisher nicht vermeldet – zumindest nicht bei den SPIELERN, dafür rutschte Brigitte böse aus und wir hoffen mal, es geht bald wieder besser. Muss ja nicht immer so viel Pech dabei sein wie bei Anke in Erfurt letztes Jahr….

Gegen 18 h verließen die Letzten die Halle in Richtung Heimat. Ein schöner Samstag, vielen Dank an alle Spieler und Helfer und dafür, dass in den letzten Monaten überhaupt eine fast wieder normale Hallensaison möglich war ! Man sieht sich auf dem Feld ! —- Steffi  

Turnier bei den „Saustarken“ in Schweinfurt am 11. / 12. März 2023

….. und „Der Zug, der Zug, der Zug hat keine Bremse !!…..“ – aber dazu später mehr !  

Nach einer unglaublichen VIER-jährigen Durststrecke hatten die Saustarken unter Federführung von Max wieder zum Elternturnier geladen – mancher hatte schon nicht mehr daran geglaubt und es schmerzlich vermisst. So war die Freude über die Einladung riesengroß und der Respekt für den eisernen Willen, es wieder zu veranstalten und viel Arbeit auf sich zu nehmen, ebenfalls !

Die Mainhoppers reisten wohlgelaunt, zügig und pünktlich am Samstag morgen an ( Anne, Mechthild, Ramona, Christian, Dirk, Winnie, Jens, James, Peter ), ergänzt von Stefan und seiner Eva. Das stürmische Sch…wetter am Freitag blieb ihnen somit zumindest auf der Fahrt erspart. Wie man gerüchteweise hörte, waren Andere bereits am Vortag losgefahren– bei fast doppelter Fahrtzeit, da unterwegs möglichst viele Stopps an Raststätten und Parkplätzen der Kategorie „doch ganz ordentlich“ bis „unter aller Sau“ eingelegt wurden. Warum – schreiben sie im Nebenerwerb einen Führer über die schönsten Örtlichkeiten an deutschen Autobahnen ?? Diese Frage konnte bisher nicht eindeutig geklärt werden… 

Vor Ort ein überwiegend freudiges Wiedersehen mit den Gastgebern und den anderen 9 Teams, wobei die Essener Mannschaft besonders „herausstach“, denn sie bestand nur aus zwei Spielern ! „Wo sind denn die Anderen ?? …. Ach, krank, abgesagt, verhindert….. ☹ “  Aber da zeigte sich mal wieder: na und, was soll’s, leiht man sich halt ein Team zusammen. Und das hat toll geklappt, Viele haben gerne geholfen, der Spass dadurch sogar doppelt. Liebe Veranstalter: macht euch wegen sowas NIE einen Kopf, das läßt sich immer lösen ☺ !

Auch ein neues Team war dabei, die „Bocksbeutelbande“ aus Würzburg. Ach, mal neue Gesichter, das wird sicher nett – na, hoffentlich wenigstens der Verzehr des gleichnamigen alkoholischen Gastgeschenkes, denn ansonsten kamen wir mit 0:6 ein wenig „unter die Räder“ ( immerhin standen sie am Ende im Finale )…. Egal, Schwamm drüber und beim nächsten Spiel gegen Nürnberg war es dann auch nur noch ein knappes 0:1, gegen die bunte Mischung aus Essen ( siehe oben ) dann ein gerechtes 1:1. Nicht allzu spät war man fertig und auf ging’s, ganz traditionell und altbewährt, ins Gästehaus am Main – auch hier ein freudiges Comeback ! 

Gleiches galt für das nächste ‚highlight‘ – die Party im Ruderclub genau gegenüber ! Das Essen wie in alten Zeiten sehr gut und reichlich ( danke dem Koch Sven und seinen Hilfen ! ), dann gab’s eine Playback-Show. Und endlich, endlich, nach 22 Uhr, schritten die langjährigen DJ’s „Matze & Franky“ wieder zur Tat ! Vielleicht waren die nach der langen Durststrecke auch ein klitzekleines bisschen aus der Übung, aber erstens lautete das Motto nach dem langjährigen Partyentzug „egal was sie spielen, wir tanzen auf alles“ und zweitens brachten diverse Musikwünsche die Sache dann endgültig in Schwung ☺ ! Das ging dann bis hin zu Sirtaki und Polonaise, denn wie wir ja nun wissen: „„Der Zug, der Zug, der Zug hat keine Bremse !!…..“ ( und diese Perle des deutschen Kulturgutes hält sich im Kopf SEHR lange !! ). 

Stark sein mußte auch Daniel aus Schweinfurt – der hatte um Mitternacht Geburtstag, wurde von seinen Mitspielern und Partygästen gebührend dekoriert und gefeiert und liess die Endlosschleife von „Wie schön, daß Du geboren bist, wir hätten Dich sonst sehr vermisst“ stoisch über sich ergehen. SEIN Motto war vermutlich: „da musste jetzt halt durch ….“ !  ☺ Weit nach Mitternacht ging’s gutgelaunt über die Brücke zurück ins Gästehaus.

Das 1. Spiel am Sonntag zu menschenfreundlicher Uhrzeit gegen die Mainzer Hot Schotts wurde dann deutlich mit 4:1 gewonnen dank Toren von Ramona, Anne und Stefan. Dies brachte uns letzten Endes ins Spiel um Platz 7 gegen die Stuttgarter Wasen Chilis – durch ein „salomonisches“ 1:1-Untentschieden ( James hatte eingelocht ) wurde der Platz einvernehmlich geteilt. Da blieb noch genug Zeit bis zum Endspiel und zur Verabschiedung, die entspannt zum Essen, Trinken, für Restaurierung, Schwätzchen und natürlich die obligatorischen Raucherpausen genutzt wurde. Von den Gastgebern gab’s für jedes Team zum Abschied ein kleines Fässchen Bier, lecker ! Dass einige Teams ebenfalls eines als Gastgeschenk mitgebracht hatten, sorgte für manchen Lacher. Und wohl dem, der NICHT per Zug angereist war ( noch dazu, wo der doch bekanntlich keine Bremse hat !! )  ☺   

Nach halb drei ging es leider wieder los in Richtung Heimat. Schön war’s, vielen Dank nochmals an die freundlichen Gastgeber, und wir hoffen, es geht nun weiter so ohne neue und/oder vollkommen überflüssige Querschläge. Der Plan lautet: nächster Termin unser eigenes Turnier bereits in knapp 2 Wochen in Frankfurt ! Wir freuen uns drauf ! 

Bis zum nächsten Mal  -Steffi 

Die Mainhoppers beim Elternhockey in Mainz – 21.01.2023

Am 21. Januar hatten die Hot Schotts Mainz zum Turnier eingeladen – und Überraschung : sie hatten nicht nur EINE freie Halle, sondern noch eine ZWEITE nebenan gleich dazu ergattert ! Zwar etwas kleiner, aber geht auch ! 

Die Gastgeber verteilten sich ( dank „Masse“ ) gleich auf drei Teams, weitere Gäste waren neben den Mainhoppers die Mannschaften aus Höchst, aus Wiesbaden sowohl die Löwenbande, als auch der WTHC und zudem aus Schweinfurt. Das war eine tolle Überraschung, denn man kennt sich ja von deren legendären Turnieren im März, die natürlich auch dreimal Corona zum Opfer gefallen waren…. ☹ ☹  Der Schnee, der Freitag abend im Rhein-Main-Gebiet in Massen gefallen war, war offenbar noch nicht in Franken angekommen und so hatten sich die „Saustarken“ unbeirrt auf den Weg gemacht ( und spätabends auch wieder zurück in die Heimat, Respekt ! ).

Die Mainhoppers hatten sich ganz schlau mit drei Kreuznachern verstärkt – siehe Mannschaftsfoto -, mal wieder nicht die schlechteste Idee ☺ ! Traditionell angefeuert von Brigitte und Moritz, Letzterer ist in der Hierarchie inzwischen von der Kategorie „Sohn“ auf „Fan“ aufgestiegen ( und zu überhören ist er auch nicht, falls er mal dringenden Redebedarf hat, zum Beispiel mit der „Ooooomaaaaa“ ☺ ! ). 

Los ging es mit einem Sieg gegen die Cold Shots, es folgten drei Niederlagen gegen  Löwenbande, Hot Mix und Rebläuse. Das Spiel um Platz Drei gegen die Löwenbande wurde am Bartisch lieber gestrichen 🙂  – Am Ende fand man sich somit auf einem guten geteilten dritten Platz wieder, größere Verletzungen oder Ausfälle wurden nicht gemeldet. 

Zwischendurch Zeit für Essen, Trinken, Bierchen ( alles reichlich, gegen Spenden ) und die notwendigen Raucherpausen sowie ein Schwätzchen. Hmmm, es gab auch Waffeln – freute nicht nur die Chronistin ☺ !

In einem „packenden“ Finale unterlagen die Saustarken nur gaaaanz knapp dem WTHC – na, für die weite Anreise hätten sie den Pokal mehr als verdient ( und für ihre spielerische Entwicklung der letzten Jahre sowieso !! ). Je nach Terminkalender und Familienstand kamen dann noch viele Spieler beim benachbarten Griechen zum Essen zusammen – lecker war’s und spät auch irgendwann. Man ist ja in Mainz und Fastnacht steht vor der Tür bzw. ist schon da – so sassen dort auch einige Gardeoffiziere im vollen „Ornat“. Und waren so nett, einigen staunenden Kindern Anstecker der Kampagne zu schenken, da war der Stolz groß !

Spät und recht ‚erschlagen‘ ging’s nach Hause. Die Saustarken wurden mit „wir sehen uns im März in Schweinfurt und freuen uns schon SEHR“ entlassen – wir hoffen sehr, es klappt alles !

Bis zum nächsten Mal !  Steffi 

Die Mainhoppers beim Elternhockey-Neujahrsturnier in Heidesheim – 07.01.2023

Advent, Advent – ein Lichtlein brennt ( erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier …), das Ende ist bekannt ! Da es in Heidesheim schwierig war, noch im Dezember 2022 eine freie Halle zu bekommen, verschob man das traditionelle Nikolausturnier halt auf den Januar. Und so klappte es nach einer dreijährigen „Durststrecke“ endlich wieder ! Neben den Mainhoppers machten sich noch die Teams aus Worms, Bensheim, Mainz und Wiesbaden auf den Weg zu den Heidesheimer „Obstlern“ – für Viele ein erstes Treffen seit 2019/2020 und die Wiedersehensfreude war ( überwiegend ) entsprechend groß !

Winni traf zwar als Erster ein, hatte aber in Ermangelung von Navigationsgerät und funktionierenden Brücken sowie Autobahnen im Raum Wiesbaden bereits eine mittlere Odyssee „über die Dörfer“ hinter sich ( immerhin funktioniert in Wiesbaden mittlerweile der Bahnhof wieder, FALLS mal ein Zug vorbeikommen möchte….). Der Rest trudelte nach und nach ein, noch früh genug für ein kleines Schwätzchen, die obligatorische Zigarette oder ein erstes Bierchen. Personell war man sehr gut besetzt, siehe Beweisfotos, und traditionell waren als ‚Fanmeile‘ Brigitte und Moritz mit am Start. Letzterer wächst + gedeiht, hielt die Oma auf Trab und trickste auch schonmal den Kreuznacher Kumpel Michael ganz cool aus, dito – siehe Beweisfoto ☺ ! 

Auf dem Platz ging es mal auf, mal ab – fast alle Ergebnisse fielen ganz knapp aus. Insgesamt standen ein Sieg gegen die Wiesbadener Löwenbande, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen auf der Endabrechnung und „in Summe“ ein guter 3. Platz ☺  Der Antrag, Tore nicht zu werten, wenn Ehepaare wie Ramona und Peter ( UND auch noch Papa Jens ) zusammen auf dem Platz stehen, wurde nicht zugelassen – teilweise großes Pech für den Gegner ☺ ! 

Auffallend war ein – für uns neuer – Torwart im Bensheimer Team ( den „Beulenkeulern“ ) namens Chris. An dem verzweifelte fast jeder potentielle Tor- und Strafstoß-Schütze, denn er flog, segelte und grätschte in alle Richtungen und fischte so gut wie jeden Ball noch rechtzeitig heraus. Ganz großen Respekt !! Sein langjähriger Vorgänger Rüdiger hatte das längst erkannt und setzt nun seine steile Karriere als Stürmer fort ☺ ! 

Aber egal wie – die Mainhoppers blieben entspannt und konnten auch noch einen Blick auf das Essensangebot werfen; bei Kuchen, Brezeln, Fleischkäse und Salaten mußte Keiner verhungern. Zeit genug blieb auch, um sich zwischendurch mit alten ( und neuen ) Freunden und Bekannten über Weihnachten, Ferien, Skifahren mit/ohne Schnee, die letzten Monate/Jahre, Job und/oder Rente, Kind + Kegel und so weiter auszutauschen. 

Gravierende Verletzungen wurden auch nicht vermeldet und so liess man das Ganze nach der Siegerehrung am Nachmittag gemütlich ausklingen ( über das Gastgeschenk, vor allem die Trainingsleibchen, freuen sich die Obstler sehr, auch wenn die Chronistin zuerst dachte, es handele sich um liebevoll verpackte Orangen ! ). Nicht, ohne schon Pläne zu schmieden für die nächsten Wochen und Monaten – im besten Falle sieht man sich an Orten wie Mainz, Schweinfurt und als Gastgeber Ende März wieder. Und wir HOFFEN, daß das nun auch klappt – Daumen drücken ! 

Man sieht sich ! — Steffi 

Mainhoppers beim Erlanger Hoggi-Gwerch  12./13.11.2022

Klingelingeling – 5 Uhr morgens in Deutschland ( also knapp vor Körperverletzung ) ! Was kann das sein: geht’s ab in den Urlaub oder ist es „Zeit für Knoppers, das Frühstückchen“ ? Ach nein, denkste – auf ging’s zum 1. Hallenturnier der Wintersaison in Erlangen, das auch hoffentlich ein weiterer Schritt in Richtung Normalität nach 2,5 Jahren Corona wird ! Bis spätestens 7 Uhr machten sich neun optimistische Mainhoppers plus Fan Brigitte auf den Weg und kamen tatsächlich gegen halb zehn problemlos und staufrei an der Halle an. Warum eigentlich so früh, wenn wir erst um halb zwölf spielen ?? Keine Ahnung und Mancher schlief auch fast wieder ein, aber auf jeden Fall gab es so noch einen der begehrten wenigen Parkplätze direkt an der Halle ☺ ! Zudem konnte bei den befreundeten Peffermiehlern ausgeholfen werden – die waren nur zu dritt bereits am Freitag angereist, hatten schon eine ordentliche Kneipentour hinter sich und liehen sich munter über’s ganze Wochenende eine bunte Truppe zusammen. Eine durchaus erfolgreiche Strategie !

Nach viel „Hallo“ und „schön, euch endlich wiederzusehen“ starteten die Spiele, durchaus rasant und ambitioniert wie in alten Zeiten – es gibt ja Vieles nachzuholen ! Samstag ging es für die Mainhoppers gegen die Rasenschnecken, die Wolpertinger und die Wasen Chilis und es wurde die ganze Palette „abgearbeitet“: Niederlage, Unentschieden, Sieg ! 

Traditionell dazwischen die „Sonderspiele“ – einmal ein Bällchen mit Hockeyschlägern über einem Trampolin halten ( bereits in Mönchengladbach geübt ! ), einmal einen kleinen Ball in einen Eierkarton werfen, in dem er aber auch liegenbleiben muss. Hmm, war ja eigentlich DAS Spiel für Anne aus „Eier-Land“, bestimmt hat sie dabei besonders viele Punkte erzielt ☺ ! 

Wer Zeit hatte, nutzte das Essensangebot ( lecker wie immer ) und konnte dies gegebenenfalls auf den sechs Treppen zwischen Garderoben/WCs, Halle und Tribüne wieder „abarbeiten“. Wohl dem, der auch zu Hause im 3. Stock wohnt und trainiert ist ! 

Das Thema „Lüften“ in Zeiten von leider-immer-noch-Corona: ganz wichtig, aber bitte nicht jetzt, heute, im Herbst/Winter und ausgerechnet hier ( fast wie in vielen deutschen Büros.. ). Allerdings funktionierte dies aber irgendwo im Umfeld der Ersatzbänke – wer dort kurz mal sass, der wurde im Durchzug ordentlich „durchgeblasen“ ! 

Von dem schönsten Wetter draußen – Sonne, strahlendblauer Himmel – profitierte vor allem schlauerweise Brigitte. Die verschwand für mehrere Stunden und genoss die Innenstadt, kleine Läden, etwas Kultur und sonstige nette Ecken in Erlangen.  

Am späten Nachmittag ab ins Hotel – Restaurierung und ein Bierchen, dann ging‘s los zum Turnierabend. In neuer Location, der „Thalermühle“ und statt Fußmarsch entschied man sich für’s Taxi. Interessant, wie man sechs Fahrgäste in einen PKW ( und am Ende wieder raus ) bekommt, das kannte auch noch nicht Jeder und man sollte schon gelenkig sein ☺ ! 

Die Mühle ein schöner renovierter Industriebau, die Stimmung gut, das Buffet lecker ( man sollte allerdings bei der Kombination „Salat + Linsen-Lasagne“ Vorsicht walten lassen … ). Noch ein Sonderspiel – wie bewege ich einen Ball durch eine Art Regenrinne in einen Bierkrug ?! -, das Mechthild zwecks besserer Aussicht bis auf die Fensterbank hinauftrieb, dann ging die Party los und das nachholbedürftige Volk stürmte die Tanzfläche. Die Musik – teils, teils, unterm Strich war für Jeden was dabei; dazu gab es traditionell eine Cocktailbar für Tanzmuffel und Andere, die man suchte und spätestens dort mit Sicherheit wiederfand. Die restliche Nacht war dann für die Einen mehr, die Anderen weniger lang ! 

Sonntag morgen erstes Spiel kurz vor 10 Uhr, das ging ja noch. Allerdings kamen wir gegen die Rotmainenten ein wenig unter die Räder, vielleicht hatte die aber auch der kleine Hörfehler „Totmainenten ?!“ ganz wild gemacht ?! Dafür gab’s am Ende noch ein versöhnliches Unentschieden gegen die Gastgeber. Gegen 14 Uhr wurde verabschiedet und die Heimreise in alle Himmelsrichtungen begann – „bis hoffentlich bald wieder, bleibt gesund !“

Erkenntnisse ? Die Holzbänke der Tribüne sind ziemlich hart, da tat Manchem nach 2 Tagen schon etwas der Hintern weh ! Mit Winni hatten wir vermutlich den ältesten Spieler dabei – gut hat er sich geschlagen und Spaß hat’s ihm auch gemacht ! Und wenn man Walter Samstag abend lange genug „bearbeitet“, dann tanzt er wie einst Travolta und spielt Sonntag fast wie ein junger Gott ☺ ! 

Eine Spielerin brachte es Sonntag mittag auf den Punkt: „am Mittwoch im Training hab ich noch gedacht, WARUM hab ich mich nur angemeldet – Arbeit, Familie, Haus + Hof, waschen, putzen, einkaufen u.s.w. …. ☹  und heute sag ich: schön war’s, hat Spaß gemacht ☺ !“ 

Genau, so isses. Bis zum nächsten Mal ! — Steffi 

Die Mainhoppers bei dem Highlight des Jahres: Elternhockeyfestival in Mönchengladbach – 23. – 25.09.2022

…… DIE Veranstaltung für die Liebhaber von Südfrüchten – die Einen wollen sie gerne loswerden, die Anderen wollen sie eigentlich gar nicht haben ☺ ! Aber dazu am Ende mehr !

Nach einer rekordverdächtigen Planung von 5 Jahren – Corona sei Dank, dazu ist ja inzwischen alles gesagt – fand das Hockeyfestival tatsächlich wieder in Mönchengladbach statt. Also machten sich die Mainhoppers Freitag mittag auf den Weg – nicht die optimale Uhrzeit und daher bzw. je nach Wahl der Autobahn ( A61 oder doch lieber A3 ?! ) dauerte der Weg für Manche deutlich länger. Aber irgendwann, spätestens nach dem 1. Spiel am Abend, waren alle eingetrudelt. Nach dem üblichen Begrüßungs-Bohei mit alten Bekannten ab ins Hotel im Stadtteil Rheydt mit dem schönen Namen „McDreams“ – gab zwar keine Burger, aber direkt davon eine Tankstelle, einen Bäcker und einen Supermarkt, die lebensnotwendige Versorgung war also gesichert ! Dazu ein junges Pärchen, das offenbar dort im Treppenhaus wohnt, und für die Gäste mit Zimmern in Richtung Strasse/Kreuzung war die Unterhaltung nahezu rund um die Uhr gratis gesichert, wer braucht da noch einen Fernseher ?! Glücklich die mit Zimmern zum Innenhof ( und/oder mit Ohropax ) ☺!

Zum Abendessen in den Ratskeller am Marktplatz – war zwar dunkel inzwischen, aber vermutlich ist dies der schöne Teil von Rheydt (….). Essen sehr lecker (und „Schnibbelkuchen“ ist sowas wie Kartoffelpuffer ), Preise sehr ordentlich und manch anderes Team fand sich auch dort ein. Nach Rückkehr ins Hotel stand schon das nächste Highlight an: Mechthilds Geburtstag, und in diesen wurde ab Mitternacht auf dem Parkplatz vorm Hotel noch gebührend hineingefeiert. Wer den Radau nicht überhören konnte, gesellte sich halt einfach dazu ☺! 

Samstag morgen ab ins Stadion, sowohl Hockey- als auch Sonderspiele standen auf dem Programm. Diesmal eine Art „Stadt-Land-Fluss“ mit Begriffen aus der Hockeywelt, irgendwas mit Frisbee-Schmeissen und Geschicklichkeitsspiele mit Stock + Schläger. UND ausserdem: bitte ein Gedicht bzw. Reim mit den Worten „Neon“ und „Tristesse“ in Anlehnung an das Turniermotto „Zwei Jahre Tristesse – Wir leuchten in Neon“ schreiben. Na, kein Problem – das Ergebnis ist bei den Fotos zu finden und das gab BESTIMMT so manchen Extrapunkt ☺ ! Schade eigentlich, daß von all diesen diversen ‚geistigen Ergüssen‘ auch bei der Siegerehrung nichts vorgetragen wurde…. Taktvollerweise wurde offenbar auf eine Verbindung zwischen „Tristesse“ und „Mönchengladbach“ verzichtet. 

Ein tolles Angebot am Platz – Massagen, kostenlos oder gegen eine Spende am ganzen Samstag. Glücklich, wer dort einen Termin ergattern oder diesen mit Bitten oder Drohungen einem Mitspieler entreissen konnte, die waren heißbegehrt. Vielen Dank !

Am Abend schnell ins Hotel zwecks Restaurierung, die extra kreierten T-Shirts passend zum Thema an ( siehe Fotos! ) und schnell wieder zurück, Hunger machte sich breit. Nachdem der Wettergott den ganzen Tag ein Einsehen gehabt hatte ( und Sonntag gleich mit ), goss es dann am Abend in Strömen. JAA wir wissen „die Natur braucht ihn dringend“ – aber dadurch war’s dann nix mit Essen + Sitzen verteilt auf Innen und Aussen. Stattdessen bildeten über 400 Leute zuerst im sog. Strandhaus ‚in trauter Eintracht‘ eine laaange Schlange in Richtung Buffet und drängten sich dann eng an den Tischen. In diesen Zeiten nicht so ganz Jedermanns Sache…. Ab 21 h ab ins Nachbarzelt zur Party, erst mit Live –Band ( sehr stimmgewaltig ! ), dann mit DJ…ein voller Erfolg ( das Party-Volk ist ausgehungert ! ); wer weit nach 3 Uhr morgens abschloss, konnte nicht eindeutig geklärt werden. 

Weiter am Sonntag morgen – der Regen war weg, den beiden – blauen – Hauptplätzen hatte er gutgetan. Aber auf den benachbarten älteren, grünen Plätzen wurde es ziemlich rutschig und eine gewisse Ähnlichkeit zu einem Biotop war nicht abzustreiten. Die sorgenvolle Frage „ ist das vielleicht Gülle ??“ wurde zwar mit einem beruhigenden Nein beantwortet, aber wer sich erstmal reingelegt hatte, dem blieben letzte Zweifel. So wird die Chronistin die nächsten Wochen genau beobachten, ob sich auf den Flecken auf ihrer Hose nicht vielleicht doch gewisse neue Lebensformen entwickeln !!

Mittags nach 13 h – die Siegerehrung, Turniersieger wurden wir leider nicht. ABER nachdem uns 2017 die „Goldene Ananas“ als sympathischstes Team mit dem geringsten Erfolg zuerkannt worden war, gelang es uns, diese nun endlich wieder loszuwerden. Und zwar ausgerechnet an die Wiesbadener Löwenbande – na, dafür hätte man ja nicht so weit fahren müssen ….. ☺ ! Wie groß dort die Freude über diesen prächtigen Preis ist, konnte nicht abschliessend geklärt werden ( vermutlich grübelt der Eine/Andere noch, ob dies nun ein gutes oder schlechtes Zeichen ist und gerüchteweise macht sich dort aktuell bei Manchem eine gewisse Depression breit… ). Andererseits: wer freut sich nicht über einen solch formschönen Dekorationsartikel, der ist doch zeitlos und passt quasi in jeden Vorgarten/ Wohnzimmer oder eben in die Vereinsvitrine mit der Trophäensammlung ( sofern vorhanden )!?

Außerdem wurde durch Losverkauf und Spenden noch ein Betrag von über € 1.000,00 für die örtliche „Tafel“ erzielt, eine gute Idee. Dann auf nach Hause, überwiegend problem- und staufrei…zumindest ist nichts anderes bekannt. 

Es reisten mit: Ramona, Anne, Astrid, Mechthild, Christian, Jens, Winnie, Dirk, Walter und Stefan sowie „Fan“ Ingrid; und es verletzten sich Astrid, Dirk und Stefan… gute Besserung! 

Unsere Ergebnisse im Einzelnen:

Mainhoppers – Silverrockets DSC 0:0
Mainhoppers – Quicksticks 1         2:0
Mama´s & Papa´s – Mainhoppers 1:0
R(h)einschläger 2 – Mainhoppers  2:1
Mainhoppers – Black Jecks           0:3

Schön, aufregend und anstrengend war’s ! Bis zum nächsten Mal !

Steffi

35 Jahre Mainhoppers

Nicht jeder Crack jedweder Couleur ist mit dem Hockeyschläger in der Wiege zum Erwachsenen gereift, kann mit dem Krummstock zaubern, dass es einem schwindelig wird und hat selbstverständlich in jedem Alter erfolgreich der Kugel hinterher gejagt.

Ist auch betagt noch topfit, hat sowieso nichts verlernt und ist immer noch ein Ass, wenn andere wegen diverser Zipperlein das Feld so langsam räumen.

Solche Herrschaften werden bei den Mainhoppers, der Elternhockey-Mannschaft des SC Frankfurt 1880, durchaus auch gern gesichtet. Das Gros der Truppe hat sich aber, zumeist spät berufen, erst in gesetzteren Jahren fröhlich des Abenteuers Hockey angenommen, sich durch diverse Trainingseinheiten gekämpft, unbekümmert mit dem Schläger abgeplagt… und konnte und wollte nicht mehr damit aufhören.

Also ganz in dem Sinne, als Dorle Ross es unternahm, den am Sport ihrer Kinder interessierten Eltern angepasstes Hockeytraining anzubieten. Was umgehend Harald Görtz auf den Plan rief, aus dieser Kiste eine Mannschaft ins Leben zu rufen zur allgemeinen Ertüchtigung und einfach Spaß an der sportiven Chose. Das war vor 35 Jahren.

Und was soll man sagen, der Umtrieb hat sich außerordentlich bewährt. 

Grund genug, im Jahr 2022 wieder, das letzte Mal war 2017 zum 30., das stolze Jubiläum

„Mainhoppers“ gebührend zu feiern, die 35 Jahre.

Und sie kamen wieder geströmt, die Sportskanonen von gestern und heute.

So trafen die derzeit Aktiven auf eine erkleckliche Zahl von Kollegen und Kolleginnen aus der Gründerzeit, die zwar nicht mehr über das Geläuf toben, mit dem Herzen aber noch dabei sind, und viele Gesichter aus der Geschichte der Truppe, die in den vielen Jahren zwischenzeitlich ihrerseits das Team bevölkerten.

Zu bequatschen gab es genug. Erinnerungen auszutauschen, Fotos sichten und nicht zuletzt der Kameraden(-innen) zu gedenken, die im Laufe der Zeit auch leider von uns gegangen sind.

Auch das Wetter war in Feierlaune, da konnte Kaffee und Kuchen unter den Platanen und Abends das gemeinsame Essen im Club-Haus zelebriert werden. Das Unbezahlbare ist die Harmonie der Truppe, jung und alt, bewährte Haudegen, Kämpferinnen oder Eleven, taufrisch dabei und noch weitestgehend unbeleckt in der aktiven Kunst mit dem Krummstock oder schon langjährig durchgestrampelt, woher auch immer, wer auch immer.

Einer bleibt dabei unerschütterlich neben der Lust auf die nächsten Jahre.

Der Spruch, der die Mainhoppers schon seit Gründung begleitet:

ALLE WIU
ALLE WEIU
ALLE WIU WEIU WUM
LOFF WIDI BOFF
WIDI BUDI WIDI BEST
WIDI LOFF
WIDI BOFF
WIDI LOFF LOFF LOFF

Alle Wiu,

es hat wieder Spaß gemacht mit Euch,

bis zum nächsten Mal.

Dieter (James) Wüst für die Mainhoppers

Die Mainhoppers beim Gloriosa-Cup in Erfurt am 7.5.2022

Am 7. Mai machten sich die Mainhoppers nach dreijähriger Pause auf den Weg aufs Erfurter Kaufland-Dach. Eher ungewohnt: diesmal per Bahn, außer Ramona, Peter + Moritz, bei denen durfte auch der Bulli mit ( bzw. „Carlsson“, wie ahnungslose Mitreisende belehrt wurden – schließlich hat er zwar keinen Propeller, dafür aber ein Aufstelldach ). Weiter als Spieler mit dabei: Mechthild, Ingrid, Winnie, Christian, Jens und Steffi, als Groupies noch Anke und Brigitte, die außerdem für die „Unterhaltung“ von Moritz zuständig war ☺. Und das ist vermutlich anstrengender als Hockey !!  

Nach viiieeel Sonne und Sonnenbrand 2018, dafür strömenden Regen und knapp 10 Grad 2019 war diesmal wieder die Variante 1 dran. Sonnig, ziemlich warm, wenig Schatten, Sonnencreme und –brillenalarm ! Leider hat der Platz keine Bewässerung, das ging dann spätestens am Nachmittag ein wenig auf die Knochen. Aber für die „innere“ Bewässerung mit viel Wasser und Bierchen sowie ausreichend Nahrungsmitteln, vor allem Grillgut wie Thüringer Bratwurst, war gesorgt. Und zum Glück hat man auch in Erfurt die Vorteile einer längeren Mittagspause zum Futtern, Trinken und Plaudern erkannt, die wurde ausgiebig genutzt. 

Recht ausgeglichen waren die Ergebnisse – insgesamt 2 Siege, 2 Unentschieden und eine Niederlage brachten uns am Ende den 3.Platz von neun Teams. Peter legte als Torschütze ordentlich vor, Ramona hatte die Chance dank eines dicken Knöchels gleich im 1. Spiel leider nicht mehr. Aber zum Glück gibt es ja auch noch das sog. „Steh-Hockey“, also am besten am gegnerischen Pfosten unauffällig auf eine gute Gelegenheit warten. Und wenn man sich da nur gaaanz wenig bewegt, wird man vom Gegner gerne übersehen ☺ ! Gedenkminute für die „Pfostensteher-Astrid“ !! 

Am späten Nachmittag liess man das Ganze gemütlich ausklingen, und es fand sich auch noch Gelegenheit, auf Peters Geburtstag 3 Tage vorher anzustossen. Nachdem sich dann auch Moritz vom letzten Sandkasten losreissen konnte, ging es per Strassenbahn zum Hotel, in der Nähe des Bahnhofs gelegen. „Prizeotel“ – schick, stylish, vieles digitalisiert. Wer auch ohne Informatik-Studium irgendwann rausbekommen hatte, wie Licht, Fernseher und Klimaanlage funktionieren, dem stand später eine bequeme, dank Zimmern am Gangende relativ ruhige Nacht bevor.

Am Abend dann zum Essen in die Stadt, ein günstiges Plätzchen fand sich, trotz Touristenmassen, recht schnell. Leider leider zeigte sich dann aber, dass Bauernweisheiten wie „die meisten Unfälle passieren im Haushalt“ doch meistens ein Fünkchen Wahrheit enthalten. Hatten wir die Spiele überwiegend heil durchgestanden und auch die Dusche danach, so stolperte Anke an der Türschwelle des Restaurants und zog sich beim dem Sturz letzten Endes einen Unterarmbruch zu. Das bescherte ihr, Winnie und Mechthild als Unterstützung einen Besuch im Krankenhaus bis morgens um drei sowie einen Gipsarm ☹ ☹  Tut uns allen wahnsinnig leid und wir wünschen eine gute, möglichst problemlose Genesung !!! 

Am Sonntag wurde die Zeit bis zur Rückfahrt noch für einen Spaziergang durch Erfurt genutzt. Die Stadt voll und sehenswert, Wetter gut, ein Blumenmarkt auf dem Domplatz, der Preis für die Kugel Eis € 1,30 statt der bei uns inzwischen üblichen mind. € 1,50/1,60 und und und. Nach 13 h ging es für den Großteil zurück Richtung Frankfurt – zumindest theoretisch…. Dank ordentlicher Verspätung kam der Zug immerhin rd. 2 Stunden später als geplant in Frankfurt an. 

Steffis Zug startete kurz nach 16 h – zumindest theoretisch….. Leider fehlte der halbe Zug – Information vor Abfahrt Fehlanzeige, konnte man aber an den Wagennummern dann „erraten“ oder auch an den ratlosen Gesichtern der Anderen  – und dank Menschenmassen, viele davon auf der sinnlosen Suche nach ihren Plätzen, war das Chaos perfekt. Die Ansage „wir können nicht los, der Zug ist überfüllt, es müssen Passagiere aussteigen“ machte es auch nicht besser… Wie man das gelöst hat ??? Keine Ahnung, vielleicht auch besser so…. Oh Wunder, man fuhr dann DOCH mal los und hatte am Ende auch nur knapp 20 Minuten Verspätung ! Es läßt sich festhalten: umweltfreundliches Reisen mit der Bahn ist fast IMMER ein Abenteuer, aber nur SELTEN schön ☹ !! Leider nicht unbedingt eine Empfehlung, schade. 

Unverdrossen stehen die nächsten Termine vor der Tür und mit etwas Glück wird es in diesem Jahr wohl auch klappen. Freitagabend-Turniere, Amstelveen Anfang Juli, Mönchengladbach im September und wer-weiss-was-noch. Wir freuen uns drauf ! ———- Steffi 

„ER ist wieder da“ – der Bembelcup der Mainhoppers am 19.03.2022

Nach 2 Jahren hatten die Mainhoppers wieder zum Bembelcup geladen, in – den Umständen angepasster – „abgespeckter“ Version und allerbestem Wetter vor der Tür. Gäste waren die Niddatigers, die Wiesbadener Löwenbande und die „ObstPeffer“. Da die Heidesheimer Obstler nur zu dritt waren, hatte der gut vernetzte Michael noch fünf Kreuznacher „angeworben“. Eine gute Idee – spätestens am Nachmittag hatte sich diese exotische Combo ‚eingespielt‘ und am Ende die Löwenbande nochmal ordentlich überrollt, was ihnen Sieg und Bembelcup vor den Gastgebern einbrachte. 

Gespielt wurde mit Hin- und Rückrunde, also pro Team 6 Spiele à 20 Minuten – da konnte Keiner über Langeweile klagen ! Vermutlich auch aufgrund des laaangen Nachholbedarfs ging es überaus rasant zur Sache – wie eine Spielerin der Löwenbande feststellte: „hier ist ja mehr Gerenne als bei den 2. Damen !“ ( vermutlich weil – die sind meistens deutlich jünger und haben technisch mehr drauf, was WIR mit besagtem Gerenne kompensieren wollen ☺ ! ). Bisweilen wehte sogar ein Hauch von Testosteron durch die Halle, wenn dem Einen/Anderen leicht ‚der Gaul durchging‘. Aber zum Glück gab es keine schweren Verletzungen…Stand bis jetzt. Jens hatte das ja schon vor 2 Wochen in Mainz erledigt und seine „Selbstdiagnose“ war leider richtig gewesen: Muskelfaserriss in der Wade, das dauert… Bei Dirk kamen irgendwie die Hand/der Arm unter die Räder, gute Besserung ! 

Auch der Versuch der Chronistin, mit dem verhakten Schläger Walter mindestens den Stutzen oder gleich auch den Schienbeinschoner zu entreissen, scheiterte an seiner heftigen Gegenwehr, obwohl er schon am Boden lag…. ( aber da man im Winter 2019 in Erlangen noch harmonisch gemeinsam über die Tanzfläche geschwebt war– seitdem heißt er auch in Insider-Kreisen „Walter Travolta“ -, kann es wirklich keine tiefe Abneigung gewesen sein ☺ ! ) 

Wie früher – eine längere Mittagspause, sehr schön, Gelegenheit zum Futtern und Trinken, was von den Gastgebern ordentlich aufgefahren wurde. Top: der Quarkstreusel von Tobi und der Rote-Bete-Salat von Peter ganz knapp vor allem anderen. Und gab es früher als „Pausen-Show“ den Hans auf dem Hochrad ( wer erinnert sich nicht ?! ), so versuchte sich der zweijährige Moritz nun an dieser Aufgabe. Allerdings – mit seinem FUSSBALL, mit Hockeyschläger wurde er an diesem Tag nicht gesichtet. Na sowas – da bleibt aber noch ordentlich Arbeit für die Erziehungsberechtigten ☺ ! 

Nach Turnierende liess man das Ganze in Ruhe ausklingen, vor allem mußten ja Speisen + Getränke noch „vernichtet“ werden. Ja, man konnte doch mal für einige Momente die Krisen der Welt vergessen. Aber präsent bleiben sie – hier hatte man die gute Idee, auf Spendenbasis zu verkaufen und GERNE herzhaft aufzurunden. So kamen am Ende deutlich über € 500,00 zusammen, die in ein Vereinsprojekt zugunsten der Ukrainehilfe einfliessen werden. Vielen Dank ! 

Und es wurden schon fleissig Pläne für die nächsten Termine geschmiedet – wie wir in den letzten zwei Jahren aber gelernt haben: immer mit dem Zusatz „voraussichtlich“… ( genauso wie wir lernten: die Begriffe „2G / 3G“ stehen nicht nur für die Leistungsfähigkeit des Internets und Menschen mit Masken sind nicht mehr ausschließlich asiatische Touristen ….. schade eigentlich ! ). Aber – Einiges davon wird bestimmt klappen ☺ ! Am Ende wurde dann sogar noch die Dekoration in Form mehrerer Blumentöpfchen mit Frühlingsblumen verteilt – danke, Martina ! 

Schön war’s, auch wenn viele Knochen + Muskeln spätestens zu Hause ‚jaulten‘. Und Mancher dachte an die alte Regel mit den Skistiefeln: wenn man sie erstmal geöffnet bzw. ausgezogen hat, kommt man nicht mehr rein !!! Gilt so ähnlich auch für „wenn man erstmal auf dem Sofa/ im Sessel sitzt, dann kommt man nicht mehr hoch ( bzw. – DAS tut dann echt weh….. ☹ ) !“ 

Es spielten – backten – verkauften – organisierten: Astrid, Brigitte, Ingrid, Martina, Mechthild, Ramona, Bernd, Christian SP, Dirk, James, Jens, Peter, Sandro, Tobi, Walter und Winni

Bis bald ! Steffi